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Unser Tagebuch


Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so
unwahrscheinlich sie auch klingen mögen !
Obwohl wir bereits seit 1992 aktive Tierschutzarbeit betreiben, sind diese Aufzeichnungen erst ab Anfang November 2005 geführt, da über die länger zurückliegenden Ereignisse keine wirkliche objektive Berichterstattung mehr möglich wäre. Da wir Sie beim Lesen ja nicht ermüden wollen, haben wir uns bei unseren Einträgen auf die wirklich interessanten Ereignisse beschränkt, die täglichen 20 bis 30 Telefongespräche sind nicht extra angeführt.



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Wednesday, 21.11.2007

DJUKE und seine neue Familie sind gestern noch gut angekommen und über die folgende Nachricht kam ganz große Freude bei uns allen auf:
hallo nochmals!
also nun mehr. die fahrt war problemlos, die ankunft auch. kurzes gebelle von laika und rossi und ab ging die post. sie spielten eine stunde lang im garten und bellten laut im trio. duke wollte ins pool springen, spielte mit sämtlichen spielsachen und es paßte wirklich ganz gut. auch laika, die nicht gleich spielt, machte mit.
das füttern ging auch ohne probleme von statten. im wohnzimmer gab und gibt es sicherlich noch einige zeit ein wenig gegrummle, nichts tragisches, aber es geht um plätze etc.
laika ist halt ein kleine große zicke! aber natürlich auch eine zuckerpuppe. rossi ist im wohnzimmer nicht so streng wie laika, darum ist da gar nichts zwischen den beiden buben. sie liegt nun auf der sofa und er davor. miteinander gehts auf der sofa noch nicht, aber in ein paar wochen gehts sicherlich. dann sitzen wir endgültig am boden grins!
wir sind glücklich!!!
wir melden uns ende der woche mit fotos wieder!
liebe grüße ,bitte auch an claudia von
nora, peter und unseren drei babys
und vielen dank!

Ich denke, diese Zeilen bedürfen keines weiteren Kommentars mehr und wir freuen uns wirklich sehr und sagen ebenfalls DANKE! für die liebevolle Aufnahme unseres Schützlings.
Ebenfalls sehr, sehr gut aufgehoben wird der quirlige, schwarze Katerbub RUDI sein. Er wird in der Nähe von Wr.Neustadt ab sofort einer ebenso lebhaften zweijährigen Katzendame auf die Pelle rücken und wir hoffen, dass die beiden viel Spaß miteinander haben werden. Während des heutigen ausgedehnten Abendbesuchs von den sehr lieben, neuen "Dosis" von Rudi konnten wir uns darüber amüsieren, dass auch das zukünftige Herrchen den alt eingesessenen Namen Rudi trägt ! Man darf gespannt sein, wer sich zuerst angesprochen fühlt, wenn Frauli ruft ....
Stefanie und Stefano sind schon etwas mutiger und lassen sich auch bereits hochnehmen. So ganz geheuer bin ich und auch die Umgebung ihnen noch nicht, aber es wird schon werden. Unser Neuzugang ROSI (die ältere, weiße, etwas langhaarige Mietze) weint relativ oft, so als ob sie hinaus möchte. Als sie draussen war, wollte sie ja unbedingt in die warme Stube, dürfte sich aber dennoch nach Freilauf sehnen ... Ich muß die liebe Seniorin noch etwas beobachten um ganz sicher gehen zu können, dann für sie den optimalen Fixplatz zu finden. Ein liebevoller Familienplatz mit Freilaufmöglichkeit wäre bestimmt nicht verkehrt. Für den lieben und schmusigen kleinen SUNNY ist ein Spielgefährte das Wichtigste. Gleich als RUDI auszog, versuchte er Stefanie zu motivieren - leider momentan noch erfolglos, aber er bleibt dran!

Tuesday, 20.11.2007

Die "Linzer" waren da und es gab ein wunderbares HappyEnd für unseren größten Schützling, den superlieben Labradormixrüden DJUKE. Er wurde von verantwortungsvollen und sehr lieben Tierfreunden adoptiert und wird mit einer kastrierten Kuvacshündin Aika und dem mittelgrossen kastrierten Spitzmixrüden Rossi und natürlich Katzen, Kleintieren und auch Federvieh auf einem Bauernhof bei Linz weiterleben. Nora und Peter haben Djuke bereits seit längerm "im Auge" und sich die Entscheidung gut überlegt und in der Familie besprochen. Im Frühjahr ging ihr Labradormischling Hr. Nilsson über die Regenbogenbrücke und hinterläßt eine Riesenlücke und bis heute große Wehmut und Trauer. Djuke wird seinen Platz nicht einnehmen, aber mit Sicherheit ein sehr würdiger Nachfolger für ihn sein und seiner neuen Familie bestimmt sehr viel Freude bereiten. Für den stattlichen Riesenschmuser, der in den letzten Wochen unter Claudia´s Fittichen schon einiges an Gewicht zulegen konnte, gibt es keinen optimaleren Lebensplatz als diesen. Wir sind sehr glücklich darüber und möchten uns nochmals bei allen Beteiligten bedanken, die an der Rettung dieses Traumhundes beteiligt gewesen waren und ihm dieses Traumleben dadurch ermöglichten. Fotos von Djuke´s neuem Zuhause - und wahrscheinlich bald auch von ihm - können im Internet unter: foto.rantanplan.org angesehen werden.

