Unser Tagebuch
| Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so unwahrscheinlich sie auch klingen mögen ! | ![]() |
Saturday, 25.10.2008
Herzlichen Dank für zwei tolle Kratzbäume und einige saftige Katzendosen an das Frauchen von unserer Samtpfote CLEO. CLEO hat sich gut eingelebt und liebt ihre Menschen sehr. Mit dem ansässigem Katermann klappt es auch schon recht gut, wenn einer pfaucht, dann ist es unsere Zicke Cleo. Die Familie hat sehr große Freude mit ihr und auch ich freue mich sehr für das liebe Seniorkatzerl über diesen liebevollen Lebensplatz.
Eigentlich dachten wir auch seinerzeit, als wir den dreifärbigen, mittelgroßen Ramirez nach Favoriten zu zwei Pensionisten brachten, dass das jetzt sein allerletzter Wechsel sein wird. Der liebe und sehr problemlose Rüde wurde seinerzeit aus sehr schlechten Verhältnissen übernommen, war lange Zeit bei Pflegepaps Joe zu Gast und wurde dann an einen sehr lieben alleinstehenden Mann weitergegeben. Nach knapp einem Jahr wurde dieser sehr krank und Joe über seinen ehemaligen Schützling wieder. Diesmal dauerte es nicht mehr soooo lange und ich durfte Ramirez schon nach 3 Wochen zu einer rüstigen Pensionistenfamilie nach Favoriten bringen. Gestern mußte ich ihn nach 2 Jahren und 2 Monaten wieder übernehmen, da beide Herrschaften sehr schwar erkrankt sind und sich momentan ausser Stande sehen, genügend Zeit für den lieben Rüden aufzubringen. Die Unterbringung bei uns ist zwar bis Freitag momentan noch befristet, jedoch rechne ich leider schon damit, dass Ramirez ganz abgegeben werden muß. In unserem Rudel wurde Ramirez sofort gut aufgenommen und speziell unser Berti ist ganz vernarrt in ihn ?!? Wahrscheinlich weil Ramirez in seiner Gutmütigkeit - nur ein Leckerli vor den blitzenden Äuglein - sogar widerspruchslos Berti´s Dominanzgehabe über sich ergehen läßt. Die kleine Floh und auch Laura machten sich da schon mehr wichtig, was ihn aber auch überhaupt nicht beeindruckte. Ein wirklich sehr verträglicher und angenehmer Rüde, der, wie so viele seiner Artgenossen, leider unter keinem guten Stern geboren sein dürfte ... Friday, 24.10.2008
Heute wurde wieder fleissig an unserem Katzenhäuschen weiter gebuddelt, damit unsere Samtis endlich bald übersiedeln können. Das jetzige Katzenzimmer ist zwar mit sehr viel Versteck- und Spielmöglichkeiten ausgerüstet aber dennoch um die Hälfte kleiner, als das zukünftige. Zwischendurch fand sich aber immer sehr gerne die Möglichkeit mit unseren Hunden zu spielen und ich glaube nicht zu übertreiben wenn ich feststelle, dass unser Berti mindestens 150 mal seinen Ball abortierte. Mein Muskelkater läßt grüßen ! Zum Glück mußte ich immer nur ein Bällchen versorgen, denn die restliche Meute (speziell Laura und Floh) waren ihm immer ganz knapp auf den Fersen und wir staunten nicht schlecht, wie die kleine Floh das Tempo mithielt.
Heute hatte unser Langzeitschützling HERBY Besuch von einer sehr lieben Familie aus Strasshof. Die Herrschaften betreuen seit langem tagsüber eine Pinscherhündin und in den nächsten Tagen werde ich mit HERBY in Strasshof vorstellig werden und versuchen, die Gunst der Hündin zu erobern. Wird bei der Liebenswürdigkeit von Herby bestimmt kein Problem darstellen !
Gerold hat bereits ganze Arbeit geleistet und einige Neuerungen auf unserer Seite sind bereits fertig gestellt. Sehr angenehm ist, dass ab sofort ZWEI Fotos bei den Inseraten eingestellt werden können. Die bereits angekündigte sehr übersichtliche Inserateverwaltung wird noch etwas dauern, denn das ist eine ziemlich zeitaufwendige Sache. Wird aber dann auch wesentlich zeitsparender und übersichtlicher sein. Die übrigen Änderungen betreffen einige Verbesserungen im "Hintergrund", die mir die Bearbeitung bestimmt auch wieder etwas erleichtern werden. DANKE !Sunday, 19.10.2008
bis Freitag, 24.10.2008
Sehr anstrengende, traurige und zermürmende Tage liegen hinter mir und meiner ganzen Familie. Keinen Tag war ich vor 22.00 Uhr zuhause und Adi mußte unsere Wauzis ganz alleine versorgen - hat er übrigens bestens hingekriegt *ggg*.
