Unser Tagebuch
| Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so unwahrscheinlich sie auch klingen mögen ! | ![]() |
Friday, 11.01.2008
Seit heute abend ist es etwas stiller in unseren vier Wänden, denn HEXIlein ist übersiedelt. Ihre neue Familie aus Fels am Wagram (Bezirk Tulln) bekam feuchte Augen, als Hexi aus meinem Auto sprang, denn sie hatten lange Jahre ebenso eine Rauhhaardackelhündin (die übrigens auch Hexi hiess ?!?!). Das Wetter spielte mit Fön und Plusgraden mit und so verbrachten wir lange Zeit am Feld. Das war mir sehr wichtig um den Herrschaften "vorzuführen" wie brav und folgsam HEXI ist und daher in gesicherter Umgebung sehr bald leinenlos unterwegs sein kann. Die Folgsamkeit der kleinen Maus machte Eindruck und ich bin sicher, dass der kleine Wildfang in dieser liebevollen Familie mit Haus und riesengroßem Garten und einigen Spielgefährten in der Umgebung, allerbestens aufgehoben ist. Ins Auto eingestiegen ist sie schon einmal, als wäre das das Normalste von der Welt und als ich die Familie im Supermarkt nochmals traf, schlief sie schon friedlich. Wir wünschen der lieben Hündin viel Spaß mit ihren Dosis und freuen uns auf die ersten Berichte.Thursday, 10.01.2008
Der heutige Tag hatte es wieder einmal in sich ! Glücklicherweise aber durchwegs positiv !
Bereits gestern meldete sich eine sehr nette Familie wegen unserer kleinen HEXI. Aus Zeitgründen besuchten die Herrschaften aber dann heute Claudia und ihren Schützling GINO --> UND ES HAT GEFUNKT ! Obwohl GINO etwas überfordert war, sich hinter Claudia verkroch und bedrohlich knurrte, liess sich die Familie gottlob nicht entmutigen und als Claudia dann die Leine zückte und GINO spazieren durfte, war der Unmut und die Überforderung schnell vergessen. Nach einem eingehenden Familienrat am Abend wurde dann offensichtlich einstimmig die Adoption von GINO beschlossen, was uns alle überaus freut. GINO wird aber erst nächsten Freitag übersiedeln aber bereits in der zwischenzeit täglich von seiner neuen Familie zum Spazierengehen abgeholt werden. Leben wird er dann in einer sehr tierlieben, verantwortungsvollen und großen Familie im 3. Bezirk in Wien in Praternähe.
Ganz große Freude bereitete mir der Anruf von Alexandra Z. Sie und ihre Familie betreuen ja bereits seit vielen Wochen den Pflegling CHIPPY (er wurde zwischenzeitlich auf TIMMY umbenamst) und bis auf Alexandra war die gesamte Familie schon lange dafür, den süßen und schon bestens eingewöhnten mittelgroßen Rüden NICHT mehr zu vermitteln. Interessanterweise haben sich für diesen ausnehmend ansprechenden und sehr hübchen hellen Hund bis heute nur ganz wenige Interessenten gemeldet und eigentlich war kein Platz dabei, wo wir den Süßen gerne hingegeben hätten. Vielleicht sollte es so sein und ich freue mich ehrlich, dass TIMMY nun in Raasdorf bei seiner Pflegefamilie für immer bleiben darf. Die Trauer um den Verlust einer äußerst zuverlässigen und liebevollen Pflegestelle war schnell verflogen, als Alexandra sich anbot, auch weiterhin bedürftigen Hunden als vorübergehender Kostplatz zur Verfügung zu stehen. Noch dazu, wo TIMMY enorm verspielt und verträglich ist. Also: Ende gut - Alles gut und vielen herzlichen Dank Alexandra und Familie für diese tolle Hilfe !Wednesday, 09.01.2008
Wieder einmal ein klassischer Samtpfoten-Tag durch die großartige Mithilfe von Yvonne. Diese Samtpfoten konnten sehr gut versorgt werden:
Der hübsche, kastrierte, schwarze Hauskater PHIL (er wird zukünftig Merlin heissen) wird bei weiteren drei Hauskatzen und einigen Kleintieren im 21. Bezirk weiterschnurren und den neuen Dosis mit Sicherheit viel Freude bereiten.