Monday, 19.11.2007

Das üppige Platzangebot in unseren vier Wänden hielt nicht sehr lange vor, denn die Nachfrage nach warmen Pflegeplätzen ist groß. Pflegemama Yvonne hat daher heute abends wieder drei ihrer Katzenschützlinge in unsere Obhut gegeben. Der hübsche junge Räderkater mit weißen Söckchen "SUNNY", eine schwarze, zierliche Jungkatze "STEFANIE" und ihren Gefährten "STEFANO", ein hübscher brauner Tigerkater. Steffi und Stefano sind zwischen 4 und 5 Monate jung und momentan noch sehr scheu, während Sunny mit dem seit Samstag verwaisten schwarzen RUDI sofort Freundschaft geschlossen hat und einige Stunden nach seinem Einzug bei uns, schon freudig die Vorhänge hochklettert :=) Schön, dass es ihm soooo gut geht !
Für unseren liebenswerten, großen Schützling DJUKE ist ein super Platz in Sicht ! Wenn alles klappt, könnte er schon bald auf einem Bauernhof bei sehr lieben Tierfreunden mit zwei Artgenossen herumtollen. Der Besuch aus Linz ist für morgen angesagt und wir freuen uns schon sehr ! Daumen halten bis sie blau werden, ist angesagt !! Und auch für den jungen FLORIAN tut sich einiges. Heute abend bekam er seinen ersten Besuch und die Dame war gleich völlig "vernarrt" in den lebhaften kleinen Kerl. Allerdings muß Herrchen noch überzeugt werden, denn er trauert noch sehr stark seinem verstorbenen Hund nach. Die Herrschaften sind für kommenden Samstag zu einem Spaziergang bereit und dann werden wir weitersehen.

Sunday, 18.11.2007

Margit´s Pflegeschützling FLORIAN (FLOH), der kleine Herzensbrecher, hat sich gut eingelebt und tollt mit seinen erwachsenen Artgenossen herum, dass nur so die Fetzen fliegen. Ab morgen werden Fotos von ihm online sein und wir rechnen sehr stark mit großem Interesse ....
Unseren Samtpfoten, die vergangenes Wochenende Plätze beziehen durften, geht es soweit gut. Von Pezi´s neuer Familie haben wir gleich heute die folgende, sehr erfreuliche Nachricht erhalten:
Hallo Brigitte,
wollte euch mal kurz Bescheid geben, daß es Pezi ganz gut geht! Er läuft schon im ganzen Haus herum und hat unseren Hund "Seppi" kennengelernt. Pezi ist gleich hin zu ihm und hat mit ihm geschmeichelt, nur unser Seppi nimmt noch etwas Abstand. Wird schon werden!!!! Im Bett meiner Eltern fühlt er sich sichtlich wohl und hat dort gleich die erste Nacht verbracht.
Ich werde mich wieder melden und euch dann ein Foto mitschicken.
Bis dahin alles Liebe und ganz liebe Grüße, Gabriele

Es gibt für uns nichts Schöneres, als solche Nachrichten zu bekommen - reinster Balsam für die geplagte Tierschützerseele ! Vielen Dank dafür auch an alle Tierbesitzer, die uns immer wieder Neuigkeiten über unsere ehemaligen Schützlinge zukommen lassen. Für unsere HappyEnd-Seite haben sich schon wieder einige solcher tollen Nachrichten angesammelt, sobald es meine Zeit erlaubt, wird diese Seite aktuell gemacht.
Heute neu eingezogen ist bei uns eine weiße, etwas langhaarige hübsche Katzendame. Nach Auskunft des Tierarztes keine Jungkatze mehr, aber sonst gesund. Wir haben die anfangs noch sehr scheue Fellnase einmal ROSI genannt - gesehen habe ich sie noch nicht viel, aber das wird schon werden. ROSI quartierte sich bei einer Familie mit ansässiger Katze in Matzen ein, wurde aber vom Hauskater immer verjagt. Die Tierfreunde versuchten seit längerem einen Besitzer ausfindig zu machen und als das erfolglos war, zog ROSI bei uns ein. Nach entsprechender Beobachtungszeit wird sie dann einen Tierfreund finden, der sie nicht mehr im Stich läßt.