Eigentlich sollten am Donnerstag zwei Gasthunde bis Dienstag bei uns einziehen - wurde abgesagt. Eigentlich sollten am Mittwoch endlich Herrschaften für unseren Schützling Laura kommen - wurde abgesagt.
In diesem Falle trafen sich die Absagen recht gut, denn ich war nicht wirklich rüstig unterwegs.
Wir werden das kommende Wochenende entspannen, spazieren gehen und uns alle einmal so richtig regenerieren. Niemand von uns weiß, was die nächsten Tage, Wochen oder Monate bringen und ich und meine Familie müssen mit dieser neuen Erfahrung so gut umgehen wie nur irgend möglich.
Aber es gab auch einige positive Momente, wenn auch nur in Form von Telefonaten. Allen unseren Schützlingen geht es prima und auch Dani´s LISA hat auf die Behandlung von Renate allerbestens angesprochen. Dani und Claudia fahren heute wieder zu Renate um für Lisa die zweite Injektion zu holen, aber ihr Zustand ist unvergleichbar besser als noch vor einer Woche !
Timmy´s Schwellung ist absolut verschwunden und die Medizin für sein Nervenproblem greifen ebenfalls gut.
Es ist kein Katzensprung vom 23. Bezirk nach Untersiebenbrunn zu Renate aber wenn die Ergebnisse so aussehen, würden wir alle noch das Vielfache an Zeit und Kilometern in Kauf nehmen !
Die ältere Yorkihündin Cindy, die seit Sonntag in Würnitz in einer neuen Familie lebt, hat sich bereits bestens eingelebt. Das Frauchen wird vergöttert und Herrchen einstweilen noch weggeschnappt. Mit der gleichaltrigen Daisy klappt es auch gut und mit den Katzen sowieso. Die Leute sind sehr glücklich mit Cindy und wir sind sicher, dass nach einigen Wochen auch das Herrchen sich in Cindy´s Herz gestreichelt hat. Genug Ausdauer und Verständnis hätte er ja ...
Saturday, 18.10.2008
Heute ging´s wieder mal so echt rund bei uns in Reyersdorf und einige Interessenten meldeten sich für unsere beiden Dackeldamen. Zu mittag hatten wir dann wieder Besuch von einer sehr, sehr lieben Familie aus Würnitz in NÖ mit einer 9-jährigen Yorkidame Daisy aber es war nicht zumutbar, einen unserer Dackelhexen der schon etwas betagten Daisy zuzumuten. Allerdings traf am späten Vormittag eine ebenfalls 9-jährige Yorkidame namens CINDY (vermittelt vom TH Krems) bei uns ein und diese Paarung hat dann allerbestens gepasst. Daisy und Cindy haben das gleiche Gemüt, das gleiche Alter und Temperament - fast wie Schwestern - und wir freuen uns, dass die kleine Yorkihündin sich die Umgewöhnung bei uns somit erspart hat. Cindy wird in Würnitz im Kreutal leben, Haus mit Garten, einigen Katzen und Bett-Schlaf-Garantie. Die Herrschaften sind bereits in Pension und die beiden Hunde sind ein richtiger Kinderersatz.
Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern ganz viel Spaß zusammen und noch sehr viele schöne gemeinsame Jahre.