Die liebe, aber anfangs sehr schüchterne Hauskatze MATTI ist zwischen 2 und 3 Jahre alt und sollte einen Einzelplatz bekommen. Diesen sehr liebevollen konnten wir ihr bescheren und Matti wohnt jetzt bei einer rüstigen Pensionistin ebenfalls in Wien 21; als Einzelschnurrer. Ganz so zutraulich wie Phil ist die stämmige Katzendame nicht und der Griff in den Katzenkorb brachte mir einen gewaltigen Kratzer ein. Ich hoffe für Matti und auch für ihr neues Frauchen, dass sich die Eingewöhnungszeit in Grenzen hält - wir werden es erfahren !
Neu eingezogen bei uns sind das Geschwisterpärchen SAM & SAMANTHA. Beide 3,5 Monate jung, braun getigert und wirklich allerliebst. Sie sind einer Familie in Auersthal vor einigen Wochen zugelaufen, können dort aber nicht bleiben. Die zwei sind sehr anschmiegsam, zutraulich, verträglich mit unseren anderen Katzentieren, nur die Hunde werden verpfaucht. Und ebenfall neu bei uns ist seit heute der schwarze Jungkater MURLI, den Yvonne aus einer aufgelassenen Pflegestelle mitbrachte und der eigentlich als Spielgefährte für unseren STEFANO "herhalten" hätte sollen, aber es kam anders, denn.....
.... STEFANO wurde heute ebenfalls adoptiert und zwar von Claudia P., die bereits im vergangenen Jahr Kätzchen FIBY von und übernahm und jetzt noch einen Spielgefährten für ihre beiden Katzen aufgenommen hat. Der liebe braune Tigerkater STEFANO, der am Montag kastriert wurde, wird sich bestimmt bald eingelebt haben und seine neuen Kumpels auf Trab halten.
Gegen 23.00 Uhr waren dann alle Samtis versorgt, die Neuzugänge abgefüttert und es kehrte schön langsam Ruhe im Hause Höss-Filipp ein.
Tuesday, 08.01.2008
Nach Büroschluß stattete ich unseren Freunden Claudia und Daniela den ersten Besuch in diesem neuen Jahr ab. Bei dieser Gelegenheit konnte ich Georgie wieder einmal knuddeln und es war ein echt köstliches Schauspiel, den herzigen Kater in Action zu beobachten. Den raumhohen Kratzbaum fliegt er förmlich an und seine liebsten Spielkameraden sind die Hunde GINO und HORSTI. Claudia meinte, dass Georgie wahrscheinlich demnächst auch zu Bellen beginnen könnte, so wie er sich mit den Hunden solidarisiert. Ein echt süßes und unterhaltsames Schauspiel.
Der süße Horsti Fak ist enorm gewachsen und ebenfalls ein extrem niedlicher und aufgeschlossener kleiner Hundemann. Überhaupt herrscht eine wahre Harmonie und Ausgeglichenheit unter all den Tieren und ich habe die knappe Stunde, nach einem sehr hektischen Bürotag, wirklich sehr genossen.
Anschliessend noch ein Hüpfer zu Daniela und ihren Schützlingen. Heute lernte ich erstmals den 13jährigen Schäferrüden REXI kennen. Ein sehr lieber, betagter Rüde, der jedoch immer noch sehr nach seinem Frauchen trauert. Wir alle hoffen sehr, dass seine kranke Besitzerin bald wieder soweit hergestellt sein wird, damit REXI doch noch übersiedeln kann. Daniela fällt auf, dass Rexi auf jede Seniorin auf der Straße extrem reagiert und sich hingezogen fühlt. Die anderen Hunde bei Dani lassen den betagten Rüden kalt, was bei der zeitweise sehr aufdringlichen kleinen Nuggi bestimmt eine reife Leistung ist. Nuggi erinnert manchmal sehr an einen Zirkushund, der am liebsten auf den beiden Hinterläufen unterwegs ist. Obwohl Dani sich alle Mühe gibt, um das Hinaufspringen abzugewöhnen, halten sich die Erfolge bei der liebenswerten aber sehr sturen Nuggi diesbezüglich in Grenzen. So klein sie ist, so temperamentvoll und eigensinnig ist der kleine Frechdachs. Für Nuggi suchen wir wieder einen nervenstarken und doch eher hundeerfahrenen Besitzer, der auch eine Hundeschule ins Auge fasst.
