Unser Tagebuch
| Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so unwahrscheinlich sie auch klingen mögen ! | ![]() |
Tuesday, 03.07.2007
Wir sind absolut ratlos und sehr erschüttert! Hörby hat die 10-jährige kleine Elli, die in ihrem Körbchen schlief, völlig grundlos attackiert und massiv verletzt. Passiert heute um 9.00 Uhr früh. In der Tierklinik Gaaden wurde Elli sofort fachgerecht behandelt, ein Bein war ausgerenkt und sie hatte einige Bisswunden, wovon eine davon sehr tief ist. Das Bein wurde geschient und nachmittags ging es Elli schon wieder etwas besser. Vera und mir natürlich nicht, denn da Hörby völlig ohne ersichtlichen Grund auf die kleinere, ältere Hündin losging, besteht die Gefahr, dass sich dieser schlimme Vorfall jederzeit wiederholen kann. Hinzu kommt noch, dass Vera Hörby nur stoppen konnte, indem sie ihn geistesgegenwärtig an den Hinterbeinen hochzog und erst dann ließ er unfreiwillig von Elli ab, obwohl diese schrie wie am Spieß. Also keine Spur von Verträglichkeit, weder mit Hündinnen noch mit Rüden, die aber mit Sicherheit nicht aus Bösartigkeit sondern aus seiner extremen Eifersucht herrührt. Vera muß jetzt natürlich total auf der Hut sein und läßt Hörby nicht einen Moment aus den Augen. Es ist auch sehr gefährlich die drei Hunde, auch nur für einen WC-Besuch, im gleichen Zimmer zu belassen. Jeder von uns kann nur zu gut ermessen, welchen Stress diese Situation für alle bedeutet und auch Hörby reagiert auf die gespannte Situation mit relativer Verstörtheit und Unverständnis. Auch im Wr.Tierschutzverein war die Enttäuschung über diesen Vorfall sehr groß und die zuständige Dame in der Hundevermittlung gab uns jede Berechtigung, für Hörby in Eigenregie einen neuen Einzelplatz suchen zu dürfen. Hörby ist ein richtiger Prachthund und als Einzeltier bestimmt völlig problemlos. Er mußte nur sooooo lange seine eigene Familie entbehren, dass er sie jetzt total in Beschlag nimmt und mit absolut keinem Vierbeiner teilen will. So sehr wir diese Reaktion auch verstehen, so wenig können wir es verantworten, dass Elli oder Agi unter der gutgemeinten Hilfestellung für Hörby leiden und Schmerzen erdulden müssen. Wer weiß, ob Elli überhaupt noch leben würde, hätte Vera den rabiaten Hörby nicht von ihr weggezogen und ich darf gar nicht darüber nachdenken. Die Bilder vom vergangenen Januar, als unser eigener Boris totgebissen wurde, sind wieder voll klar vorhanden und so etwas darf sich auf keinen Fall wiederholen.
Vera selbst bringt es nicht übers Herz, Hörby wieder ins Tierschutzhaus zu bringen und wird die nächsten Tage mit räumlicher Trennung und besonderer Vorsicht überstehen. Vielen Dank an dieser Stelle für Deinen Einsatz und die Hilfe - wir wissen das absolut zu schätzen !
Monday, 02.07.2007
Leider absolut keine guten Nachrichten von unserem Sorgenkind HÖRBY. Er selbst geniesst verständlicherweise seine neu gewonnene Freiheit sehr, ist sehr anschmiegsam und läßt Vera keine Sekunde aus den Augen. Leider aber auch die beiden Hundeseniorinnen Agi und Elli. Die beiden Mädels verstehen natürlich momentan die Welt nicht mehr. Kaum streckt Traude die Hand zum gewohnten Streichler aus, steht schon Hörby auf der Matte, verdrängt Katz, Maus und die beiden Hundemädels und presst sich fast schon brutal dazwischen. Mit der Reaktion muß man natürlich nach so langer Liebesabstinenz rechnen, jedoch muß gleichzeitig ganz genau beobachtet werden, ob nicht Agi und Elli zu sehr darunter leiden müssen. Denn sonst wäre der Schuß nach hinten losgegangen! Vera ist sehr bemüht und wir alle halten die Daumen, dass Hörby seine Eifersucht in nächster Zeit in den Griff bekommt.

Wieder Full-House ab 19.30 Uhr. Yvonne und Emily brachten die etwas ältere schwarze Hauskatze BIANCA vorbei und kurz darauf trafen auch Claudia und Ninja ein, die beide ein etwas älteres und eventuell auch gehandicaptes Katzerl zu sich nehmen möchten. Claudia hat die schwarze Bianca adoptiert und Ninja mit Kleinkind und Papa hat LILLY, eine etwa 2jährige Samtpfote zu sich genommen. Lilly war besonders arm. Sie wurde im vergangenen Herbst schwer verletzt vor einem Wohnhaus gefunden. Wahrscheinlich ist sie aus einem Fenster gestürzt, denn sie hatte einen Beckenbruch erlitten. Seit dieser Zeit wurde Lilly von Yvonne respektive Emily gesund gepflegt, eine leichte Schiefstellung wird aber zurückbleiben. Die süßte Mieze wird sich in einer Wohnung sehr wohl fühlen und die beiden frischgebackenen Katzenmütter haben gegen 21.00 Uhr glücklich mit ihren neuen neuen Schnurrern die Heimreise angetreten.
