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Unser Tagebuch


Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so
unwahrscheinlich sie auch klingen mögen !
Obwohl wir bereits seit 1992 aktive Tierschutzarbeit betreiben, sind diese Aufzeichnungen erst ab Anfang November 2005 geführt, da über die länger zurückliegenden Ereignisse keine wirkliche objektive Berichterstattung mehr möglich wäre. Da wir Sie beim Lesen ja nicht ermüden wollen, haben wir uns bei unseren Einträgen auf die wirklich interessanten Ereignisse beschränkt, die täglichen 20 bis 30 Telefongespräche sind nicht extra angeführt.



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Sunday, 18.05.2008

Ein wunderbarer Platz für einen sehr armen Schützling mehr und eine liebevolle und sehr zuverlässige Pflegestelle weniger ! Wir kennen Sofia erst einige Monate und der schwarze "Friedhofhund" MIKO (er wurde nach der Beerdigung seines Herrchens einfach dort "entsorgt") war ihr erster Schützling und seit heute ist er offiziell Sofia´s Miko. In der Tat meldeten sich für diesen liebenswerten, mittelgroßen und sehr problemlosen Rüden während der letzten Monate nur zwei Interessenten und bis vor kurzem leider keine Spur von konkretem Interesse. Ganz so, als ob es sein sollte. Sofia steht zwar vor einem Studium, hat diese schwerwiegende Entscheidung Miko zuliebe aber sehr gewissenhaft getroffen und auch die gesamte tierliebe Familie ist eingebunden. Sowohl Sofia´s Eltern, als auch die erwachsene Schwester und auch ihr Lebenspartner und selbst dessen Familie hatten mit entschieden. MIKO liebt "seine" Sofia und es war sehr rührend die beiden beim letzten Treffen zum TA Termin zusammen zu sehen. Er folgt ihr auf Schritt und Tritt, gehorcht auch auf das leiseste Wort (ich glaube Sofia kann nur sanft sprechen ..) sehr gerne und die beiden kommen wunderbar miteinander klar. Unsere Unterstützung ist den beiden selbstverständlich ebenfalls gewiss und wir wünschen MIKO und seiner neuen Familie nur das Allerbeste und noch viel Spaß zusammen !