Während der späten Heimfahrt wurde ich dann noch eingeladen, in Großenzersdorf zwei geräumige Schlafkörbe abzuholen, was ich mir natürlich nicht entgehen liess. Vielen Dank an Familie Gindlstrasser für die beiden tollen Kuschelgelegenheiten, sie werden bestimmt einigen Fellnasen große Freude und Rückzugsmöglichkeit bescheren.Monday, 07.01.2008
Mein erster Blick nach dem Wachwerden: zu Stefano: es geht ihm super und er urgiert schon sehr heftig sein Frühstück ! Auch die kleine Minni hat großen Appetit und so kann ich ganz beruhigt ins Büro fahren. Der nächste Gedanke bzw. erste Anruf dieses Tages gilt unserem Schützling CINDY, die ja noch in der Ordi ist. Auch Cindy geht es bestens ohne die kranken Backenzähne und durch die verabreichten Medikamente gegen die Wundschmerzen, hat auch sie bereits gefressen. Also kurz gesagt: der gestrige Großkampftag war sehr erfolgreich und wir sind echt froh, dass es allen unseren Fellis wieder gut bzw. besser geht.Sunday, 06.01.2008
Großkampftag mit 4 unserer Schützlinge bei Renate.
--> Katerbub Stefano wurde kastriert,
--> Malteserdame Minni wurde gründlich durchgecheckt. Sie ist nicht mehr die Jüngste aber sehr taff und liess sich nicht so ohne weiteres untersuchen. Minni ist nicht ganz blind aber durch grauen Star stark in ihrer Sehleistung beeinträchtigt. Ihre Zähnchen sind alterbedingt stark mitgenommen, genauso wie das Zahnfleisch. Vroni und Renate hatten alle Hände voll zu tun, um einen Großteil des Zahnsteins zu entfernen, gegen die Zahnfleischentzündung bekommt Minni Medikamente. Die ganze Heimfahrt hat sich Minni bei mir offensichtlich für die ungewohnte Fürsorge bedankt, indem sie immer wieder Handibussi gab und sich auf meinem Schoß ganz brav niederließ und dahin döste.
--> der dritte Patient war Katzendame Cindy zur Zahnsanierung. Cindy wurde von Renate noch während der Nachtstunden operiert und es wurden sämtliche Backenzähne gezogen, die entzündet waren und dadurch auch das Zahnfleisch beleidigt war. Adi wird Cindy morgen nachmittag wieder heim bringen und ich hoffe, sie übersteht den notwendigen Eingriff gut. Unsere Gedanken sind bei ihr.
--> der letzte Patient war unsere Jessy, die jetzt im Januar stolze 14 Jahre wurde und auch wieder abgehört und organisch soweit überprüft wurde. Könnte ja sein, dass Jessy Herzunterstützung braucht oder ähnliches aber gottlob ist unsere kleine Maus bis auf trübe Augen ganz gesund. Jetzt in der kalten Jahreszeit fühlt sie sich überhaupt sehr wohl und wieselt beim Spazierengehen wie eine Junge.
Obwohl heute zum Glück nicht soooo viel bei Renate los war, war es doch nach 1.00 Uhr nachts als wir mit drei unserer Patienten endlich wieder zuhause waren. Während ich noch herumkramte und etwas sauber machte, versuchte Kater Stefano schon wieder aufzustehen und keine Stunde später saß er bereits auf dem Kratzbaum. Noch sehr wackelig und unsicher aber er kämpfte. So oft ich ihn auch herunterhob, so schnell war er wieder oben. Als Stefano dann endlich wieder einschlief und mir auch schon die Augen zufielen, kehrte dann endlich die wohlverdiente Nachtruhe für uns alle ein.
Saturday, 05.01.2008
Sehr großen und aufrichtigsten Dank an alle Tierfreunde, die unsere Tierschutzarbeit auch in diesem Jahr wieder durch Ihre finanzielle Unterstützung möglich machen.