Ein echter Glücksfall ereignete sich heute für unseren Schützling BOBBY. Bobby zog ja gestern spät abends noch bei uns ein und der Morgenspaziergang zeigte bereits einen sehr lieben, aufgeweckten und anhänglichen kleinen Zwerg (ganz im Gegensatz zu gestern abend, wo der liebe Rüde sich noch nicht einmal ins Wohnzimmer traute ...). Dennoch hatte ich ein mulmiges Gefühl, Bobby nach so kurzer Zeit den ganzen Tag, während ich im Büro bin, alleine zuhause zu lassen. Also versuchte ich noch morgens kurzerhand bei einer bekannten Tierfreundin in Großenzersdorf zwecks Tagesbetreuung mein Glück und fand auch sogleich ein offenes Ohr. Ich brachte also Bobby gleich morgens zu Frau R. und wollte ihn eigentlich abends wieder abholen. Aber bereits mittags, als ich mich nach dem Befinden von Bobby und seinem Sitter erkundigen wollte, wurde mir mitgeteilt, dass Bobby (er heißt jetzt Benny) auf diesem liebevollen Platz bei einer sehr rüstigen Pensionistin bleiben darf. Jubel hoch 3 !!! Er hat das Herz dieser Tierfreundin, wie auch meines und all´ derer, die den kleinen niedlichen und bisher so schlecht behandelten Kleinhund kennenlernen konnten, im Sturm erobert. Morgen werden wir die Adoption fix machen dürfen und ich freue mich aufrichtig für Benny und seine neue Familie. Sunday, 01.07.2007
Bevor es nach Büroschluß so richtig zur Tierschutzarbeit ging, schlugen Yvonne, Emily und ich uns im Eissalon Tichy noch kräftig die Bäuche voll. Anschliessend besuchten wir gemeinsam unsere Katzenmamis Traude und Beatrix, die ganz in Tichy-Nähe zuhause sind und brachten die beiden Samtpfoten CINDY, ca. 4-5 Jahre (schwarz-weiß, etwas buschiger) und GIANNA, ca. 1-2 Jahre (grau getigert mit weiß und gleich auf Erkundungstour) in diese Pflegestelle. Die dritte Mieze LILLY, ca. 2 Jahr und auch ein graues Tigerl mit weiß, übersiedelte gleich zu mir, denn morgen erwarten wir zwei junge Damen, die sich nach eingehender Unterhaltung für ein erwachsenes Katzentier anstatt von Katzenbabies entschieden haben.
Endlich zuhause angekommen erreichte mich beim Abendgasserln der Hilferuf wegen eines etwa einjährigen mittelgroßen Rüden aus der Nachbarortschaft. BOBBY muß SOFORT weg weil er haart ! Aus Hygiengründen mußte er sich hauptsächlich ausserhalb des Wohnbereichs in einem Anbau aufhalten und dementsprechend verstört und unsicher lernten wir ihn 2 Stunden später auch kennen. Er wollte pardu nicht ins Wohnzimmer und saß verängstigt und hechelnd auf dem Balkon. Adi schnappte ihn dann behutsam und ging mit ihm eine Runde, die Bobby nicht wirklich genoß. Eingezogene Rute, totale Panik und keine Rede von Stiegensteigen. Warum nehmen sich Leute eigentlich Hunde oder überhaupt Haustiere ?? Hatte Bobby (jetzt hat er seidiges und etwas längeres Fell) als Welpe kein Fell ? Warum schmeißt man so ein liebes Tier einfach von einer Stunde auf die andere hinaus und nimmt seinem 8jährigen Sohn den Gefährten ? Fragen, die wir uns täglich mehrmals stellen, denn Bobby ist kein Einzelfall, sondern schon fast die Alltäglichkeit. Leider !
Ich habe mich dann entschlossen auf dem Sofa im Wohnzimmer zu nächtigen und siehe da: so gegen 3.00 Uhr nachts saß er plötzlich nehmen mir und schaute mich mit großen Augen an. Aufgewacht bin ich druch einen vorsichtigen Schlecker auf meiner Hand und als ich Bobby dann behutsam streichelte, legte er sich neben mich auf den Boden und schlief endlich auch ein. Mit den Katzen versteht er sich prima oder besser gesagt: sie interessieren ihn nicht. Bobby hat momentan andere Probleme und wir hoffen, dass er die Trennung von seinen wahrlich unwürdigen Besitzern bald verkraftet hat.
Beaglebub SNOOPY und unseren übrigen Schützlingen (Katzenmädchen Samantha, Simone und Viviane), die vergangenes Wochenende ihre eigenen Familien gefunden haben, geht es allen sehr gut und Zwei- und Vierbeiner sind zufrieden und glücklich. Snoopy ist noch etwas stur und leider konnte ich den lieben Leuten aus Amstetten die Kunde nicht ersparen, dass ein wahrer Beaglefan die angeborene Sturheit seines Vierbeiners lieben lernen muß (oder daran verzweifeln wird *ggg*). Ich bin sicher, dass Snoopy sich seine Dosis schon richtig erziehen wird und freue mich schon auf weitere gute Nachrichten und die ersten Fotos.