Saturday, 17.11.2007

Nachdem heute auch unser lieber Kater PEZI seinen neuen Lebensplatz gefunden hat, fühlen wir uns mit unserer eigenen KLARA und dem kleinen schwarzen Gastkater LEO direkt vereinsamt. Der sechsjährige PEZI wird bei einem lieben, rüstigen Ehepaar in Dt. Wagram leben und sich dort als Einzeltier mit Rund-um-Betreuung bestimmt sehr wohlfühlen. Obwohl PEZI absolut kein Problem mit anderen Artgenossen und auch keinesfalls mit Hunden hat, hatten wir nicht das Gefühl, dass er Vierbeiner zum Glücklichsein braucht. Er ignoriert und akzeptiert alles vierbeinige und sucht unaufhörlich die Nähe des Menschen. Die hat er jetzt gefunden und wir wünschen dem herzensguten und problemlosen, lieben PEZI und seinen Dosis alles erdenklich Gute und ein langes, gemeinsames Leben.
Fliegender Wechsel am frühen Nachmittag. Nachdem Melanie und Constantin ihren Pflegling CHARLY wieder mit großer Freude übernommen haben, traf kurze Zeit später ein neuer junger Schützling aus Ungarn bei uns ein. Familie S. aus Wien hat vor zwei Jahren den sehr armen Schäferrüden TIMMY aus unserer Obhut adoptiert und die Familie lebt jetzt teilweise in Ungarn. Vor einer Woche spürte Timmy im Strassengraben eine Plastiktüte auf, die sich bewegte und darin war ein schwarz-weißer, niedlicher struppiger Foxterrier oder Mischling, den sie FLOH (von FLORIAN) nannten. Der Senior Timmy adoptierte den kleinen Findling zwar prompt, aber leidete auch etwas unter dem lebhaften und naturgemäß aufdringlichem Zwerg. So beschloss Familie S. dann doch, für den süßen Floh über uns ein neues Zuhause zu suchen und so kam der niedliche Welpe heute zu uns. Bei unserem ersten Spaziergang überlegte ich noch, wie er sich wohl morgen, wenn wir alle in der Arbeit sind, alleine so tun wird. Und dann sah ich plötzlich Nachbarin Margit mit einem ihrer Hunde und stellte ihr gleich ihren neuen Pflegehund vor *ggg*. Margit überlegte nicht (sehr) lange und so ist FLOH ab sofort bei seiner lieben Pflegemama in der Nachbarstiege sehr gut betreut und untergebracht, während ich im Büro bin. Floh ist etwa 3-3,5 Monate jung, schwarz-weiß mit längerem Fellkleid und ein ausgesprochen zuckersüßer und sehr freundlicher und offener Hundebub. Nach unserer Erfahrung dürfte er mittelgroß werden und Foxterrierahnen haben. Aber wer weiß das schon so genau, fest steht lediglich, dass er brutal ausgesetzt wurde und dank unserem Exschützling TIMMY jetzt in eine schöne Zukunft blicken kann.