Friday, 17.10.2008
Trotz Spitalsbesuch und sehr großen privaten Sorgen willigte ich gestern ein einem Besuch für unsere Katzenkinder zu. Absolut mit letzten Kräften klärte ich die Leute bereitwillig auf und sie versprachen sich morgen oder übermorgen verlässlich zu melden. Da ich diesen Eintrag wieder etwas verspätet mache, kann ich sagen, dass sich niemand jemals mehr meldete! Völlig unverständlich und ich bin sehr wütend !Thursday, 16.10.2008
Dani berichtet mir heute ganz glücklich, dass LISA´s Juckreiz praktisch nicht mehr vorhanden ist und sich die Hündin das erste mal seit langer Zeit nicht jaulend und winselnd auf dem Boden wälzte ! Renates Cocktail hat also ziemlich schnell gegriffen und wir alle sind sehr froh darüber, gestern trotz Sauwetter und Vollstreß die "Strapaze" für Renates Besuch auf uns genommen zu haben.Wednesday, 15.10.2008
Gegen 20.30 Uhr trafen Claudia und Daniela und Adi und ich bei Renate ein und mußten keine 1/2 Stunde warten, dann waren wir auch schon mitten im Geschehen - sprich Ordinationsraum. Nachdem noch einige schnelle Nachbehandlungen durchgeführt wurden, widmete sich Renate voll und ganz unseren Sorgenkindern und es gab wieder jede Menge Überraschungen:
--> Timmy war der erste Patient und es wurde nochmals ein Hüft- und Wirbelsäulenröntgen gemacht. Die Hüfte ist absolut ok aber im 2. Drittel der Wirbelsäule fand sich eine Auffälligkeit. Gegen die massive Kniegelenksschwellung bekam er Medikamente und es steht jetzt fest, dass Timmy in jedem Fall ein neurologischer Patient ist und von den Gelenken her weit weniger Probleme hat, als wir vom anderen TA gesagt bekommen haben. Das könnte von einer Staupeinfektion in frühesten Monaten herrühren oder von Gewalteinwirkungen auf den Nervenapparat. Auch dagegen verschrieb Renate eine Medikation aber hat uns auch ganz offen und ehrlich über den Gesundheitszustand von Timmy aufgeklärt. Eine Weitergabe wird für den Jungrüden sehr problematisch wenn nicht unmöglich sein, denn es kann immer wieder zu neurologischen "Aussetzern" kommen. Auch die fallweise über-Kreuz-Stellung der Hinterläufe kommt daher. Eine Hüft-OP ist absolut nicht nötig und auch die OP des oder der Kniegelenke muß erst entschieden werden.
--> Die zweite Patientin war Daniela´s Goldihündin LISA. Uns ist immer schon der eindringliche Geruch von Lisa aufgefallen und der erinnerte mich sehr stark an verschiedene Hunde, die mit Milben besudelt waren. Ein kurzer Blick von Renate und die Diagnose war da: auch bei Lisa sind es Milben und wir alle hoffen, dass die Behandlung jetzt noch gut anschlägt denn die Krankheit wurde bereits über Jahre verschleppt !!! LISA bekam immer nur Cortison, aber keine Milbenbehandlung verordnert und das seit mehr als drei Jahren. Kaum setzte Dani das Cortison ab, begann die Juckerei von vorne. Den Geruch hatte Lisa immer. Uns ist leider unverständlich, warum Dani´s TA nicht ein bisschen umdenken wollte/konnte ?!? Wir werden ihn aber bestimmt danach fragen !
--> Unser Berti, unser Fidi und die kleine Rauhhaardackeline FLOH bekamen "nur" Impfungen und wurden gründlich untersucht. Unser Berti hüpfte wie aufgezogen in der Ordi herum und nur ein allzu strenges "AUS" brachte für etwa 2 Sekunden Ruhe. Fidi war da schon gelassener und FLOH war sowieso schwer damit beschäftigt, alle anderen ganz frech und keck auszubellen.
--> Jetzt waren unsere Samtpfoten an der Reihe und wir alle staunten nicht schlecht, als Renate sich die Laborbefunde (sie reichten zurück bis Sommer 2007!) von unserem neuen Schützling ROMEO zu Gemüte führte. Seit dem ersten Befund, also vor mehr als einem Jahr bekam ROMEO die Medikamente Fortecor 25mg und eine Cortisontablette täglich verschrieben. Dazu natürlich ein Spezialfutter für nierenkranke Katzen und noch eine Nahrungsmittelergänzung in Pulverform. Das erstaunliche daran ist nur, dass der Blutbefund überhaupt keine Niereninsuffizienz bei dem 7jährigen Kater aufweist - ALLE TESTERGEBNISSE SIND ABSOLUT IM GRÜNEN BEREICH !! Sogar Renate, die sonst über keinen Kollegen sich auch nur irgendwie äußert, war mehr als erstaunt und verdrehte fast bestürzt die Augen. Da wir uns bereits auch wortlos verstehen, wußte ich ganz genau was sie dachte ! Eine echte Sauerei und selbstverständlich wurde die Medikation sofort gestoppt. Abgesehen von dieser Betrügerei (mir fällt beim besten Willen kein anderes Wort für so eine Sauerei ein....) ist auch die verschriebene Medikation ein echter Witz. SOLLTE Romeo eine Nierenschwäche tatsächlich jemals einmal vielleicht und unter Umständen gehabt haben, wäre das Fortecor in Ordnung, jedoch aber sicher nicht das Cortisonmedikament. Das nämlich greift nämlich die Nieren massivst an ! Aber in diesem Fall ergab es ja vielleicht eine Nullrechnung, die dem süßen Katermann hoffentlich nicht nachhaltig geschadet hat. Ich wünsche nur jedem Tierhalter, dass er diesem Tierarzt niemals in die Hände fällt !!! Den Namen darf ich ja hier leider nicht veröffentlichen, habe ihn aber in meinem Gedächtnis gespeichert und jederzeit abrufbar, sollte ich danach gefragt werden !!