Bereits viele Jahre hindurch, versenden wir zum Jahresende unsere Weihnachtswünsche an alle Freunde, Bekannte, Tierbesitzer unserer Schützlinge und Mitstreiter, welcher auch immer einen kleinen Überblick über unsere Tierschutztätigkeiten im abgelaufenen Jahr beinhaltet. Das Echo auf die diesjährigen Weihnachtswünsche war wieder sehr groß und ermutigend und wir möchten uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich für die durchwegs positiven Reaktionen und die unterschiedlichsten Unterstützungen und Hilfestellungen bedanken ! Ein wirklich großartiges und auch kräftespendendes Gefühl, nicht alleine im Kampf gegen Tierleid, zu stehen.
Danke dafür ganz herzlich auch im Namen aller Tiere, die unsere Hilfe so dringend brauchen!
Heute fand ich etwas Zeit um die administrativen Dinge in Angriff zu nehmen und in Kürze kann ich dann auch über unsere Tierschutzarbeit in Zahlen sozusagen, einen Abschlußbericht abgeben.
Eine sehr liebe Familie aus unserem zukünftigen Heimatort Reyersdorf interessierte sich für Hexi, allerdings ist die kleine Minni für diesen Platz bei einer rüstigen Pensionistin der geeignetere Gefährte als die lebhafte Hexi. Es sieht wirklich sehr gut aus, dass Minni in Kürze zur Mama der Besucher, nach Wien 21; übersiedeln darf, jedoch möchten wir morgen endlich den noch ausständigen Tierarztbesuch bei Renate absolvieren, um über den Gesundheitszustand von Minni lückenlos aufklären zu können. Momentan ist die Kleine ja noch immer läufig, aber am wichtigsten ist die notwendige Zahnsanierung. Sonst scheint Minni ja äußerst beschwerdefrei zu sein, frisst brav, ist interessiert und aufgeweckt und nimmt brav an Gewicht zu. Wir treffen uns morgen mit der interessierten Familie in der Tierarztpraxis und werden anschliessend alles weitere entscheiden. Friday, 04.01.2008
Es ist zu bemerken, dass sich viele Leute wieder vor dem PC anstatt im Urlaub befinden, denn an dem heutigen Nachmittag stand das Telefon nicht still. Sehr traurig, denn alleine drei Hunde der Pitbull und Staffrasse werden ihr Zuhause verlieren. Die Gründe sind unterschiedlich und doch nicht. Zeitmange, Trennung vom Lebenspartner, Wohnungsverlust. Leider konnten wir nur einem Rüden durch Weitervermittlung wirklich helfen, die beiden anderen Tierhalter haben versprochen uns etwas Zeit zu geben und keinesfalls die Hunde in ein Tierheim abzuschieben. Es bleibt nur zu hoffen, dass dies auch wirklich zutrifft ! Der heutige Tag war ein bitterer Vorgeschmack auf die traurigen Wochen der Hilferufe, die wie jedes Jahr, speziell nach den Weihnachtsfeiertagen sprunghaft ansteigen. Thursday, 03.01.2008
Jetzt beginnt die Handwerker-Area in unserem neuen Zuhause und fast jeden Tag erwarten wir eine Besichtigung eines Professionisten. Es gibt sehr viel zu planen und von A bis Z (Aufstemmen bis Zuspachteln) gibt´s Arbeit. Und dazwischen ein bisserl aufstemmen, verputzen und vieles mehr, ist zu koordinieren und zu planen.
Adi ist natürlich jeden Tag auf unserer "Baustelle" und mit ihm unser Berti und die kleine Rauhhaardackeline HEXI. Hexi liebt Berti sehr und auch umgekehrt und die beiden sind abends ziemlich streichfähig und es fallen ihnen regelmäßig die Äuglein zu. Kein Wunder, schliesslich sind die beiden den ganzen Tag am Spielen und Herumtollen. So lieb und herzig die kleine Hexi auch ist, so schwierig gestaltet es sich, für die kleine Quirlmaus den passenden Fixplatz zu finden. Die meisten Interessenten sind leider zu betagt oder leben in der Großstadt und ohne die Freilaufmöglichkeit würde Hexi sehr unglücklich sein. Sie ist wirklich sehr folgsam und brav und kann bedenkenlos in geeignerter Umgebung von der Leine gelassen werden. Spielen und Laufen bedeuten ein großes Glück für Hexi und das soll sie auch zukünftig erleben dürfen.Thursday, 03.01.2008
Jetzt beginnt die Handwerker-Area in unserem neuen Zuhause und fast jeden Tag erwarten wir eine Besichtigung eines Professionisten. Es gibt sehr viel zu planen und von A bis Z (Aufstemmen bis Zuspachteln) gibt´s Arbeit. Und dazwischen ein bisserl aufstemmen, verputzen und vieles mehr, ist zu koordinieren und zu planen.