Friday, 16.11.2007

Wieder ein großartiger Tag für viele unserer Stubis. Die vorangegangenen Absprachen und Vorkontrollen tragen heute Früchte und wir konnten den Großteil unserer lieben Katzenschützlinge endlich in die geeigneten Plätze geben.
Nachdem die Vorbereitungen zum Einzug für das Katerpärchen MERLIN und FELIX zur Gänze abgeschlossen sind (es wurde fleissig an verschiedenen Utensilien gebastelt und von Katzenhäuschen bis Kratzbaum alles liebevollst selbst gemacht) übersiedelten die beiden heute zu Familie St. nach Gerasdorf. An den vorhandenen Garten werden die beiden sehr behutsam gewöhnt, die Entscheidung ob sie jemals alleine hinaus dürfen, ist noch nicht gefallen und wird letztendlich von Merlin und Felix selbst abhängen.
Kaum zu glauben, dass wir ein so anmutiges und hübsches Katzenbaby wie unsere weiß/dreifärbige FLOCKE fast 4 Wochen betreut haben, bevor sich ein guter Lebensplatz finden liess. Selbstverständlich gab es einige Anrufe wegen der kleinen Prinzessin aber leider keine Guten. Auch heute wieder fragte eine junge Mutter um ein Katzenbaby für ihr einjähriges Kleinkind ?!? Als ich die Dame ganz ernsthaft auf die Nachteile für Kind und Katze aufklären wollte und wegen völligem Unverständnis ihrerseits schliesslich auf ein Spielwarengeschäft verwies, wurde aufgelegt. Also diese Art der Interessenten gab es viele aber heute war uns sehr warm ums Herz, denn Flocke und der schwarz-weiße, dreimonatige Rudi werden zusammen bleiben und ein wunderschönes Katzenleben in Würnitz bei großen Tierfreunden verbringen. Es gibt da bereits eine 18-jährige Katze und einen jungen Findlingskater für den ursprünglich der kleine Rudi geholt werden sollte, damit der Senior wieder etwas mehr Ruhe findet. Flocke war nicht wirklich geplant aber hat sich während des Besuches in die Herzen der Tierfreunde geschnurrt - die Tiere haben schon den richtigen Instinkt.
Genauso in die Herzen seiner neuen Familie schnurrte sich der kleine braune Tigerkater Felix, denn ursprünglich kam die katzenliebe Familie wegen dem schwarzen Katerbuben Leo. Obwohl eine Vorliebe für ein schwarzes Katzerl besteht, konnte dem Charme von Felix nicht widerstanden werden. Also übersiedelte der kleine Süße zu einer aufgeweckten 10 Monate jungen Katze in den 19. Bezirk in Wien und muß sich in Acht nehmen, damit ihm nicht das Fell vom Körper gestreichelt wird *ggg*.
Da die Pflegeeltern von Pinschermix CHARLY einige Tage verreist sind, lebt der liebe Frechsdachs bis Sonntag bei uns. Sehr zum Leidwesen von Grantler Fidi, denn Charly ist zwar gutmütig aber beileibe nicht blöd und gutiert die Knurrattacken von Fidi mit groben Verweisen. Fazit: große Unruhe und (gottlob unblutige aber laute) Rangeleien. Fidi kann es einfach nicht lassen und knurrt was das Zeug hält. Seit gestern liegt eine Schneedecke über den Feldern und es ist klirrend kalt aber richtiges sonniges Kaiserwetter. Sogar bei unseren ausgedehnten Spaziergängen, wo alle anderen mit Stöbern und Spielen beschäftigt sind, macht Fidi keine Knurrpausen. Die kleine langhaarige Susi liebt den Schnee zwar, ist aber nach kurzer Zeit voll mit Schneeballen und muß von Zeit zu Zeit von diesen lästigen Dingern befreit werden. Wenn die Schneebälle im Fell ihr zu viel werden, bleibt sie einfach stehen und wartet, dass ich sie ihr abglaube. Heute und morgen werden wir die Kälte noch geniessen, denn ab Montag soll´s Tauwetter geben und ich mag gar nicht an die Schlammschlacht denken !

Thursday, 15.11.2007

Der heutige Abend im "Reigen" in Wien anlässlich der Benefizveranstaltung zugunsten armer Tiere war ein großer Erfolg und eine wirkliche schöne Abwechslung für uns alle. Die Moderatorin Claudia Stöckl führte durch das abwechslungsreiche Programm und es war eine ungezwungene und sehr angenehme Atmosphäre. Ich lernte endlich einige Tierfreunde persönlich kennen, mit denen ich bis dato nur telefonisch oder via e-mail Kontakt hatte und es konnten interessante Kontakte geknüpft werden. Ein Salsatanz mit echten Profis und der Auftritt eines international anerkannten Flamenco-Gitarristen machten das Vergnügen komplett. Sich unterhalten und Kontakte herstellen, tanzen und helfen .... das war der Sinn dieses Benefizabends und dieses Ziel kann Carol als erreicht ansehen. Der Verein Animal-Care-Austria wollte mit diesem Abend einen ersten Schritt in Richtung Vernetzung vieler Tierschutzgruppen und damit eine bessere Koordination der Hilfe setzen und es mangelte auch nicht an wichtiger Prominenz. Leider mußten einige geladene Gäste absagen, da der heutige massive Wintereinbruch einem das Autofahren etwas vergellte und die Herrschaften von Auswärts angereist wären. Es war eber bestimmt nicht der letzte Benefizabend dieser Art - auch der mittlerweile zum Event des Jahres avoncierte LifeBall hatte mit nur 200 Besuchern klein angefangen ....