Saturday, 30.06.2007
Ein sehr heisser Sonntag, an dem sich wieder Einiges ereignete. Nicole, die seit einigen Tagen den lieben Rüden LOBO betreut, muß für die nächsten 10 Tage verreisen und hat ihren Schützling ganz schweren Herzens in die Hände von Traude, während ihrer Abwesenheit, gegeben. Traude ist wieder so lieb und springt spontan ein und wird LOBO bis zur Rückkehr von Nicole bei sich belassen.
Freundin Vera half heute einem sehr armen, alten Mixrüden im Wr. Tierschutzhaus zu einem wahren HappyEnd. Die sehr traurige Geschichte des mittelgroßen HERBY ist eine ganz Spezielle und hat uns alle sehr bewegt.
Warum gerade Herby? Er war ehemals einer unserer Schützlinge und wurde im Jahre 1995 einem Ehepaar in Wien 22; überantwortet. Nach vielen Jahren wurde mir bei einem meiner Nachfragen mitgeteilt, dass Herby ins Wr. Tierschutzhaus gebracht werden mußte !?!? (Natürlich unerlaubt, denn bereits damals wurden Schutzverträge bei der Vergabe erstellt. Aber was hilft es dem Tier, wenn die Leute sich nicht an die Vereinbarungen halten ?) Nachdem ich mich damals im WTV nach Herby erkundigte erfuhr ich, dass er bereits zu einem älteren Herrn vermittelt werden konnte - Näheres durfte ich aus Datenschutzgründen nicht wissen. Als treuer Leser der Tierecke in der Kronenzeitung fiel mir am 7. Juni dieses Jahres ein Inserat eines älteren Dackelmixrüden HÖRBY auf und ich fing an wieder zu recherieren (Name und Foto fielen mir sofort auf). Tatsächlich handelt es sich um "unseren" Herby, der nunmehr bereits wieder seit 1.3.2005 im Tierheim einsaß und Probleme mit Männern und Alkohol hat .... weiteres Kommentar unnötig. In guter Zusammenarbeit mit Frau Wurm aus dem WTV versuchte ich mit Vollgas einen schönen und liebevollen Lebensplatz für Herby zu finden und in meiner großen Sorge fragte ich dann vorsichtig bei Vera in Klausenleopoldsdorf nach. Diese große und warmherzige Tierfreundin sagte mir sofort ihre Hilfe zu und da Herby mit Hündinnen keinerlei Probleme gezeigt hat, würden die Chancen auf einen problemlosen Lebensplatz recht gut stehen.
Heute war es dann soweit und Vera hat den armen 12-jährigen HERBY selbst im WTV abgeholt. Die ersten Stunden verliefen problemlos und wir alle hoffen inständig, dass dies auch so bleibt. HERBY hätte bei Vera den Himmel auf Erden und einen wunderschönen Lebensabend mit liebevollster Betreuung, die er so lange vermissen mußte. Meine Dankbarkeit an Vera ist unermesslich groß, denn es ist schon schwer über das Schicksal von uns "unbekannten" Tieren in Tierheimen zu wissen. Aber einen ehemaligen Schützling von uns dort einsitzen zu haben ist sehr schlimm und die Gedanken um eine Lösung kreisen unaufhörlich. Ich wünsche mir sehr, dass Herby sich gut einlebt und bin überzeugt, dass er seinem neuen Frauerl viel Dankbarkeit und Liebe entgegenbringen wird.
Ich möchte absolut nichts verschreien und daher wird die Eintragung auf unserer HappyEnd Seite erst dann erfolgen, wenn Herby sich eingelebt hat und sein weiterer Lebensweg fest steht.

Friday, 29.06.2007
Vormittags brachte Sabine einen großen Sack mit Hartgummibällen vorbei, damit Berti und Fidi nicht ausser Form geraten. Leider wird Sabine die nächsten Wochen als Pflegemama ausfallen (ausser bei extremen Notfällen ...) denn für ihr angestrebtes Veterinärstudium muß das gesamte Latinum nachgelernt werden. Keine leichte Aufgabe für die nächsten 2 Monate aber unsere ehrgeizige Sabine wird es schaffen und wir werden versuchen, sie nicht noch zusätzlich zu belasten. Sabine selbst hat aber eingeräumt, uns in großen Notfällen doch zu helfen wo sie kann, denn sie arbeitet unglaublich gerne für und mit Tieren. Mit Sabine hätte die Welt eine großartige Tierärztin mehr und wir alle wünschen ihr für diesen Vorsatz nur das Allerbeste.
Zu mittag hatten wir dann Besuch von Familie T. aus Wien, die sich sofort in das Katzenmädchen VIVIAN verguckten und obwohl der Junior etwas Scheu vor schwarzen Samtpfoten an sich hat, war er es der Vivian sofort entdeckte und dem Wunsch der Eltern nur zu gerne entsprach. Das kleine Katzenfräulein wird bei einem einjährigen, sehr gutmütigem, kastrierten Kater in Wien 4; weiterschnurren und wir wünschen ihr und ihren Dosis von Herzen alles Gute und viel Spaß.