--> Für die betagte CINDY gab es leider keine Therapie mehr. Renate ertastete einen massiven Tumor in der Bauchhöhle und zusammen mit alle den anderen Symptomen gesehen, wären Infusionen nur eine Verlängerung des Leidens gewesen. CINDY war bereits sehr stark ausgetrocknet (die Folge eines massiven Nierenproblems) und die Nierenwerte waren katastrophal. Wir entschieden gemeinsam, die liebe Katze gehen zu lassen. Wie schon so oft, kann auch dieser Krankheitsverlauf der enormen Stresssituation infolge der Abgabe des Tieres zugeschrieben werden.
Tuesday, 14.10.2008
Treffpunkt 19.45 Uhr bei Traude und Trixi mit 4 Samtpfoten und sehr trauriger Besitzerin. Die Dame verreist für einige Jahre ins ferne Ausland um ein Entwicklungsprojekt zu unterstützen und hat uns schweren Herzens ihre vier sehr lieben Hauskatzen überantwortet.
MIA, ALISHA, ROMEO und GRISU sind durchwegs 2001 bzw. 2002 geboren, schwarz und schwarz/weiß und sehr zutrauliche und gut gehaltene und liebevoll umsorgte Hauskatzen. Sie werden nur paarweise weiter gegeben und bis wir die neuen Katzenfans gefunden haben, werden Traude und Trixi in gewohnter Art und Weise sich allerbestens um die Schützlinge kümmern.
Die Katze CINDY (von Pärchen CINDY und MAXI) macht nach wie vor einige Sorgen. Die anhängliche Schmuserin hat ziemlich an Gewicht verloren und frisst sehr schlecht. Wir haben uns deshalb entschlossen, die Katzenseniorin zu mir mitzunehmen und morgen ebenfalls bei TA Renate eine Diagnose erstellen zu lassen. Die vorangegangene Untersuchung bei der Tierärztin in Favoriten mit Blutbefund hat bereits eine Nierenschwäche gezeigt, allerdings wurde keine Medikation verordnet ?!? und daher möchte ich Renate konsultieren um endlich Nägel mit Köpfen zu machen. CINDY hat sich in unserem Katzenzimmer gleich recht wohl gefühlt, gab Köpfchen und genoß meine Streicheleinheiten sehr. Eine wirklich sehr liebe Katze, die ganz schnell gesund werden muß !Monday, 13.10.2008
Sicher der Höhepunkt dieser Woche: die zartwüchsige und anfangs extrem ängstliche struppige kleine BIBI durfte heute den Weg in eine behütete und geliebte Zukunft antreten. BIBI wird nur sehr fallweise in der Stadtwohnung im 12. Bezirk leben müssen, ihre neue Heimat ist auf dem Lande in NÖ in Haus mit Garten. Claudia war ebenfalls sehr glücklich über diesen liebevollen Platz für ihren Schützling und ist überzeugt, dass die eingeleitete und sehr fruchtbare "Verhaltenstherapie" auch weiterhin mit Erfolg weitergeführt wird. BIBI wird ihre neuen Dosis bestimmt vom Tod ihres Vorgängers, einem betagten Yorkshireterrier, etwas ablenken können und wir wünschen unserem süßen Angsthasen und ihrer Familie alles erdenklich Gute und viele gemeinsame und vor allem: angstfreie Jahre !
Gleich nach Büroschluß hatte ich nach sehr langer Zeit wieder einmal ein Treffen mit unserem IT-Profi Gerold, dem guten Engel im Hintergrund, der für das reibungslose Funktionieren unserer Homepage sorgt. Der Arme hatte wieder einiges an Ideen von mir zu verarbeiten und es wird in Kürze wieder allerhand Verbesserungen geben. Die wichtigsten davon, die natürlich auch für unsere Besucher von Bedeutung sind und vor allem den Inseratebereich betreffen werden, sind:
Die Seite „SOS für diese Notfälle“ wird ausgebaut und mit einer Übersichtstabelle versehen.