Wednesday, 14.11.2007

Unser IT-Betreuer hat vor wenigen Tagen eine Verlinkung zu Google-Anzeigen auf unserer Seite angebracht. Dies ist keine Werbung, sondern dadurch wird lediglich das Ranking unserer Seite positiv beeinflusst. Es erscheinen immer unterschiedliche Websiten, das ist natürlich von uns/mir nicht beeinflussbar und aufgrund des überdimensional großen Agebotes bei Google unter dem Suchbegriff "Tiere", "Tierzubehör" oder "Vergabe und Verkauf von Tieren", u.ä.m., sind leider auch Seiten dabei, die ich sonst auf unserer Homepage nicht wirklich gerne verlinkt sehen möchte.
Weihnachten nähert sich mit Riesenschritten und damit sind auch wieder einige administrative Dinge zu erledigen. Unsere obligatorische Weihnachtspost ist in Arbeit und sollte in wenigen Tagen soweit gedruckt sein, dass Claudia und Daniela, die heuer so lieb sind und das kuvertieren übernehmen werden, loslegen können.
Der genaue Termin für unsere diesjährige Weihnachtsfeier, auf die ich mich wieder riesig freue, steht auch bereits fest. Alle Pflegefamilien und einige enge Freunde und Bekannten, die uns das ganze Jahr hindurch tatkräftig unterstützen werden mit uns am 21. Dezember einen gemütlichen und sicher wieder sehr schönen und angenehmen Abend verbringen. Wir freuen uns darauf wirklich sehr und auch die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren und machen großen Spaß.


Tuesday, 13.11.2007

MIMMI und ROBBIE tun sich noch sehr schwer und leben vorerst noch sozusagen versteckt im Untergrund bei Pflegemamas Traude und Beatrix.
Momentan greifen auch die leckersten Verführungskünste noch nicht, es braucht halt Zeit bis die beiden Seniorkatzen sich an die neue Umgebung gewöhnen.
Pflegemama Claudia war mit ihren drei Welpen beim Tierarztcheck und Mag. Alibegovic diagnostizierte eine generelle Immunschwäche der Kleinen. Obwohl Susi´s Welpen jetzt mit fast 7 Wochen endlich etwas welpenhaft werden, spielen und brav fressen, ist dennoch ganz klar zu erkennen, dass die Kleinen noch allerhand aufzuholen haben. Ihre Mama Susi hingegen erholt sich täglich mehr, es sind keine Rippen mehr spürbar und sie ist eine sehr liebe, aufgeweckte und verspielte kleine Mausjägerin. Zu den Katzenkindern ist Susi sehr lieb, putzt und schleckt und stupst die Welpen sobald sie in ihrer Nähe ist (also dauernd) und wir müssen gut acht geben, dass sie nicht zu stürmisch liebevoll mit den Kleinen umgeht. Es gibt einige Interessenten für unsere Stubentiger und bis oder spätestens am Wochenende sollte sich allerhand Positives ergeben. Die Tierfreunde für unsere Hundeschützlinge dürften allesamt auf Urlaub sein !