Pünktlich um 14.00 Uhr traf unser Besuch aus Amstetten ein und auch Traude mit ihrem Schützling Beaglerüde Snoopy war pünktlich zur Stelle. Während eines ausgedehnten Spazierganges ließen sich die frischgebackenen Beaglefans (es wurden bereits einige Fachbücher angeschafft) sehr genau über Snoopy informieren und die ganze 5-köpfige Familie war ausnahmslos hingerissen von unserem lieben und problemlosen Schützling. Snoopy wird in einem Haus mit großem Garten in einem Vorort von Amstetten mit einer Katze und verschiedenen Kleintieren zusammenleben und da er keinerlei Jagdtrieb zeigt und auch mit Traude´s Katzen keine derartigen Probleme zeigte, wird das auch bestimmt klappen. Wir sind schon sehr auf die Feedbacks morgen oder übermorgen gespannt und wünschen Snoopy, dass er die Umstellung gut und schnell verkraftet. Dieser Familieplatz ist in jedem Fall sehr passend, speziell Sohn Oliver hat Herzerl in den Augen und Snoopy´s Schlafplatz in seinem Zimmer ist bereits vorbereitet. Alles Gute und viel Geduld und Ausdauer wünschen wir Familie F. mit ihrem lieben aber auch etwas stoischen vierbeinigen Familienmitglied.
Der für heute seit einigen Tagen angesagte Besuch für Schützling Lenny bei Pflegemama Claudia kam nicht: ohne Abmeldung, was besonders ärgerlich ist. Möchte mir gar nicht die Gesichter und Vorwürfe vorstellen, wenn wir uns so verhalten würden und telefonisch abgesprochene Termine einfach nicht einhalten oder Interessenten einfach in der Luft hängen ließen. Claudia gibt sich immer sehr viel Mühe und investiert enorm viel Zeit und dann einfach nicht zu erscheinen ohne auch nur den einminüten Anruf zu investieren ist gelinde gesagt unfair und gehört sich einfach nicht. Thursday, 28.06.2007
Vom niedlichen TOMMY gibt es nur Gutes von seiner jetzigen Familie zu hören. Erwartungsgemäß hat er bereits das Herz von halb Wr. Neustadt im Sturm erobert und seine neue "Hundemama" kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. Tut sehr gut, solche Telefonate führen zu dürfen und zu wissen, dass alle Zwei- und Vierbeiner happy sind.
Abends brachten Yvonne und Emilie wieder einige ihrer hochgepäppelten Schützlinge vorbei. Insgesamt fünf weibliche, zuckersüsse Katzenwelpen, darunter die beiden sehr aneinander gewöhnten, niedlichen Katzenmädchen SAMANTHA und SIMONE. Sie wurden bereits von Ihren neuen Dosenöffnern sehnsüchtig erwartet und die beiden Kleinen werden in Wien im 12. Bezirk mit zwei weiteren Hauskatzen und einem Hund das Territorium teilen. Erika´s Wohnung ist absolut katzengerecht ausgestattet und wir hoffen, dass die Eingliederung unserer beiden Schützlingen schnell und reibungslos verläuft.
Die übrigen drei Katzenmädchen VIVIAN (ein kohlrabenschwarzes Mädchen ca. 8 Wochen jung) und CHRISTA und GRISSY (ein schwarz-weißes Geschwisterpärchen, ca. 10 Wochen jung) werden solange bei uns bleiben, bis auch für sie ein optimaler "Dosi" gefunden wird.
Für morgen erwarten wir Besuch aus Amstetten für Traude´s Pflegekind SNOOPY und auch zwei Familien für unsere Katzenkinder. Auch bei Pflegemama Claudia wird Rüde LENNY besucht und (hoffentlich) lieben gelernt. Es tut sich also wieder einiges und die Durststrecke der letzten Wochen scheint gemeistert zu sein. Zeitweise sehr stressig aber besser als anders.
Wednesday, 27.06.2007
Ein sehr, sehr trauriger Tag für uns alle, die wir den guten Grisu gekannt haben. Grisu wurde heute um 19.05 Uhr von seinen Leiden erlöst, nachdem er zuhause einen Ohnmachtsanfall erlitt. Grisu kämpfte seit einigen Monaten gegen fortschreitenden Muskelschwund und man mußte seit Wochen mit dem Schlimmsten rechnen. Aber dennoch war es ein schwerer Schlag und nicht minder schmerzvoll, als mir Manfred und Claudia heute abend vom Tod des lieben Rüden berichteten.
GRISU wurde am 1. Februar 1998 von Claudia und Manfred adoptiert. Er war damals etwa 5 Monate jung und in seinen Papieren stand als Rassebeschreibung Schäfer-Saluki-Mix geschrieben. GRISU war ein total lieber, gutmütiger und souveräner Familienhund, Freund, Gefährte und Rudelführer und hatte auch niemals mit einem der Pflegehunde ernsthafte Probleme. Er stand immer irgendwie über den Dingen, alle Hunde akzeptierten ihn voll als "Leitwolf" und in den letzten Monaten seines glücklichen Hundelebens übergab er bereits instinktiv die Führung an BRUNO, der sehr viel von Grisu übernahm. Er war ein wirklich guter Hund, wurde sehr geliebt und hatte ein wunderbares und glückliches Leben in seiner Familie. Es tut mir irrsinnig leid für Claudia, Manfred und die Kinder, denn wir alle, die bereits den Verlust eines vierbeinigen Familienmitglieds durchleben mußten wissen nur zu genau, wie groß die Leere und Trauer ist - selbst wenn noch viele andere Fellnasen da sind. Grisu wird uns allen sehr fehlen und unvergesslich bleiben. Ein sehr schwarzer Tag und wir wünschten, wir könnten unseren Freunden irgendwie in ihrer großen Trauer helfen.