Wednesday, 14.05.2008

bis Sonntag, 18.05.2008
Es ist schaurig viel zu erledigen und momentan reisst es mich/uns förmlich zwischen mehreren wichtigen Erledigungen täglich hin und her. Die groben Arbeiten in unserem Häuschen sind vollends abgeschlossen, und nun bin ich gefragt. Von Steckdosen montieren über Vorhänge aussuchen und Großputz veranstalten ist alles notwendig, damit wir recht bald übersiedeln können. Es ist jetzt auch möglich einen etwas konkreteren Zeitpunkt zu nennen und zwar sollten wir es bis Ende Juni geschafft haben unsere sieben Zwetschken von A nach B gebracht zu haben. Ganz wichtig ist die Fertigstellung des Zaunes und des Katzenhauses - darüber hat sich momentan die Mannentruppe gemacht. Aber es ist ein Ende in Sicht und es wird bestimmt sehr gemütlich und vor allem praktisch für uns alle werden - obwohl ich der Übersiedlung schon noch mit sehr gemischten Gefühlen entgegen sehe !
Für unsere Schützlinge muß und bleibt natürlich genug Zeit, nur für meine administrativen Aufgaben (wie z.B. Tagebuch- oder Homepageeinträge) wird mir der Tag zu kurz. Und grade wenn so überhaupt keine Zeit übrig ist, spriessen meine kreativsten Gedanken. Claudia und Daniela haben schon seit längerem angeregt T-Shirts mit unserem Logo zu organisieren (die beiden sind ja immer mit jeder Menge Vierbeinern unterwegs und könnten sich mit entsprechend bedruckten T-Shirts einige Erklärungen ersparen ...). Ich habe auch bereits seit geraumer Zeit einen guten Kontakt und die Entwürfe parat nur gab es noch einige Änderungen zur Optimierung und das dauerte. Aber jetzt ist es soweit und ab nächster Woche sind die guten Stücke fertig. Die Bastelkorifee schlechthin, unsere Freundin Trixi, ist gerade dabei neue Visitkarten zu gestalten und hat auch bereits für unseren zukünftigen "Shop" einige tolle Ideen. Einfälle hätten wir ja wirklich genug, nur keine Zeit zur Realisierung ! Und wenn dann einmal etwas mehr Zeit übrig ist, dann verbringen wir die alle auch sehr gerne zusätzlich mit unseren Tieren.
Apropos Tiere: unseren Schützlingen geht es allen prächtig und sogar Claudia´s Sorgenkind Timmy ist schon sehr, sehr viel besser. Claudia´s Therapie greif unglaublich und es gab seit Tagen keine Auffälligkeiten mehr. Timmy folgt ihr bereits überall hin und hat sein Beschützerverhalten größtenteils abgelegt. Trotzdem wurde Timmy am Freitag, den 16. Mai von Dr. Alibegovic kastriert und auch vor und nachher war kein Beisskorb nötig. Als wir abends telefonierten, war Timmy noch im Reich der Träume, aber wohlauf. Die Kastration wird sicher auch dazu beitragen, dass Timmy sich schneller und optimaler zu einem richtig umgänglichen Hund entwickelt. Er geniesst es offenbar nicht mehr die aufreibende Beschützerrolle übernehmen zu müssen und sich auch einmal "anlehnen" zu dürfen - Claudia gibt ihm dafür die nötige Unterstützung - und das mit sehr großem Erfolg !
Sehr erfreulich ist auch, dass sich die Wogen im Haushalt der Familie W. in Graz geglättet haben. Dort hat ja Katerchen NOEL die Familie so richtig aufgemischt und mächtig Unruhe verursacht. Mittlerweile ist alles im grünen Bereich (Zeit lassen war wichtig!) und Noel braucht nicht zurück übersiedeln.
Ganz schlimm vermehrt haben sich die Abgabeansuchen und hier wieder im Speziellen die Hilferufe um Aufnahme der Rassen Pitbull und Staffordshire-Terrier, egal welchen Alters. Mich wundert´s in keiner Weise, denn allein mein täglicher Blick aus dem Bürofenster im 12. Bezirk zeigt immer mehr junge Leute mit solchen jungen Hunden. Die Problematik liegt leider auf der Hand und früher oder später landen sehr viele dieser Tiere wieder im Tierschutz, weil eben zu unüberlegt angeschafft bzw. von Tiervermittlungsstellen oft zu blauäugig abgegeben wird. Die vielen Abgabeanrufe zeigen ganz deutlich in welche Richtung diese Entwicklung abzielt - mir tun nur wahnsinnig die Hunde leid !

Tuesday, 13.05.2008

Unser kleiner Liebling DANNY, der herzige Malteserrüde hat seit heute einen wunderbaren, liebevollen Platz bei Familie B. aus Gänserndorf. Beide Danny-Eltern sind bereits zu Hause, große Naturfreunde und auch auf dem Tennisplatz wird der verspielte Danny bestimmt bald alle Herzen im Sturm erobert haben. Nur auf die Tennisbälle sollte man achten, denn auf Bälle ist Danny ganz verrückt. Aus den sehr vielen Bewerbungen für den hübschen Kleinhund haben wir bestimmt ein optimales Zuhause ausgesucht. Danke auch an Pflegemama Margit, der der Abschied von dem süßen Schmuser sichtlich schwer fiel und liebe Grüße von uns allen nach Gänserndorf.

Sunday, 11.05.2008

HORSTI geht es den Umständen entsprechend schon sehr gut und auch der neue Schützling TIMMY wird erträglicher. Claudia wird TIMMY kompetent therapieren und die ersten Maßnahmen greifen bereits. Heute nachmittag wurde noch niemand gezwickt ! Hört sich spaßiger an, als es ist, denn es wurde viel Zeit bei der Erziehung und Führung dieses Hundes vergeudet. Glück im Unglück, dass Claudia, Manfred und überhaupt die ganze Pflegefamilie viel Geduld und Verständnis für den armen Zwerg aufbringen und mit viel Wissen, Einfühlungsvermögen, aber auch Konsequenz und Anti-Dominanz-Massnahmen ihn auf den richtigen Weg zu bringen versuchen. Es scheint, als ob Timmy in seiner bisherigen Pflegefamilie die Oberhand hatte und ihn diese Rolle des Aufpassers mehr als überforderte. Seine Beissattacken resultieren aus Ängstlichkeit und Überforderungen und bei fachmännischer Führung hat der süße Racker echt gute Chancen. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei meinen Freunden Claudia & Manfred für die wirklich unermüdliche und sehr aufopfernde Arbeit mit und für arme Tiere bedanken. Der "Fall" Timmy hat wieder einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine kompetente Pflegestelle für die Tiere ist, denn Betreuen und Füttern alleine ist es oft nicht! Timmy hätte ohne diese Therapie absolut keine Chance auf eine neue Familie und würde Zeit seines Lebens herum- bzw. abgeschoben werden. Claudia stellt sich schon auf eine mehrwöchige Erziehungszeit mit ihrem Schützling ein, aber dann hat er die reelle Chance auf eine glückliche Zukunft. Danke, Danke, Danke an Euch alle !!