Monday, 12.11.2007

Da ich die vergangenen Tage keine Nachricht von Glückskatze Julia´s Frauchen eingang, durfte ich annehmen, dass sich alles im grünen Bereich befindet. Und so ist es auch: glücklicherweise hat sich Julia, die am Tag ihres Eintreffens (vergangenen Freitag) noch förmlich vor Aggression explodierte wenn sich ein Vier- oder gar Zweibeiner ihrer Durchlaucht näherte, schon etwas eingelebt. Ich freute mich, denn sie hat auch bereits ihr neues Frauerl vorsichtig beschnuppert und umschmeichelt, als es Fresschen gab und mit den beiden Kater-Schönlingen kommt sie mittlerweile auch ganz gut zurecht. Gibt Anlass zur Hoffnung, dass Julia sich diese wahrlich tolle Chance nicht durch ihre absolut unnötigen Attacken verbaut, ihr Dosi ist nach wie vor sehr zuversichtlich und regristriert jeden kleinen Fortschritt.
Einer der speziell verhassten Notrufe erreichte mich heute gegen 17.30 Uhr ! Ein 8-jähriger Collimixrüde muß SOFORT, INNERHALB DER NÄCHSTEN STUNDE ! abgegeben werden, da die Leute heute noch in eine Wohnung umsiedeln und dort dieser Hund nicht erlaubt bzw. erwünscht ist. Sogar eine Lösung innerhalb von zwei Stunden war den Leuten schon zu lange! Einfach unglaublich und ich dachte ich platze vor Zorn über solche Rohheit und Dummheit der Besitzer. Angeblich wurde bereits seit Monaten ein Platz gesucht .... Da die Leute nicht wirklich ordentlich Auskunft über ihr Tier, dass sie so viele Jahre bei sich leben hatten, geben konnten (Verträglichkeit mit anderen Artgenossen und/oder Katzen, usw.), konnte ich nur mit einigen weiteren Telefonnummern von Tierfreunden und Orgis im Moment weiterhelfen, denn unsere Aufnahmekapazitäten sind leider zur Gänze erschöpft. Ich hoffe sehr, dass dem Senior das Tierheim erspart geblieben ist - Rückmeldung habe ich erwartungsgemäß leider bis dato keine erhalten.
Eine Tierabgabe der ganz gegenteiligen Art erfolgt heute durch eine sehr tierliebe Familie aus Bad Vöslau. Bereits seit langem gibt es innerhalb der Perserkatzengruppe massive Probleme, die sich trotz aller Überlistungsversuche (Feline-Stecker) und anderer Maßnahmen nicht besserten, ja im Gegenteil, von Tag zu Tag verschlechtert haben. Die Seniorkatze MIMMI wird massivst gemobbt, lebt nur mehr geduckt und versteckt und von Lebensqualität kann keine Rede sein. Ihr vertrauter Gefährte und "Beschützer" ROBBIE, ebenfalls ein Seniorperser, war der einzige der Gruppe, mit dem sie sich verstand. Nach reiflicher Überlegung wurde dann, im Interesse der Tiere, entschieden die beiden Samtpfoten zusammen aus dieser Zwickmühle zu entlassen. Und so übersiedelten die beiden heute abends gleich in die Pflegestelle zu Traude und Beatrix nach Wien, da bei uns doch noch immer ziemlich viele Pfoten unterwegs sind und ich, nach den traurigen Vorkommnissen der letzten Monate (wir hatten zwei Senioren 15 und 17-jährige nach einigen Wochen krankheitshalber verloren) doch ziemlich Pammel hatte, dass es den beiden bei uns auch zu stressig sein würde. Bei Traude und Beatrix gastiert momentan ja nur die verträgliche und stille schwarz-weiße CINDY, es gibt Platz und Streicheleinheiten im Überfluß und die beiden betagten aber wunderschönen Perserkatzen können da endlich zur Ruhe kommen. Gegen 23.00 Uhr war die Übersiedlung erfolgreich abgeschlossen - Fotos der beiden Stubis sind in den nächsten Tagen online. Selbstverständlich werden ROBBIE und MIMMI nur wieder gemeinsam an einen Platz ohne andere Haustiere abgegeben, damit sie in Ruhe und Gelassenheit ihren Lebensabend geniessen können.

Sunday, 11.11.2007

Einen sehr wichtigen Nachtrag zu vergangenem Samstag habe ich im Trubel der letzten Tage fast vergessen. Pflegemama Inge durchlebte einen gehörigen Schreck als ganz plötzlich und absolut aus heiterem Himmel ohne jede Vorzeichen ihr Schützling, die Dackelmixhündin JARA, zu Husten begann und sich in minutenschnelle das linke Auge komplett rötete und völlig zuschwoll. Das geschah kurz vor Mitternacht und wir dachten eigentlich an einen geplatzten Tumor hinter dem Auge oder Gehirnblutung oder Ähnliches, da das Auge stark aus der Augenhöhle trat. Ein schlimmer Anblick. Inge packte die kleine Hündin sofort zusammen und traf sich kurze Zeit später mit unserer Tierärztin Renate in deren Ordination. Zu diesem Zeitpunkt hatte JARA offensichtlich bereits starke Schmerzen und es schien, als würde das Auge jetzt und gleich aus der Augenhöhle springen. Die Schwellung wurde immer schlimmer und der Husten bzw. das Röcheln, ebenfalls. Ein geschulter Blick von Renate brachte bald eine Diagnose, die uns alle mehr als verwunderte und sehr erleichterte: es handelt sich um einen Allergieanfall ! Gott sei Dank "nur" ein Allergieanfall, hervorgerufen durch wer-weiß-etwas! Könnte ein Spinnenbiss gewesen sein oder ein winzig kleiner Fremdkörper oder Ähnliches. Nach entsprechender Behandlung war Inge mit Jara dann gegen 1.00 Uhr nachts wieder zuhause und der Zustand der nicht minder erschrockenen Hündin besserte sich von Minute zu Minute. Man lernt eben nie im Leben aus, denn bei den sehr böse anzusehenden Symptomen ist eine so "einfache" Ursache mehr als erfreulich und verwunderlich.
Wie auch immer, Inge konnte heute berichten, dass es JARA wieder gut geht und alles gut überstanden ist. Vielen Dank liebe Inge für deine spontane Hilfe und die blitzartige Fahrt durch eine grausige Nebel- und Regennacht, speziell wo wir wissen, dass Nachtfahrten für dich sehr, sehr unangenehm sind!