Tuesday, 26.06.2007
Leider ist unsere Seite von sehr vielen Besuchern nicht aufrufbar. Ich selbst wurde erst durch verschiedene Anrufe darauf aufmerksam gemacht, denn ich konnte, sowohl vom Büro als auch von zuhause, die Seite absolut problemlos öffnen und auch bearbeiten. Gerold, unser unermüdlicher Betreuer, erzählte mir etwas von verlorengegangener Domain und einiges Fachchinesisch mehr. Etwas erschwerend kommt hinzu, dass Gerold momentan gerade in der glühend heissen Türkei auf Urlaub weilt und von dort in einem Internetcafe versucht, dass Problem recht bald in den Griff zu bekommen. Ich bedanke mich auch ganz herzlich für Gerold´s Einsatz und es tut mir sehr leid, dass die Domain XY sich grade im Urlaub verabschiedet.
Ich möchte mich auch an dieser Stelle bei allen unseren Besuchern für diesen Ausfall entschuldigen und hoffe sehr, dass in Kürze wieder alles reibungslos dahingeht !
Die gestrige Nacht liegt mir sehr schwer am Gemüt und ich bin heilfroh dass der heutige Tag im Büro nicht allzu hektisch und lange war. Man kommt (oder besser ist) in den Jahren, wo eine Nacht mit nur 2 Stunden Schlaf sehr lange spürbar bleibt.
Meine Müdigkeit war allerdings wie weggeblasen, als ich gegen 20.00 eine sehr liebe Familie aus Wr. Neustadt für unseren Hundebuben TOMMY empfangen durfte. Mit einem gemeinsamen Spaziergang war es leider Essig, da ein oder mehrere Gewitter aufzogen und so mußte ich den Leuten halt verbal zu vermitteln versuchen, welchen zuckersüßen, intelligenten und schon sehr selbstständigen Hund sie da vor sich haben. Brauche nicht zu betonen, dass die ganze Familie vor Entzücken gejodelt hat aber abgesehen davon, haben sie auch bereits Hundeerfahrung und werden den kleinen "Beisser" liebevoll aber konsequent erziehen. Denn jeder Hundewelpe ist putzig aber gerade der kleine Tommy aus Kroatien dürfte genetisch schwer vorbelastet sein, denn einen so jungen aber gleichzeitig derart selbstständigen und taffen Welpen hatten wir noch niemals zur Betreuung. Diesem Verhalten müssen auch die zukünftigen Hundehalter Rechnung tragen, sonst endet Tommy´s Schicksal in einem Chaos oder zumindest in einer Rückreise zu uns. Monday, 25.06.2007
Unser heutiger Tierarztbesuch bei Renate hat sich wieder voll ausgezahlt. Um 22.30 Uhr vorort und um 3.30 Uhr morgens wieder zuhause. Muß allerdings gestehen, dass wir nach der Behandlung unserer Vierbeiner ein längst fälliges Pläuschchen in der Ordination von über 2 Stunden (sind vergangen wie im Fluge, während Adi im Auto vorgeschlafen hat) nachgeholt haben und da Renate ja zu "normalen" Zeiten keine Chance auf Plaudereien hat, mußten wir das eben zu einer Zeit machen, wo weniger das Telefon läutet.
Berti und unser Handicap-Kater LUCKY wurden untersucht und geimpft und auch unser Hundewelpe Tommy bekam ebenfalls die erste Impfung verabreicht. Bis auf unseren BERTI (er saß bibbernd auf Adi´s Schultern) waren alle sehr tapfer, aber doch auch überglücklich wieder im Auto sein zu dürfen.
Auch Pflegemama Traude war mit Beaglerüde SNOOPY und ihrem behinderten Kater Benjamin bei Renate. SNOOPY hätte die erste Impfung bekommen sollen aber daraus wurde nichts, denn er hat eine massive Halsentzündung und muß Medikamente schlucken. Traude ist das Husten und Würgen gleich am ersten Tag aufgefallen und ganz richtig gedeutet. Sehr viele Hunde leiden zur Zeit an diesen Symptomen, hervorgerufen durch einen Virus. An eine Impfung ist bei Snoopy daher erst nach Ausheilung zu denken.Sunday, 24.06.2007
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Stand gestern noch 99%ig fest, dass die herzige zartwüchsige ROMY nach Großenzersdorf ziehen wird, so hat sich die Dame über Nacht doch anders entschieden. ROMY sei doch nicht die Hunderasse, die sie sich gewünscht hat und ausserdem hat Romy zuwenig Fell!?! Da es ja immer kommt wie es kommen soll, sind wir über die Entwicklung zwar etwas verwundert aber nehmen es alle ziemlich gelassen zur Kenntnis. Unsere Romy wird bestimmt auch "ihren" Platz finden, wo man sie so lieb hat wie sie eben ist - auch mit kurzem Haarkleid!
Ein kleiner Ausgleich für diesen Rückschlag war dann aber der Besuch für Pflegemama Claudia´s Schützling PERRY. Die Familie aus der Steiermark wollte Perry eigentlich nur wieder besuchen (die Übersiedlung war für kommenden Sonntag geplant, da Perry noch Medikamente gegen seine Verkühlung erhält) aber man hat sich exakt abgesprochen und Perry´s neue Familie wird die medikamentöse Behandlung für den kleinen Rüden selbst übernehmen. So wird der kleine Hundemann heute seine erste Nacht in seinem neuen Heim verbringen - Familie Schm. ist überglücklich und wir freuen uns auch sehr für Perry und seine neue Familie.