Saturday, 10.05.2008

Ein sonniger und angenehmer Muttertag, an dem das Telefon gnädig ruhig war. Ich hoffe, alle Muttis hatten so einen entspannten und schönen Tag und noch das Glück, selbst noch eine Mutter zum Verwöhnen zu haben.

Friday, 09.05.2008

Bei Claudia und Manfred zog heute ein neuer Schützling ein. Der weiße, mittelgroße, 10 Monate junge TIMMY. Angstbeisser und ehest möglicher Kastrationskanditat. Timmy lebte bisher in einer Pflegestelle, wurde aber heute abgegeben, weil ein Welpe vom Züchter angeschafft wurde (hat für mich einen sehr bitteren Beigeschmack, wenn Menschen, die armen Tiern helfen möchten, dann beim Züchter einen Welpen besorgen ...) und der Umgang mit Timmy auch immer problematischer wurde. Er beschützt und liebt seine Familie und alle anderen Zweibeiner sind in Gefahr gezwickt zu werden. Ich selbst habe sein Verhalten, dass bei jedem Besuch negativer wurde, bemerkt aber muß mir hier den Vorwurf machen, nicht reagiert zu haben. Vielleicht habe ich doch immer gehofft, dass die Familie, die Timmy seit einigen Monaten betreut, ihn doch nicht wieder abgeben werden. Wir sprachen auch über Hundetherapien und gezieltes Training, aber dass es so schlimm um das Verhalten steht, erkannte ich erst vor einigen Wochen. Claudia staunte nicht schlecht, was da alles schief gelaufen ist und wird all ihr Wissen und Können in die Therapie von Timmy investieren. DANKE dafür !
Leider keine allzu guten Nachrichten von unserer Samtpfote NOEL. Der so ruhig und gelassen gewirkte Noel dürfte sich zu Hause recht entpuppen. Herr W. rief mich heute ziemlich ratlos und ein bisschen verzweifelt an, denn Noel stenkert nicht nur massiv den ansässigen Katermann an, sondern auch die absolut katzenfreundliche Dalmatinermixdame. Sie wird regelmäßig in die Rute gebissen und der Kater von hinten besprungen und mit Nackenbissen zur Verzweiflung gebracht. Herr W. wird sich das Schauspiel noch einige Tage ansehen - sollte keine Besserung eintreten, wird ihm der Weg von Graz nach Wien nicht erspart bleiben.
Heute war überhaupt "Katzentag", wie mir scheint. Während meiner Vormittagsrunde erreichte mich ein Hilferuf eines Katzenhalters, der vor dem Tierheim in Bruck/Leitha mit seinen beiden Katzendamen SUNNY und SUSI steht und wegen Überfüllung abgewiesen wurde. Die beiden müssen wegen Allergie des Kindes dringend abgegeben werden und die Heime sind voll ! Keine 90 Minuten später traf der erleichterte Katzenbesitzer mit den beiden ein. Es sind Mutter und Tochter, 3 und 2 Jahre jung und sehen fast identisch aus. Grau getigert mit weiß und problemlos. Schon nach wenigen Stunden waren beide auf Entdeckungstour und auch die Hunde bereiten kein Kopfzerbrechen.
Wesentlich weniger umgänglich ist da schon die schöne aber sehr zickige dreifärbige Persermixdame LIESI. Jedes Katzentier wird angepfaucht, zwischen den Hunden spaziert sie durch. LIESI wurde von uns im Jahre 2006 vermittelt und da die junge Frau jetzt ihre Wohnung verlor und bei den katzenallergischen Eltern einziehen muß, wurde LIESI zurück gebracht. Mein erster Eindruck sagt, sie ist nicht wirklich eine Zweitkatze und ich hoffe, die kommenden Tage werden nicht zu turbulent.
Nachdem alle Samtis versorgt waren, fuhren wir dann mit Berti und unserer süßen ARIA nach Reyersdorf, wo bereits Familie W. aus Rabensburg in NÖ auf uns wartete. Übrigens unsere erste Hundevergabe in Reyersdorf, ganz entspannt, im Garten, einfach herrlich und überhaupt nicht beengt *ggg*. Wir haben lange geplaudert und nach wenigen Minuten hatte ARIA schon ihr Schoßplatzerl beim neuen Frauli eingenommen und nicht mehr verlassen. Frau W. ist bereits zuhause und ARIA wird bestimmt ein wunderbares und sehr behütetes Leben führen. Die Kleine muß man einfach lieb haben und diese Familie, selbst schwer vom Schicksal gezeichnet und schon viel Schlimmes erlebt, wird es der süßen Maus sicher an Nichts fehlen lassen.