Saturday, 10.11.2007

In der Früh war noch alles mit der ersten Schneedecke im heurigen Jahr angezuckert, kurze Zeit darauf war es nur noch Schneematsch. Trotzdem eine große Hetz für unsere Wuffis, die wie die Wilden herumsprangen und sich über die matschige Schneepracht freuten. Pitschnass aber vergnügt kamen wir nach einer Stunde wieder heim und haben alle, trotz Schneeregen und starkem Wind, unseren Ausflug sehr genossen.
Gegen 14.00 Uhr erreichte uns dann ein Anruf aus dem fernen Linz. Frau D. ist Besitzerin einer, vom Züchter nach einigen Würfen "ausrangierten", Scotch Terrier Hündin und interessierte sich für unseren Schützling Pekinese PAULO (er wurde mittlerweile auf Lucci umgetauft) als Gefährte für ihre Hündin Trixi. Eigentlich war ich noch recht ungläubig, als Frau D. meinte, sich gleich ins Auto zu setzen um gegen Nachmittag bei uns einzutreffen. Die schlechten Wetter- und Strassenverhältnisse hielten die Tierfreundin von der mehrstündigen Anreise aber keinesfalls ab und erschien, zugegeben zu meinem Erstaunen, pünktlich kurz nach 16.00 Uhr mit Tochter Kathi und Trixi. Es war Liebe auf den ersten Blick und nach einem gemeinsamen Spaziergang war klar, dass Trixi und Lucci sich mögen, miteinander spielen und die Adoption konnte fixiert werden. Lucci verliess uns gegen 18.30 Uhr nach Oberösterreich und wird bei der ORF-Korrespondentin in Linz bestimmt ein wunderbares Leben führen. Obwohl wir Lucci nur wenige Tage bei uns hatten, ist uns allen der dankbare und liebe Pekinesenrüde sehr ans Herz gewachsen und wir wünschen ihm viel Spaß mit seiner neuen Freundin Trixi.

Friday, 09.11.2007

Heute war eindeutig DER Katzentag ! Gleich 7 (sieben) unserer Samtpfoten-Gäste fanden neue und durchaus nervenstarke und liebevolle Dosis auf Lebenszeit. Aber einfach der Reihe nach:
Bereits gestern abends nach meiner Übergabe von Julia erwartete mich ein junges Pärchen, die unser grau-weißes Katzenmädchen LUCY zu ihrer jungen Katze Simba adoptieren möchten. Sie waren erwartungsgemäss von LUCY´s Charme hin und weg und heute mittags übersiedelte diese kleine Schmusemaus in ihr neues Zuhause in den 23. Bezirk in Wien.
Auch für die beiden brutal ausgesetzten Perserkatzen gab es heute das verdiente HappyEnd. Durch den von unserer Freundin Biggi initiierten Aufruf im Internet ergab sich dieser prachtvolle Platz in Brunn/Gebirge bei Familie B. In diesem Haushalt leben bereits zwei gerettete Katzen und BEAUTY und FELIX werden bestimmt ein traumhaftes Katzenleben mit viel Liebe und Streicheleinheiten führen dürfen. Sie hätten auch einen Garten zur Verfügung, den sie allerdings erst im kommenden Frühjahr und auch dann nur in Begleitung nützen werden. Die dreifärbige Beauty hatte verständlicherweise große Panik vor dem Transportkorb, Felix hingegen nahm die Übersiedlung recht gelassen hin. Er war es auch, der zu Frau B. sofort Zutrauen fasste, Köpfchen gab und sich auf ihrem Schoß mehr als wohl fühlte. Die zartwüchsige, dreifärbige Beauty ist die sensiblere der beiden und braucht bestimmt etwas länger um wieder Zutrauen zur Menschenrasse zu gewinnen. Kein Problem, sie darf das Tempo bestimmen und wird hoffentlich bald auch ganz in ihrem neuen Heim angekommen sein. Wir wünschen unseren Schützlingen und ihren Familien nur das Allerbeste !
Eigentlich interessierte sich Familie St. aus Wien für das Katerpärchen FELIX und MERLIN und waren auch ganz entzückt, aber dann erschlich sich unser Senior Pezi einen Schoß- und auch Herzplatz. Nach langer Überlegung stand dann die Entscheidung fest, dass alle drei verträglichen Katerchen Ende der kommenden Woche in diese Familie mit Haus und Garten übersiedeln dürfen. In dieser Familie lebten bisher immer zwei Katzen, die jetzt allerdings aus Altersgründen kurz nacheinander über die Regenbogenbrücke gegangen sind. Ich werde meine drei Schützlinge am kommenden Wochenende in ihr neues Heim bringen und somit wird sich die Platzsituation bei uns wieder etwas entspannen.