Einige bisherigen Seiten werden mit weiterführenden Seitenzahlen ausgestattet
Der „HausTierSitting-Bereich wird komplett überarbeitet
Auch für die heurige Adventzeit möchte ich wieder einen Adventkalender online stellen
Der Inseratebereich wird mit einer Übersichtstabelle versehen. Damit wird für jeden, der auf unserer Seite dauerhaft inseriert künftig auf einen Blick ersichtlich sein, welches Inserat geschaltet ist. Es wird eine Löschmöglichkeit geben und die Inserate können auch während der Einschaltphase bearbeitet werden. Das ist bestimmt für unsere Stamm-Inserierer eine ganz wesentliche Erleichterung und soll besseren Überblick schaffen und mithelfen, unsere Seite wirklich immer aktuell zu halten. Wie und ab wann man diese Tabelle nützen kann, werde ich nach erfolgter Fertigstellung noch genau mitteilen.
Es wurden seit Bestehen unserer Seite im Oktober 2005 insgesamt 3600 Inserate geschaltet und es ist ein stetiger Aufwärtstrend zu beobachten. Wir wollen und müssen dafür gerüstet sein und dank Gerold´s professioneller und sehr kostengünstiger Unterstützung, kann das auch sicher bald realisiert werden.
DANKE, lieber Gerold für Deine Zeit, Mühe und Geduld mit mir und meinen Vorstellungen *ggg* , obwohl du selbst im Dauerstress lebst !!
Sunday, 12.10.2008
Wir starten in eine neue Woche und es gibt allerhand zu erledigen:
Morgen Dienstag abends steht ein Treffen mit unserem Homepage-Betreuer Gerold auf dem Programm.
Mittwoch abends werden vier ältere Hauskatzen in Traudes und Trixi´s Obhut gebracht,
am Donnerstag werden Claudia, Daniela, ich und mein Adi mit insgesamt 5 Hundsis die Ordination von Renate in Untersiebenbrunn stürmen. TIMMY muß unbedingt dringend kontrolliert bzw. eine neue Behandlungsmethode muß erörtert werden, denn jetzt beginnt auch das zweite Kniegelenk dicker zu werden!?! Unser Tierarzt hier in Wien ist zwar äußerst bemüht und engagiert aber offensichtlich am Ende seiner Weisheit. Ebenso hat er bisher keine wirklich erfolgbringenden Therapie für Daniela´s Goldihündin LISA angewendet. Die arme Hündin leidet schon wieder unter enormen Juckreiz, die Stellen sind teilweise schon offen und unser Tierarzt ist einfach, bis auf die Gabe von Cortison, ratlos.
Die kleine Rauhhaardackeline FLOH wird geimpft und unsere beiden Lauser BERTI und FIDI ebenso. Speziell für unseren Berti wird das wieder eine Tortur und deswegen muß auch Adi mitkommen, denn auf dessen Schulter läßt er es noch so halbwegs über sich ergehen. Selbst wenn Berti durch die zugemachte Orditüre Renates Stimme hört, verzieht er sich sofort hinter Adi´s Beine und ist nicht größer als ein Minipudel. Berti eine Injektion zu geben bedarf allerhand Einfühlungsvermögen und vor allem körperliche Stärke, denn sein Ausbruchspotential ist grenzenlos ....
Unsere 15jährige Jessy wird kurz durchgecheckt und ihr Herzerl überprüft, ob sie nicht vielleicht unterstützende Medikation benötigt. Bis auf Jessy´s Mundgeruch, bedingt durch starke Zahnsteinbildung, die in diesem hohen Alter nicht operiert werden kann, geht es unserer weißen Schnauze hervorragend und sie konnte sogar von unserem Schützling FLOH zum Spielen animiert werden.
Also kurz gesagt: wir stellen uns auf eine längere Session bei Renate ein, aber sind überzeugt, dass es unseren Vierbeinern LISA und TIMMY dann wieder ein Stück weit besser gehen wird.