Thursday, 08.05.2008

Mein erster Weg nach Büroschluß führte mich zu Daniela, wo bereits full house war. Ein wunderschöner Frühsommertag, die Hunde spielten im Garten und die Zweibeiner mit Kaffee und guter Laune auf der Terrasse. Dazu noch eine ganz, ganz liebe Familie für unsere süße Belinda - Herz was willst du mehr ? Belinda wird ja heute zu ihren neuen Dosis in den 22. Bezirk übersiedeln und zusammen mit der kleinwüchsigen Hündin CARA so richtig nach Strich und Faden verwöhnt werden. Der Abschied war nach sooooo langer Zeit bei Daniela kein leichter, jedoch die Nachfolgerin war ebenfalls bereits eingetroffen.
Beaglehündin SAMMY, 10 Monate jung, wird schweren Herzens von Ihrer Familie abgegeben, da einfach die Zeit fehlt. Die quirlige, dreifärbige Sammy war zeitweise über die Maßen alleine zu Hause und dementsprechend unausgelastet. Während ihre Noch-Familie mit trauriger Miene dem Abschied entgegensahen (was ich nur allzu gut verstehen kann !) tollte Sammy mit Pflegehündin ANKI durch den Garten, was das Zeug hielt. Nachdem sich die Herrschaften verabschiedet hatten, was Sammy fast nicht mit bekam, war durch die Ablenkung auch keine Spur von Traurigkeit zu sehen. Man merkt, dass die brave Hündin diesbezüglich ein enormes Manko aufweist und bei Daniela und ihrer Meute wird sie bestimmt nicht zum Traurigsein kommen.
Claudia hatte heute eine sehr aufreibende und schlimme Situation mit ihrem eigenen Dackelmixrüden Horsti auf der Hundewiese durchzustehen. Der verspielte, kleinwüchsige Rüde hatte gegen die Attacken einer ebenfalls jungen aber nicht eben gutmütigen Pitbullhündin nichts entgegen zu setzen und wurde massiv attackiert und leider auch verletzt. Unser Tierarzt stellte zwar keine tiefen Bisse fest, aber durch das Wegschleudern starke Prellungen und Blutergüsse. Jetzt am Nachmittag war Horsti noch ziemlich geschockt und es stimmt bedenklich, dass diese junge Hündin bereits mehrfach auffällig geworden ist. Ihr Besitzer hat zwar versprochen nur mehr mit Maulkorb die Hundezone zu besuchen aber ein entsprechendes Training ist mit Sicherheit notwendig. Hoffentlich geht es Horsti recht bald wieder gut !