Adi ist natürlich jeden Tag auf unserer "Baustelle" und mit ihm unser Berti und die kleine Rauhhaardackeline HEXI. Hexi liebt Berti sehr und auch umgekehrt und die beiden sind abends ziemlich streichfähig und es fallen ihnen regelmäßig die Äuglein zu. Kein Wunder, schliesslich sind die beiden den ganzen Tag am Spielen und Herumtollen. So lieb und herzig die kleine Hexi auch ist, so schwierig gestaltet es sich, für die kleine Quirlmaus den passenden Fixplatz zu finden. Die meisten Interessenten sind leider zu betagt oder leben in der Großstadt und ohne die Freilaufmöglichkeit würde Hexi sehr unglücklich sein. Sie ist wirklich sehr folgsam und brav und kann bedenkenlos in geeignerter Umgebung von der Leine gelassen werden. Spielen und Laufen bedeuten ein großes Glück für Hexi und das soll sie auch zukünftig erleben dürfen.Wednesday, 02.01.2008
Ein echter Freudentag für Claudia´s Schützling "KIMMY". Kimmy wurde von einer sehr lieben und verantwortungsvollen Familie aus der Hinterbrühl adoptiert und ganz so wie wir uns das für Kimmy gewünscht hatten, wird er bei einem sehr verträglichen und gutmütigen großen Beschützer, dem Ridgebackrüden AIKO leben und Hundekörbchen teilen. Wir freuen uns schon auf die ersten Berichte von Kimmy und wünschen dem kleinen Racker und seinen Dosis alles erdenklich Gute und viel Spaß zusammen.Tuesday, 01.01.2008
Wie zu erwarten war, hat Katerbub GEORGIE sich bestens integriert. Claudia ist sehr glücklich über den kleinen Familienzuwachs und auch Georgie fühlt sich zwischen all´ den Pfoten mehr als wohl. Immer Action, immer etwas los, das ist ganz genau das Richtige für den aufgeweckten Wonneproppen. Mal sehen was er macht, wenn er Claudia´s Gartenparadies entdeckt .....das wird ein Spaß hoch drei !
Die kleine Malteserhündin MINNI wird von Tag zu Tag putziger und sehr anhänglich. Es ist tatsächlich so, dass Minni nicht mehr ganz toll sieht und auch nicht gut hört, dennoch kann sie sich bestens orientieren und besteht förmlich darauf, alleine die Stiegen hoch zu laufen. Ist sie anfangs noch manchmal leicht angestossen, kennt sie den Weg jetzt bereits ganz genau und wenn man es nicht weiß würde man nicht leicht ihr Handicap erkennen. Monday, 31.12.2007
EIN PROSIT NEUJAHR !
an alle Dosen- und Sackerlöffner und alle Fell,- Feder- und Schuppenträger.
Sollte das kommende Jahr so angenehm und erfreulich verlaufen, wie der heutige Tag, kann nicht weiter gemeckert werden.
Unser junger Katermann GEORGI hat seinen wunderbaren Lebensplatz bezogen und wurde heute nachmittag von seinen neuen Dosis Claudia & Manfred abgeholt. Ein schöners Zuhause könnten wir uns für diesen superlieben Schmuser nicht wünschen und er wird sich zwischen all den Vierbeinern mit Sicherheit sehr wohl fühlen. Willkommen in der Familie kleiner Georgi Fak !