Ab sofort steht jetzt auch unsere Eigentumswohnung in Großenzersdorf bei Wien zum Verkauf und unter FOTOGALERIE sind Fotos und eine exakte Beschreibung zu sehen. Wir haben in diesen "vier Wänden" seit 15 Jahren sehr intensiv Tierschutzarbeit betrieben und damit gleichzeitig bewiesen, dass mit viel Einsatz, Disziplin und guter Einteilung dies auch in einer gepflegten Wohnung möglich gemacht werden konnte. Die Nähe zur grünen Lobau und die Möglichkeit ausgedehnter Spaziergänge, bei denen sich unsere Schützlinge so richtig austoben konnten, haben uns die Tierhaltung sehr erleichtert.
Es würde mich persönlich sehr freuen, wenn sich vielleicht auf diesem Wege ein neuer Besitzer für diese sehr schön gelegene EW interessieren würde. Bitte auch gerne weitersagen - Vielen Dank und Daumen halten!
Saturday, 23.06.2007
Ein schwarzer Sonntag für den lieben ARON. Die Leute haben heute früh bei Jo deponiert, dass sie noch nicht bereit wären, einem neuen Hund ein Zuhause zu geben und abgesagt. Wir alle sind sehr enttäuscht, denn gestern noch hörte sich das ganz anders an und wir freuten uns schon sehr für Aron. Aber Jo ist geduldig und wartet gerne bis sich für seinen Schützling eine neue Chance bietet. Vielen Dank an dieser Stelle, denn Jo hat bereits einige private Urlaubsgelegenheiten wegen Aron abgesagt und richtet seinen gesamten Freizeitkalender nach seinem Pflegehund.
Ein neuerlicher Notfall erreichte uns heute mittags. Der junge problemlose Beaglerüde SNOOPY verlor sein Zuhause wegen ...??? Die Gründe sind mannigfaltig: Rangordnungsprobleme mit einem bereits ansässigen jungen Rüden, Zeitmangel, Übersiedlung von Haus in eine Wohnung (ich glaube ich habe nichts vergessen). Allerdings haben die jetzigen Besitzer SNOOPY selbst erst seit einer Woche und haben den lieben Rüden vor dem Tierheim bewahrt. Hat also mit seinen erst 7 Monaten schon jede Menge durchgestanden der liebe Kerl. Nach einem kurzen Spaziergang und nachdem ich Snoopy unseren Katzen vorgeführt hatte, war klar, dass er ein sehr problemloser, braver und katzenfreundlicher Junghund ist. Pflegemama Traude erklärte sich wieder ganz spontan dazu bereit, SNOOPY in ihre Obhut zu nehmen und bis auf einige Markierprobleme im Haus, klappt es auch mit Traude´s Samtpfoten erstklassig. Für jeden Tierfreund und speziell Beaglefans würde dieser liebe, hübsche und reinrassige junger Rüde eine große Bereicherung sein - wir müssen diesen Fan nur finden! Vielen Dank Traude, für deine Unterstützung und Hilfe für Snoopy.
Abends hatten wir noch Besuch von Claudia, Daniela und Schützling ROMY, die wir einer Interessentin aus Groß-Enzersdorf bei einem gemeinsamen Abendspaziergang vorstellten. Romy hat das Herz der rüstigen Seniorin im Sturm erobert und wird am kommenden Wochenende ins schöne Marchfeld übersiedeln.
Auch von Timmi´s Familie (er wird zukünftig PEPPI heissen) gibt es nur die allerbesten Nachrichten. PEPPI ist der Liebling der ganzen Familie und alle sind schwer begeistert von seinem freundlichen und traumhaften Charakter. Friday, 22.06.2007
Spät aber glücklicherweise doch meldete sich heute eine interessierte Familie für den tollen und sehr gutmütigen Mixrüden ARON. Der brave Rüde ist ja bereits seit fast drei Monaten in seiner Pflegestelle bei Jo und Hündin LOVE und Jo machte auch heute gleich einen ausgedehnten Spaziergang mit Aron´s neuen Fans. Erwartungsgemäß gab es keinerlei Probleme und die junge Familie aus Wien 13; in wunderbarer grünen Umgebung (Himmelhofnähe) war sehr begeistert. ARON nahm ziemlich besitzergreifend gleich auf den Füßen vom neuen Herrl platz - ganz so als wüsste er über sein weiteres Schicksal schon ganz genau Bescheid. Jo wird ARON aber noch bis 9. Juli betreuen, da erst ab diesem Zeitpunkt für einige Monate ganztägig und rund-um-die-Uhr Betreuung gewährleistet ist. Später, nach angemessener Eingewöhnungszeit, wird ARON dann 3-4 Stunden vormittags alleine bleiben. Pflegepaps Jo ist von Aron´s neuer Familie auch sehr angetan und wird in den kommenden beiden Wochen noch einige gemeinsame Spaziergänge absolvieren.