Wednesday, 07.05.2008

Nach 6-wöchiger Betreuungspause ging es heute dafür bei Traude und Beatrix wieder voll zur Sache. Gleich zwei Familien für ihre beiden Schützlinge Domenica und Noel waren angesagt und alle kamen (auch ich !!) ganz pünktlich. Der anschmiegsame, weiße Schmusekater NOEL wird in Graz zusammen mit einem Artgenossen in Haus mit Garten weiterleben.
Die hübsche graublaue Schmusekatze DOMENICA hat jetzt doch ein sehr liebevolles Frauchen gefunden und wird in einer Wohnung mit gesichertem Balkon in Wien 12; zusammen mit einem Kartäusermixkater weiterschnurren. Beide Familien sind sehr liebevolle Katzenfans und unsere Schützlinge haben hier mit Sicherheit ganz optimale Plätze ergattert.
Die beiden Katzenmädchen FLECKI und KIKKI sind zur Zeit noch unversorgt und können das Gastspiel bei ihren Pflegemamis noch etwas länger geniessen.
Das gleiche gilt auch für Daniela´s Langzeitgast BELINDA. Die kleine Dackelmixhündin war den bisherigen Besuchern entweder zu klein oder fiel gar nicht auf. So aber absolut nicht den heutigen Interessenten. Liebe auf den ersten Blick und Daniela´s Freude darüber sprang über das Telefon auf mich über ! Belinda wird zu einer mittelgroßen, sehr gut erzogenen Hündin dazu adoptiert und die beiden Mädels verstanden sich auch auf Anhieb. Sie wird morgen nachmittag übernommen.

Tuesday, 06.05.2008

Die ersten Rückmeldungen von KISHA sind ganz toll positiv ! Sie ist auch bei Frau S. absolut stubenrein und der erste Tag im Büro hat der kleinen Hündin sehr gefallen. Genug Streicheleinheiten, mehrere Spaziergänge über den Tag verteilt und auch genug Raum und Zeit für Ruhepausen, dazu ein feines Hundemenü - Hündchen was willst du mehr ?? Wir sind echt froh über diese Entwicklung und freuen uns für Hund und Frauchen gleichermassen.
Bei Traude und Beatrix zogen heute nach längerer Verschnaufpause wieder vier Samtpfoten ein. NOEL, DOMENICA, FLECKY und NIKKI - alle halbwüchsig und bereits kastriert und lang genug bereits in häuslicher Pflege bei Yvonne bzw. Emily. Wobei für morgen bereits ein Besuch aus Graz für Noel ansteht und sich auch zwischenzeitlich eine neue Chance für Domenica ergeben hat. Freue mich schon auf meinen morgigen Besuch bei unseren beiden Katzenmamas !
Nach Büroschluß besuchte ich wieder Claudia und Daniela zu einem gepflegten Plauscherl. Eine wahre Freude zu sehen, was aus der verängstigten Julie wurde und ihren drei Welpen, zusammen mit Katerchen GEORGI, beim Tollen im Katzentunnel zuzusehen ist ein Vergnügen der besonders amüsanten Art!! Georgi liebt "seine" Welpen und pratzelt und tätschelt - und alles OHNE Krallen zu zücken. Wahnsinnig niedlich zu beobachten und sehr erholsam diese Eindrücke.
Bei Daniela geht es gleichermassen harmonisch zu und wir alle fragen uns, warum sich für die niedlichen Hundedamen Belinda und Anki kein passendes Zuhause finden läßt. Beide extrem anhänglich und lieb, angenehm klein- bzw. mittelgroß und hübsch. Aber auch für die beiden Langzeitschützlinge wird sich der passende Dosi finden, alles nur eine Frage der Zeit !
Als ich gegen 21.30 Uhr in Richtung Heimat aufbrach war meine vorhandene gute Laune gleich wie weggeblasen. Nicht nur das, sie wich einem schockähnlichen Zustand: mein Auto war weg. Schlimm aber dass mein Fidi drin war und ich nicht wußte wohin das Vehickel verschwunden war, war fast unerträglich. Mein erster Gedanke: GESTOHLEN. Da in der Oldenburggasse Parkplätze echte Raritäten sind, parke ich für gewöhnlich auf dem Billa Parkplatz und hatte bis dato damit auch nach Ladenschluß nie Probleme. Anders heute. Die Polizei mein Freund und Helfer wußte über mein Auto nichts und verwies mich sofort an die Firma Toman. Dort telefonierte ich mit einem sehr tierfreundlichem Portier der Journaldienst hatte und erfuhr endlich, dass sich Auto samt Hund auf dem PKW Abschleppgelände im 23. Bezirk befindet. Ausweis, Zulassung und schlappe 240 Euro und alles ist vergessen. Ich dachte mich streift ein Elch, war aber dennoch glücklich meinen Fidi wieder zu haben. Wäre ich 20 Minuten früher zum Auto gekommen, hätte ich einen gehörigen Schreck weniger und 240 Euro mehr im Gepäck. Fidi-Schatz hat die ganze Aktion völlig verschlafen und reagierte nicht einmal, als der freundliche Toman-Mensch mit einer Taschenlampe die Lage inspizierte. Unser Fidi ist im Auto auf seinem kuscheligen Katzensofa so etwas von selig und ausgeglichen, darum darf er ja auch täglich mit mir kommen, zumindest solange es die Temperaturen erlauben. Ich wurde dann noch freundlich aufgeklärt, dass in der nächsten halben Stunde die Tierrettung hätte verständigt werden müssen, d.h. die Feuerwehr hätte mein Auto geöffnet und Fidi wäre mit der Tierrettung ins Tierschutzhaus gebracht worden *grrrr*. Abgesehen vom Stress für ihn auch noch ein enormer finanzieller Horror für mich. Glück um Unglück nennt sich das glaube ich, obwohl ich bei der Heimfahrt alles andere als Glück verspürte.
Danke nochmals an Manfred, der mich, wie selbstverständlich, zum Abschleppgelände kutschierte!