Sunday, 30.12.2007
Die kleine Ausreißerin Teddy heißt tatsächlich Candy (daher hörte sie auch auf den Namen Teddy so gut) und lebt nur einige Häuser weiter in Reyersdorf. Die Familie war voll in Sorge um die 11jährige Hündin und erreichte uns heute vormittag endlich. Wie so oft hörten wir, dass Candy sonst niemals wegläuft bzw. nicht einmal gerne spazieren geht. Sie bleibt am liebsten im Garten. Nur diesmal war´s offensichtlich anders. Ein schöner Jahresausklang und das Wiedersehen zwischen Candy und ihren Leuten ließ uns wieder einmal das Herz aufgehen. Die wiederrum staunten nicht schlecht und bemerkten sofort die kosmetische Veränderung ihres Tieres, aber wir haben erfahren, dass Candy mit Vorliebe auf dem Komposthaufen herumstiefelt und daher das seidige Fell nicht allzu lange anhalten wird. Das ist ja auch nicht wirklich das Wichtigste, Hauptsache dass sie ein gutes Zuhause hat und jetzt mit ihrer Familie wieder vereint ist.
Unfassbar aber leider wahr !!!!! Gegen 23.00 Uhr rief mich eine Bekannte aus dem 10. Bezirk völlig verzweifelt an. In einem verschlossenen PKW befindet sich seit einigen Stunden ein Hund, der in seiner Panik und Verzweiflung permanent gegen die Scheiben springt und offensichtlich schwer geschockt und furchtbar ängstlich auf die Ballerei ringsherum reagiert. Vom Besitzer weit und breit nichts zu sehen. Die Polizei fühlt sich nicht verantwortlich ?!?, die Tierrettung ist nicht erreichbar (könnte aber ohne Polizei ohnehin nicht viel unternehmen, solange das Tier im Fahrzeug befindlich ist). Ich versuchte demnach das Veterinäramt in Wien und erreichte tatsächlich die mir schon sehr positiv bekannte Frau Dr. Glaser, die heute offensichtlich Dienst hat. Ich lernte, dass die Polizei sehr wohl zuständig ist und durch das Kennzeichen den Autobesitzer ausfindig zu machen und zu veständigen hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn wenn in etwa 50 Minuten der absolute Knallerei-Horror beginnt, könnte es sehr leicht sein, dass das panische Tier schwere gesundheitliche Schäden bis zum Kollaps erleidet. Gottlob kam es nicht so weit und gegen 23.40 Uhr befand sich im Auto nur mehr büschelweise Fell aber kein Hund. Unsere Bekannte machte noch einige Stichproben und durchleuchtete den PKW von aussen und konnte endlich kurz vor Mitternacht Entwarnung geben.
Ein riesengroßes DANKESCHÖN an Frau Dr.Glaser vom Veterinäramt in Wien, die persönlich bei der Polizei interveniert hat und dadurch die rasche Hilfe für dieses arme Tier möglich machte. Ich bin echt schwer begeistert und fast gerührt, dass es offenbar noch sehr, sehr tierliebe Beamte gibt an die man sich in solchen Notfällen wenden kann, ohne das Gefühl zu haben, NUR lästig zu sein. DANKE, DANKE, DANKE und alles Gute für das Neue Jahr !
Auch unsere Tiere leiden und allen voran unser kleiner Fidi. Am liebsten würde er unter meiner Achsel wohnen, läßt mich/uns keine Sekunde aus den Augen und hechelt bereits den ganzen Abend. Das Nachmittagsgassi hat er stur verweigert und auch Berti und Hexi läßt die lästige Knallerei keinesfalls kalt. Unsere Jessy, die ja altersbedingt schon eher schwerhörig ist, fürchtet sich nicht so sehr, sie schreckt nur manchmal bei ganz dumpfen Böllern hoch, ist aber dann gleich wieder ziemlich gelassen. Wir sind auf alle Fälle sehr froh, wenn dieser Abend zu Ende ist und alle Knallkörper verschossen sind. Saturday, 29.12.2007
Gut, dass die Geschäfte heute geschlossen sind *ggg*. Zeit genug um uns voll und ganz um unsere Schützlinge zu kümmern. Der Besitzer von Teddy ist noch nicht in Sicht und da sie sehr ungepflegt wirkt, wurde sie heute gebadet. Das Resultat: eine seidig glänzende und goldfarbene kleine Schönheit. Ein bisserl rundlich, mit Sicherheit kein Jungtier mehr aber sehr lieb, ruhig und problemlos. Mit unseren Rüden gibt es keinerlei Zores nur gegen die quirlige Hexi besteht eine leichte Antipathie, das könnte aber auch daran liegen, dass Hexi unverschämt lästig sein kann und einfach nur spielen möchte - egal mit wem !