Thursday, 08.11.2007

Seit Juli dieses Jahres betreuen wir die sechsjährige Glückskatze JULIA. Unsere Stammleser werden sich bestimmt an meine Berichte über die hübsche Kratzbürste erinnern. Auch die beste und liebevollste Betreuung in der Pflegestelle bei Traude und Beatrix konnte Julia nicht "bessern" und so war an eine Vermittlung in die üblichen Familien, schon gar nicht mit anderen Heimtieren oder Kindern, zu denken. Die Notfälle häufen sich und so traurig sich das anhört, aber Julia blockiert eine dringend gebrauchte Pflegestelle und versperrt anderen Samtpfoten die Chance auf Aufnahme. Es mußte also etwas geschehen und eine gute und passende Lösung für Julia hatte Vorrang und mutierte zum "Notfall". Ich belästigte daher einige gute Bekannte und Tierschützer und bat um Hilfe. Kurze Zeit darauf erhielt ich von Frau Brigitte Hansl einen Kontakt im 22.Bezirk in Wien und heute durfte ich Julia bei dieser großartigen Tierfreundin unterbringen. Es leben zwar zwei kastrierte und sehr verträgliche Katermänner im Haushalt aber wir hoffen alle, dass sich Julia in dem geräumigen Haus mit großem Garten entsprechend zurückziehen kann und sich dadurch gröbere Reibereien vermeiden lassen. Frau G. selbst ist sehr zuversichtlich und möchte Julia unbedingt die Chance auf ein liebevolles Zuhause geben und wir alle sind mehr als dankbar. Auch ein riesengroßes Dankeschön an Biggi, ohne deren Zutun und Mithilfe dieser Vermittlungserfolg nicht zu verzeichnen gewesen wäre. Jetzt liegt es an Julia selbst ob sie sich eingliedern kann, ohne die ansässigen Samtpfoten in ihrer absolut optimalen Lebenssituation zu beeinträchtigen. Wir alle fiebern mit und drücken ganz fest die Daumen !

Wednesday, 07.11.2007

Die Spaziergänge mit "nur" fünf Wuffis ist direkt entspannend. Unser FIDI ist ohnehin nur Susi´s Schatten. Der verliebte Zwerg läßt seine Herzensdame keine Sekunde aus den Augen und Susi selbst stolziert von einem Mauseloch zum Nächsten, puddelt sich bis zur Bauchmitte ein und empfindet offensichtlich extasische Freude dabei. Der liebe Pekinesenbub PAULO hat mittlerweile seine Liebe zu Quietschbällen entdeckt und schleift den Nervtöter überall hin mit. Nicht schlecht einerseits, denn so weiß ich immer, wo sich der Süße befindet. Berti schwankt zwischen Ballspielen und Löcher graben hin und her, doch meistens überwiegt das Ballfieber. Die einzige ewig Konstante bei unseren Spaziergängen ist unsere anhängliche Jessy. Sie weicht nicht mehr als 2 Meter von meiner Seite und ist vom regen Treiben ringsherum ziemlich unbeeindruckt. So geht es also hurtig und lustig dahin und nach etwa einer Stunde tritt die ganze Bande, geschlaucht und dreckig vom Halsband bis zur Rutenspitze, wieder gerne die Heimreise an.
Diese Momente der Entspannung geniessen wir sehr, denn leider hat das Schicksal in unserer Familie und leider auch bei Claudia & Manfred unerbittlich zugeschlagen. Ein Todesfall und ein sehr schwerer Krankheitsfall in unserer Familie zwingen zum Leisertreten und die Traurigkeit lähmt und macht selbst die alltäglichsten Dinge enorm mühsam. Bei jedem Anrufsignal ist die Angst vor schlimmen Nachrichten präsent und die nächste Zeit werden Spitalsbesuche bei uns an der Tagesordnung stehen. In diesen schweren Stunden geben uns unsere Haustiere sehr viel Kraft, trösten und lenken ein bisschen von den drückenden Gedanken ab. Sie wissen natürlich nicht warum, aber spüren instinktiv unsere Traurigkeit und sind umso anhänglicher und liebesbedürftiger. Sie haben selbst schon so viel Trauriges erleben müssen und oftmals von Menschenhand nichts Gutes erfahren und lieben uns dennoch bedingungslos - gehen mit uns durch Dick und Dünn. Unsere Dankbarkeit gegenüber diesen Geschöpfen, für ihr Vertrauen und die erwiesene Treue und Liebe, ist viel zu wenig um die Waagschale in die waagrechte Position zu bringen.
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