Über die Qualitäten unserer Tierärztin Renate Brezovsky habe ich ja schon mehrmals berichtet und solche Zeilen der Dankbarkeit, wie die folgende in einer e-mail einer Tierfreundin, die eine arme und sehr kranke Hündin aus dem Tierheim rettete, sind keine Seltenheit. Für diesen Hund hätte eine falsche Weiterbehandlung mit Sicherheit binnen kürzester Zeit Blindheit für immer bedeutet, aber Lexi´s Schicksal nahm eine wunderbare Wende, nachdem diese Tierfreundin und TA Renate sich des armen Tieres angenommen hatten.
Dies ist ein treffender Auszug aus Anne´s Nachricht über den Gesundheitszustand der geretteten Lexi:
Wie vermutet, haben die Untersuchungen von Lexis jetziger Tierärztin ergeben, dass sie wirklich im Tierheim von der TH-Tierärztin falsch behandelt wurde. Dank von TA Renate Brezovsky bekam sie aber gleich die richtige Medizin und hat sich in kurzer Zeit - trotz Borroleose und Autoimmunerkrankung - sehr gut erholt. Bis sie gesund sein wird, werden wir zwar noch eine Weile brauchen, aber jetzt geht es ihr gut, und ihre Augen sehen hervorragend aus. Sie hat nur eine kleine Linsentrübung auf einem Auge davon getragen, die uns ein Leben lang an die Falschbehandlung erinnern wird. Danke an Brigitte, für den Geheimtipp Renate, die ist wirklich grenzgenial und sensationell. Bin sehr froh, sie kennen gelernt zu haben. Sie ist einer derjenigen Tierärzte, der man vertrauen kann.
Vielen Dank noch Mal für Eure Hilfe!
Alles Gute für Euch und Eure Tierschutzarbeit!
Liebe Grüsse, Anne P
Saturday, 11.10.2008
Ein sonniger, warmer, wunderschöner Herbstsonntag, der gleich für drei unserer Schützlinge ein richtiger Glückstag wurde!
Die kleinwüchsige 10 Wochen junge TUTSI (vormals Tsunami) bei Daniela wurde von einer sehr lieben Familie vom Fleck weg adoptiert. Die kleine Maus wird immer von ihrem Frauchen, das bereits seit kurzem in Pension ist, betreut und bestimmt die ganze Familie ganz schön auf Trab halten.
Am frühen Nachmittag kam wieder Yvonne mit drei Samtpfoten bei uns vorbei und besonders schön ist, dass die scheue und verschreckte silbergraue 7 Monate junge ASHLEY gleich von einem Transporter in den anderen und damit in eine wunderbare Zukunft verfrachtet werden konnte. Obwohl die Herrschaften eigentlich für unser Tigerkatzerl mit weiß HANNI angerufen hatten, wurden es dann bei den Senioren die hübsche ASHLEY und für die Familie der Tochter unser schwarzes Findlingskatzerl FINNY. Liebe Grüße an dieser Stelle an Petra & Kinder: ein liebevolleres Zuhause hätte die Finny nicht finden können !
Die beiden kleinen Katzenwelpen JOLLI und ROLLI (zwei Buben etwa 10 Wochen jung) noch sehr zurückhaltend und gleich hinterm Sofa verschwunden, leben also seit heute bei uns und müssen wieder erst an Zutraulichkeit gewinnen.
Auch für die kleine BIBI bei Claudia waren Leute angesagt, die aber wieder einmal ohne einen Mucks zu sagen, NICHT aufgetaucht sind. Claudia ist darüber sehr verwundert, ich hingegen macht so etwas ziemlich grantig. Den ganzen Sonntag Nachmittag hatte Claudia auf die Leute umsonst gewartet. Ein bisschen mehr Anstand und Benimm Dich wäre bei manchen Leuten sehr angebracht - aber gerade die sind es dann, die am lautesten jammern, sollten sie einmal hängen gelassen werden. Nichts wirklich Neues, aber jedesmal wieder äußerst ärgerlich !
Tuesday, 07.10.2008
Ein Unglück kommt selten alleine ! Eins der wenigen Redewendungen, das leider fast immer zutrifft. Es sind schon sehr viele Tiere, die wir im Laufe der Zeit betreut und sehr lieb gewonnen haben, aber es sind doch immer wieder auch welche darunter, deren Schicksal oder Zusammenleben mit uns sich richtig gehend in die Seele gebrannt haben. Die Staffimixhündin AYSHA war fraglos so ein Schützling und als ich heute die schlimme Nachricht von Ihrem Frauchen Liane lesen mußte, dass die schon sehr betagte Hündin für immer eingeschlafen ist, verspürte ich diesen ekelhaft bohrenden Schmerz der Ohnmacht und Traurigkeit, so als ob AYSHA erst gestern bei uns gelebt hätte.