Von Timmy gab es heute auch sehr erfreuliche Rückmeldungen. Die Heimfahrt verlief ziemlich problemlos und auch die vergangene erste Nacht war weniger anstrengend als angenommen. Timmy hat sich sehr an den Hausherrn angeschlossen, wird aber bestimmt bald die gesamte Familie in Beschlag genommen haben. Er hat brav gefressen und der traurige Blick, den er gestern noch hatte, ist ebenfalls schon einem Fröhlicheren gewichen. Timmy wird noch einige Tage zur Eingewöhnung brauchen, er wird aber sehr liebevoll abgelenkt und sich dann bald zuhause fühlen.
Einen kleinen Unfall gab es bei Pflegemama Claudia. Schützling LENNY konnte nach dem Spielen im Garten plötzlich nicht mehr auftreten, weinte jämmerlich und sein Kniegelenk war angeschwollen. Sofort wurde Tierarzt Alibegovic alarmiert und kaum 30 Minuten war Treffpunkt in der Ordination. LENNY liess sich sehr brav untersuchen und die Diagnose stand bald fest: eine winzige Absplitterung des Kniegelenks infolge ....??? dafür gibt es unzählige Gründe. Die Hunde spielten und tollten im Garten, sprangen über Bänke und da kann er sich schnell das Gelenk verletzt haben. Nach der Behandlung ging es Lenny sehr schnell viel besser. Das Bein wurde geschient und am Montag ist Kontrolle. Bei meinem letzten Telefonat um 22.00 Uhr ging es auch Claudia schon wieder besser, die Aufregung war vorüber und dank der schnellen Hilfe ist Lenny jetzt wieder schmerzfrei und es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut. Vielen herzlichen Dank auch an unseren engagierten und kompetenten Tierarzt Alibegovic !
Adi hat heute begonnen unseren Garten in Reyersdorf zu roden und die morschen und dürren Bäume und Äste zu entsorgen. Unglaublich wie groß das Grundstück nach einigen Stunden doch ist - die Grundstücklänge beträgt 137 Meter und vor meinem geistigen Auge sah ich schon unsere Fellnasen auf der Wiese tollen. Bis es soweit ist, liegt noch jede Menge Arbeit vor uns, aber es wird sich lohnen und wir freuen uns jeden Tag mehr über unser neues Heim und können es schon kaum mehr erwarten. Thursday, 21.06.2007
Ein großer Tag für unseren Schützling TIMMY und seine neue Familie aus der Umgebung von Krems. Der sehr liebe und ansprechende Deutsche Pinscherrüde wurde direkt aus den Händen seiner heiss geliebten Pflegemama Sabine in die Arme seiner neuen Familie übergeben. Der Lebensplatz für Timmy mußte mit größter Sorgfalt ausgesucht werden. Angesprochen fühlten sich sehr viele Tierfreunde durch sein Foto und den Text im Inserat, jedoch nur ganz, ganz wenige konnten mit dem Begriff "Trennungsangst" etwas konkret verbinden oder zumindest damit, welche Anforderungen diese Ängste bei Timmy an seine neue Familie stellt. Sabine konnte nach einigen Wochen Betreuungszeit bereits berichten, dass es für Timmy bei etwa 10-minütiger Abwesenheit schon ok war. Das zeigt ganz deutlich, dass auch so massive Ängste bei richtiger Behandlung und Führung in den Griff zu bekommen sind.
Jetzt ist es geschafft und wir sind überzeugt, dass Timmy in dieser liebevollen und sehr engagierten Familie, mit einem Haus und Garten und viel Zuwendung und Verständnis einen wahren Traumplatz gefunden hat, wo es ihm an rein gar nichts fehlen wird.
Auch bei Pflegefamilie Claudia & Manfred hat sich dieser Tage einiges ereignet. Der kleine Mischlingswelpe PERRY ist bereits adoptiert, bleibt aber noch bis zur völligen Genesung seiner Verkühlung bei Claudia. Seine neue Familie kann es zwar gar nicht mehr erwarten den Zwerg zu übernehmen, zeigte aber völliges Verständnis, dass wir nur wirklich top gesunde Schützlinge übersiedeln möchten. Nächsten Sonntag wird es dann soweit sein und klein Perry wird in seine neue Familie übersiedeln.
Eigentlich war für heute abend ein Tierarztbesuch bei Renate für Impfungen mit unserem Berti, Kater Lucky und Welpe Tommy geplant. Allerdings hätten wir erst um 1.00 Uhr nachts !! einen Termin bei unserer sehr gefragten Tierärztin bekommen können und da Adi morgen wieder um 6.00 Uhr aus den Federn muß, haben wir dann doch auf kommenden Dienstag verschoben. Denn selbst um 1.00 Uhr nachts ist keineswegs sicher, dass nicht noch ein oder zwei Leute im Wartezimmer sitzen. Selbst wenn der Tag 48 Stunden hätte, wäre diese prima Tierärztin ausgebucht bis auf die letzte Minute. Wednesday, 20.06.2007
Wieder einiges los bei uns - möchte aber keinesfalls meckern, denn die Funkstille ist bei weitem schlimmer !