Monday, 05.05.2008

Daniela vermeldet ganz glücklich, dass KISHA schon wieder "die Alte" ist. Absolut stubenrein, verspielt und keineswegs ängstlich gegenüber anderen Artgenossen geniesst sie die Spaziergänge auf der Hundewiese. Alles wieder im Lot mit der Kleinen und seit gestern nachmittag auch eine sehr liebe junge Dame in Sicht, die Kisha sehr gerne bei sich hätte und auch in die Rechtsanwaltskanzlei mitnehmen darf. Schon beim ersten Telefongespräch hatte ich einen sehr guten Eindruck und Daniela war ebenfalls schwer begeistert von Kisha´s neuem Frauchen. Sie werden zusammen im 17. Bezirk leben, wie erwähnt wird Kisha mit ins Büro dürfen aber es wurde uns auch glaubhaft versichert, dass es an Kontakt mit anderen Hunden nicht mangeln wird. Welpenschule wird auch in Angriff genommen und wir sind überzeugt, dass Kisha nun in den allerbesten und passenden Händen ist.
Vielen Dank liebe Yvonne für den gepflegten Einstandssekt !! Er steht knackig (aber noch ziemlich einsam) in unserer, seit heute neu installierten, Küche in Reyersdorf und kann hoffentlich in Kürze geöffnet werden!
Yvonne brachte die niedliche kleine Pinschermixhündin ARIA direkt aus dem Tierheimzwinger, wo die anhängliche "Schoßhüpferin" sehr gelitten hat, in unsere Obhut. Sie fühlte sich gleich wie Zuhause, tobte mit unserem Berti im Garten und dürfte ein absolut herziges, problemloses, kleines Hundemädchen sein. Für die süße Maus gibt es ja bereits eine interessierte Familie aus Ravensburg und man wird sehen, was das Wochenende bringt.

Sunday, 04.05.2008

Die Tierfreunde sind offensichtlich aus dem Winterschlaf erwacht und (zum Glück !!) bewegt sich einiges auch auf der positiven Seite unserer Arbeit. Das neue Inserat von KISHA schlägt voll ein aber leider melden sich zur Zeit nur Familien mit Klein- oder Schulkindern. Grundsätzlich ok aber verständlicherweise sind wir momentan im Bezug auf Kisha etwas übersensibilisiert !!! Es ist mir bewußt, dass ich durch dieses Vorurteil nicht ganz gerecht beurteilen kann aber vorrangig ist, dass Kisha nicht noch einmal ausschliesslich ein "Kinderhund" ist (Betonung liegt hier auf ausschliesslich). Wir warten daher lieber noch ab und haben dann ein gutes Gefühl bei der Platzwahl. Ich hoffe, dass meine Erklärungen unseren Interessenten gegenüber auch ankommen und man mir/uns nicht zu gram ist, auch wenn man diese Argumentation nur verstehen kann, wenn man die Situation am eigenen Leib erlebt hat (wie auch immer im Leben!).
Einen wirklich tollen Platz hat Daniela´s Schützling MOLLY endlich gefunden ! Dafür, dass Molly ein entzückendes und mittelgroßes Welpenmixmädchen ist, wurde sie mit 4 Wochen Betreuungszeit verhältnismäßig lange betreut. Aber wer uns und unsere Vermittlungsarbeit kennt weiß, dass wir bei der Vergabe von Welpen doppelt und dreifach überlegen und selektieren und daher ist eine mehrwöchige Betreuungszeit absolut keine Seltenheit. MOLLY wird einem ehemaligen Schützling von uns nachfolgen, die leider im Alter von 11 Jahren an Leberversagen gestorben ist. Familie H. aus Tresdorf kam zwar nicht direkt, sondern über Umwege über das Tierheim Klosterneuburg wieder zu uns. Danke vielmals liebe Kollegen! Ein Glück für unsere Molly ! Die herzige Hündin wird zukünftig in einem Haus mit Garten, einer Katze und fallweis einigen Enkelkindern zusammenleben und bestimmt wieder der Lebensmittelpunkt dieser tierlieben Familie werden. Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern dort ganz viel Freude miteinander !