Diese charakterlich einwandfreie und ausnehmend liebe und problemlose Hündin wurde von mir im Alter von damals nur 4 Monaten vor mehr als 10 Jahren an eine große Tierfreundin übergeben. Bei der lebte die Hündin bis 21. April 2006 und verlor, bedingt durch Trennung und Zeitmangel dieses liebevolle Zuhause. Als ich sie am 21.4.2006 im Alter von fast 8 Jahren zu uns holte, war ich von Beginn an von dem lieben Wesen dieser Hündin angetan. Aysha lebte dann bis zum 12. Juni 2006 in unserer Familie und ich kann mich noch sehr gut an das erste Telefonat mit Liane erinnern, wo ich ihr diesen Traumhund in den überschwenglisten Worten - aus vollster Überzeugung übrigens - näher bringen wollte. Dazu sagen möchte ich, dass Liane vor ihrer Begegnung mit Aysha die absolut üblichen Vorurteile und Bedenken gegenüber dieser Rasse hatte, wie wir das so oft erleben müssen und ich bin sehr glücklich darüber, dass Liane durch diese prachtvolle Hündin sehr rasch den Zugang finden konnte, umdenken konnte und in der Folge eine echte und überzeugte Lanze für diese so gute Hunderasse wird brechen können und wollen. Hier ein kurzer Ausschnitt aus Lianes trauriger Nachricht, die für sich selbst spricht:
ich kann mich noch daran erinnern, wie ich bei euch zu besuch war um aysha näher kennen zu lernen, wie du gemeint hast einmal so einen hund, immer so einen hund oder so ähnlich. für wahr. ich kann mir zwar jetzt noch gar nicht vorstellen wie es wäre einen anderen hund an meiner seite zu haben, aber wenn doch werd ich sicher bei dieser rasse bleiben. aysha hat mir gezeigt wie wundervoll ihre rasse ist. genau meins. identifikation auch gegeben.
du und deine menschenkenntnis. faszinierend. du hast bei mir ins schwarze getroffen wie du mir die kleine süsse vorgestellt hast.
wie du schon schreibst: was man tief im herzen trägt, kann einem der tod nicht nehmen! aysha wird immer bei mir sein. in meinem herzen und in meinen gedanken weiterleben. ich kanns gar nicht oft genug sagen, bin so froh das wir zwei zusammen geführt wurden. das beste.
Wir alle werden die süße Aysha niemals vergessen und Liane wird Aysha´s Testament, einem anderen bedürftigen Tier dieser Rasse zu helfen, mit Sicherheit umsetzen.
Monday, 06.10.2008
Haushalt, Büro, Spital und wieder Haushalt und natürlich brauchen mich unsere Tierchen auch noch. Ein aufreibender, kräfteraubender und absolut unlustiger Tagesablauf momentan. Sehr entspanned sind da meine täglichen Federspielchen im Katzenzimmer und irgendwie habe ich den Eindruck, dass unsere Miezen auch schon darauf warten, dass ich das lange Staberl mit dem gefiederten Ende zur Hand nehme und los geht´s. Die jungen Samtis schlagen regelrechte Saltos und ich habe deshalb auch kleine Teppiche ausgelegt, damit sich die Wilden beim Herumwirbeln und den anschliessenden Landungen nicht weh tun ! Die Älteren sitzen nur und schauen dem Treiben uninteressiert zu, jedoch manches Mal werden auch sie angesteckt und prazeln, wenn auch etwas träge, nach dem Federstab. Auf jeden Fall eine richtige Entspannung und ich versuche auch während dieser Zeit die Sorgen ausserhalb des Zimmers zu lassen. Die Kleinen helfen mir dabei, dass das auch recht gut gelingt.
Seit Sonntag haben wir ja einen neuen Gast. Sie heißt SHEILA, ist eine schildpattfarbige Katzenseniorin und lebte bisher in Großenzersdorf. Leider hatte ihr Herrchen einen schlimmen Arbeitsunfall und die Mutter kann keine Beziehung zu der Katzendame aufbauen. Sheila ist noch nicht wirklich eingewöhnt, oder besser gesagt, immer noch hinter dem Sofa zuhause, aber ich hoffe und weiß, dass auch sie irgendwann Zutrauen fassen wird.Sunday, 05.10.2008
Die diversen Rückmeldungen von unseren ehemaligen Schützlingen sind durch die Bank sehr, sehr positiv. Das Katzenmädchen HANNI hat die ansässige Stupsi offenbar schon um die Pfote gewickelt und auch Angsthäschen Dackelmix BABSI geht es mittlerweile sehr gut auf Frauchens Schoß und sie gewinnt täglich mehr an Selbstvertrauen. Unser HERBY bei Pflegemama Isabella ist schon ein fast aufdringlicher Schmuser und Isabella kommt sehr gut zurecht und ist begeistert von der liebenswerten Art dieses Rüden. Auch sie meinte, dass HERBY ein speziell angenehmer und problemloser Hund sei und absolut unverständlich, warum er schon sooooo lange auf "seine" Familie wartet.