Wie vereinbart traf Nicole bei uns ein und kurz darauf der äußerst liebe und problemlose Colli-Labradorrüde LOBO. Lobo ist im Juli 2006 geboren und ein extrem gutmütiger, sehr aufgeweckter und angenehmer Junghund. Nicole hat sich mit dem Exbesitzer eingehend unterhalten und wurde dann von ihm samt Lobo natürlich, auch nach Hause gebracht. Laut Rückmeldung gibt es auch mit Nicol´s beiden Katzen null Probleme (war auch bereits bei uns daheim erkennbar - die Katzen wurden gar nicht beachtet) und auch Lobo´s neue Pflegemama sprüht vor Begeisterung. Lobo verlor sein ganz ursprüngliches Zuhause wegen schwerer Krankheit der Besitzer, wurde dann von deren Bekannten in Pflege übernommen und jetzt endgültig abgegeben, da die Besitzer sich nicht mehr kümmern können.
Auf alle Fälle ist der mittelgroße hübsche Mixrüde eine echte Bereicherung für jeden Tierfreund - Fotos werden morgen online sein. Es ist das erste mal, dass Nicole uns aushilft und hoffentlich nicht das letzte mal.
Unser kleinster Schützling TOMMY ist eine echte Wucht! Besonders auffällig ist, dass er immer abseits liegen möchte und auch wenn ich ihn x-mal ins Wohnzimmer trage oder auf die Couch verfrachte, nach maximal 5 Minuten macht er sich selbstständig und marschiert schnurstracks ins letzte Winkerl vom Vorzimmer. Kann sein, dass ihm dort kühler ist als im Wohnzimmer, obwohl überall kühlender Fliesenboden liegt, kann aber auch sein, dass er sich von sich aus in der Abgeschiedenheit wohler fühlt. Geht man auf ihn zu oder spricht man ihn nur leise an, hüpft er wie ein Flummy auf, wedelt bis zum Umfallen und ist glücklich und vergnügt über die Zuwendung. Nicht schlecht gestaunt haben Adi und ich, als er Winzling beim Gassigehen sogar FIDI überrundet hatte. Dem Verhalten nach dürfte Tommy doch etwas älter als 8 Wochen sein, er ist halt sehr kleinwüchsig (max. zweimal so groß wie ein Katzenbaby) aber pfeilschnell, lebhaft, sehr selbstbewusst und total anhänglich und lieb. Die ganze Familie ist vernarrt in den kleinen Schelm.Tuesday, 19.06.2007
Nach langen zwei Wochen traf ich heute Yvonne und Emily wieder, denn der liebe, schmusige fast einjährige Katerbub JELLO durfte in ein neues tolles Zuhause nach Thallesbrunn übersiedeln. Es ist sehr erfreulich, dass es immer wieder Tierfreunde gibt, die nicht nur auf Katzen- oder Hundebabies fliegen, sondern die auch älteren Tieren die verdiente Chance auf ein schönes Leben geben. Wir hoffen sehr, dass die ansässige Katzendame LENI ihren charmanten neuen Gefährten Jello akzeptieren wird und halten ganz fest die Daumen !
Wir haben seit heute abend einen neuen kleinen Gast ! Eine Tierfreundin aus Riederberg hatte vom Schicksal des Welpen erfahren und sich mit mir in Verbindung gesetzt. Der drollige Hundewelpe ist etwa 8 Wochen jung, kleinwüchsig, etwas langhaarig, weiß mit dreifärbigen Kippohren. Er wurde komplett unüberlegt und viel zu früh (angeblich hatte er zu diesem Zeitpunkt seine Äuglein noch geschlossen!!) seiner Hundemutter in Kroatien weggenommen und im Rucksack heimlich nach Österreich gebracht. Er war ja sooooo niedlich! Hier endlich angekommen stellte sich die restliche Familie quer und so sollte der Welpe "in irgend einem Dorf" ausgelassen bzw. einfach entsorgt werden. Unglaublich traurige Story über die Dummheit mancher Menschen und was sie aus lauter Egoismus unseren Mitgeschöpfen antun, aber leider wahr. Wir haben den Kleinen Hundebub TOMMY genannt, sofort entfloht (er kam mit dem Kratzen nicht nach) und momentan schläft er ganz relaxt bei oder vielmehr auf meinen Füßen. In Kürze werden Fotos online sein, vorerst steht er noch unter liebevoller Beobachtung bei uns, da er bei der Fahrt zu uns mehrfach erbrochen hatte. Ist hoffentlich harmlos, sein sonstiges Verhalten ist sehr lebhaft und absolut dem Wesen eines Welpen entsprechend.
Heute alleine waren es, mit TOMMY, drei Tiere die wir aufnehmen sollen und dank der Hilfe von zwei Tierfreundinnen Nicole und Judith können wir diesen Hunden innerhalb der nächsten Tage auch wirklich helfen. Judith aus Rodaun wird morgen abends den superlieben Colli-Labradormixrüden LOBO vorerst in Pflege übernehmen und auch Nicole wird in Kürze den Rauhhaardackelmixrüden MAXL, der wegen Krankheit seines Besitzers seinen Platz verliert, in ihre Obhut übernehmen. Wir sind sehr froh, dass sich doch immer wieder liebe Tierfreunde melden, die ihre Zeit armen Tieren widmen können und dies auch tun. Pflegestellen sind ungemein wichtig und sehr notwendig um Tieren in akuten Notsituationen sofort helfen zu können. Ich kann nicht oft genug meinen Dank ausdrücken für diese aufopfernde und manchmal gar nicht so lustige oder leichte Aufgabe, die meine Freunde als Pflegestellen tagtäglich leisten und wir freuen uns, dass Judith und Nicole unsere kleine Familie unterstützen und erweitern.