Saturday, 03.05.2008

Unser neuer Schützling, Malteserrüde DANNY ist eine richtige Wohltat für die Seele. Aufgrund seines traurigen Vorlebens klebt er natürlich an meinen Fersen und läßt mich keine Sekunde aus den Augen, aber er ist wahnsinnig verspielt, hüpft und springt und schlägt vor leuter Freude beinahe Purzelbäume in der Wiese! Die Gräser, die stellenweise höher sind als der Winzling selbst, durchrobbt er mit großer Leidenschaft und scheint rundherum glücklich. Nur das Alleinebleiben geht absolut nicht - zu groß ist wahrscheinlich die Angst, dass wieder stunden- bzw. fast tagelang sich keiner mehr um ihn kümmert. Aus diesem Grund ist auch wieder unsere Nachbarin Margit gerne eingesprungen. Sie ist ja bis auf kleine private Wege, durchwegs zuhause und somit bleiben ihm Trennungen, die ja bei mir durch meine Berufstätigkeit und Yvonne´s momentanen Maturaabschluss, ab morgen nicht vermeidbar gewesen wären. Er ist auf jeden Fall bei Margit allerbestens versorgt, bis wir einen passenden Fixplatz gefunden haben und obwohl der kleine Wirbelwind erst kurze Zeit bei uns war, ist es seit heute nachmittag sehr leer und leise ohne ihn.
Absolut nicht leer und auch nicht leise ist es bei Pflegemama Daniela. Obwohl sie ja zur Zeit ohnehin ständig mehr als ausgelastet ist, kam heute ein weiteres Seelchen hinzu. Seit sehr langer Zeit kam heute wieder einmal ein ehemaliger Schützling von uns nach 4 Wochen wieder in unsere Obhut. Belinda´s Welpe KISHA wurde laut Aussagen der Familie, untragbar zerstörerisch ??? hatte Angst vor anderen Hunden ??? und war plötzlich nicht mehr stubenrein ??
Fakt ist, dass offenbar das 8-jährige Kind die Hauptbezugsperson des Welpen war aber selbstverständlich von dieser Seite keinerlei Erziehungsarbeit oder weitere Sozialisierungsarbeit getan wurde. Wo war der Rest der Familie, um diese wichtigen Dinge in die Hände zu nehmen ?? Sehr viele Fragen die nur sehr schwer zu beantworten sind und dennoch sehr offensichtlich sind, wenn wir Kisha jetzt wieder betreuen. Sie erzählt einiges und da dürfte allerhand, aus Unwissenheit, schief gelaufen sein. Daniela wird das bestimmt bald wieder im Griff haben und für uns ist es eine weitere Mahnung, dass speziell Welpen nicht in die alleinige Obhut von Kindern zu geben sind. Ich muß nicht extra erwähnen, dass wir ohnehin IMMER ausdrücklich darauf hinweisen, dass die GESAMTE Familie sich um die Hundehaltung- und erziehung kümmern muß und das die Kinder zwar mit eingebunden werden müssen. Klar. Aber jetzt bei Kisha sieht es wieder einmal ganz so aus, als hätte sich zum Großteil das Kind gekümmert und so zur Hauptbezugsperson herangewachsen, was sich sehr negativ für den Welpen entwickelt hat und schliesslich dazu führte, dass sie nicht mehr behalten werden wollte. Kisha zeigte bei der Familie eine extrem ausgebildete Trennungsangst und angeblich hat der Welpe sogar Jalousien demoliert. Bei der Übergabe wurde auch auf die bestehende Unverträglichkeit gegenüber anderen Hunden hingewiesen! Alleine davon war im Rudel von Daniela nach zwei Minuten absolut nichts mehr erkennbar - uns wundert´s nicht ! Jeder Tierfreund, der jemals einen Welpen aufgenommen und ordentlich aufgezogen hat wird sich vorstellen können, welche Panik die kleinwüchsige Kisha durchlebt haben muß, um eine solche Zerstörungswut zu entwickeln. Leider können auch wir in niemanden hineinschauen und sind sehr froh, dass die Kleine unter diesen Umständen, wieder in unserer Obhut ist.