Auch die kleine Dackelmixhündin ALMA wartete, für einen Welpen, schon unverständlich lang auf ihr Fixplätzchen. Aber heute abends war es dann soweit und die kleine Maus wird bei und mit einer dreijährigen Dackelmixhündin und Frauchen in Wien zusammenleben. Die beiden haben sich beim Besuch bei Daniela auf Anhieb verstanden und auch das zukünftige Frauchen wurde von Alma eingehend inspiziert und wir denken: als sehr gut empfunden. Wir wünschen dem Drei-Mäderl-Haus alles Liebe und Gute und viel Spaß miteinander ! Saturday, 04.10.2008
Es war von gestern auf heute ein sehr kurze, bedrückende und für uns extrem traurige Nacht. Gestern abends mußte ich meinen Bruder ins Spital einliefern und eine absolut niederschmetternde Diagnose erfahren. Wir alle sind erschöpft vor Schmerz und ich weiß zur Zeit noch nicht, wie ich die nächste Zeit überstehen soll. Den ganzen heutigen sonnigen Nachmittag verbrachten wir selbstverständlich bei ihm im Spital. Diese Örtlichkeit wird leider auch die nächsten Wochen wenn nicht Monate zum Tagesablauf gehören. Obwohl wir nur eine kleine Familie sind, ist der Zusammenhalt zwischen uns umso größer und es wird kein einziger Tag vergehen, an dem nicht jemand zu Besuch da ist und mentale Unterstützung gibt.
Aufgrund dieser schlimmen Situation hat sich auch die Absage meinerseits eines Besuches für unsere Dackeldame Laura erledigt. Die Herrschaften waren bereits vergangenes Wochenende bei uns (Wohnung im 8. Bezirk!!! und ich dachte mich verständlich ausgedrückt zu haben, dass das keine akzeptable Gegend für Hundehaltung wäre) und wollten Laura für den Nachmittag "ausleihen" um zu sehen, wie sie sich denn so tut !?! Diese falsche Vorstellung ist leider absolut kein Einzelfall und bedarf dringend einer Aufklärung. Was stellt man sich vor, wenn ein Tier vom gewohnten Platz weg geholt und den Nachmittag auswärts mit fremden Leuten und fremder Umgebung verbringen muß ?!? Keine einzige Sekunde denken diese Menschen daran, wie es dem Hund dabei gehen wird. Ableitungen über ein weiteres Zusammenleben mit diesem Tier sind aufgrund dieser stressigen Ausnahmesituation für den Hund, mehr als spekulativ, denn sein wahres Wesen kann dieses Tier noch nicht zeigen. Wie auch immer, bereits am Telefon riet ich von diesem Vorhaben ab, erntete aber Unverständnis und fast ein trotziges "wollen wir aber!". Abgesehen von den soeben geschilderten Bedenken, käme dieser Platz für keinen unserer jungen Schützlinge wirklich in Frage, denn abgesehen von der Wohngegend obliegt die Hundebetreuung im Wesentlichen wieder einmal den Schulkindern.
Wesentlich aussagekräftiger wäre es hingegen, sich mit dem Hund in seiner momentan gewohnten Umgebung zu beschäftigen, einen kleinen gemeinsamen Spaziergang zu unternehmen und ihn völlig stressfrei kennen zu lernen. Hier wird er sich vorbehaltlos so benehmen, wie er ist. Vor allem bei unseren Schützlingen, die ja schon sehr viel Unruhe und fallweise Angst im Rucksack haben und sich mit jeder gänzlich neuen Situation ohnehin recht schwer tun. Fallweise betreuuen wir natürlich auch Hunde, die sich auch beim mehrstündigem "Ausleihen" wohl fühlen würden, diese Fälle sind aber die Ausnahme und momentan wird so ein tapferes Schneiderlein von keinem von uns betreut.