Friday, 02.05.2008

Ein sehr, sehr schwerer aber leider unumgänglicher letzter Weg mit unserem Schützling RICHIE blieb mir heute nicht erspart. Ich sah es gestern bereits und es war nicht zu übersehen, dass es dem geschundenen Katerchen sehr schlecht geht. Über jeden Tropfen Flüssigkeit, den ich Richie zuführen konnte, habe ich mich zwar gefreut aber gleichzeitig war mir schmerzlich bewusst, dass er doch lieber in Ruhe gelassen wird und meiner Betreuungsversuche absolut nichts abgewinnen kann. Da wir ja über das Vorleben bzw. Alter des Tieres absolut nichts wissen (er wurde ja ausgesetzt auf einem Firmengelände aufgegriffen) wollte unsere Tierärztin und ich noch einmal absichern, dass die Erlösung dieses armen Tieres unvermeidbar ist. Die heutige Blutuntersuchung hat eine massive Verschlechterung aller Werte gezeigt (alleine der Leberwert betrug 1000, wobei die Norm bei 40 !!! liegt). Die blassen Schleimhäute und die Beschaffenheit des Blutes (massives Fehlen von roten Blutkörperchen) und die gelbliche Hautfärbung (abgesehen von den katastrophalen Leberwerten) zeigten schon äußerlich ein Leberversagen und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie übel es Richie in den letzten Tagen gewesen sein muß. Nichts dagegen, wie ich mich fühlte, als ich mit dem leeren Transporter in mein Auto stieg. Danke nochmals an Frau Rosenberger, die sich des armen Tieres annahm. Ich bin sehr traurig, dass wir nicht mehr für ihn tun konnten.

Thursday, 01.05.2008

Eigentlich sollte ich nach Büroschluß einiges für unser Häuschen erledigen, aber es kam wieder einmal ganz anders. Gegen 15.00 Uhr erhielt ich einen Anruf - es war ein junger Malteserrüde aus dem 11. Bezirk abzuholen. Das arme Tier war bis zu 12 Stunden völlig alleine in einer Wohnung eingesperrt (und das über Wochen hindurch) und als jetzt die Besitzerin bis Montag in ihre Heimat in die Türkei reisen wollte, hatte sie keine Skupel ihren anhänglichen Hund bis Montag ALLEINE in der Wohnung zu belassen (sie meinte, dass würde er schon aushalten ...). Zum Glück reagierten und schalteten sich die Nachbarn ein und nahmen sich des Kleinen an. Am liebsten hätte Frau E. den Süßen selbst behalten, hat aber bereits zwei Hunde und setzte sich erfolgreich gegen ihre drei Kinder durch (wenn Blicke töten könnten .... die Kinder kamen mit zum Treffpunkt und hätten mich am liebsten in Stücke gerissen - diesen Eindruck hatte ich). Schon bei der Nachhausefahrt schmiegte sich der herzige Rüde ganz vertrauensvoll an mich und beim anschliessenden Spaziergang war er ausser sich vor Freude. Er sprang tausend mal hin und her und vor und zurück und wollte doch unbedingt unseren Fidi und sogar die Seniorin Jessy zum Tollen animieren (erwartungsgemäß ein ziemlich erfolgloses Unterfangen..). Der entzückende Hundebub heißt Danny, ist eine Wolke von Hund und baut durch seine liebevolle, unbeschwerte und überaus herzige Art sofort Beziehung auf. Einfach ein zuckersüsser Wonneproppen - was ihm allerdings ein so herzloses Schicksal nicht erspart hat. Was sind das bloß für Leute, die solche Aktionen an einem wehrlosen Tier setzen ? Die junge Frau hat Danny um viel Geld bei einem Züchter als Welpe erstanden und er war ihr von Anbeginn an immer nur im Wege. Unfassbar und jedesmal wenn ich Danny anschaue, kriecht eine unglaubliche Wut in mir hoch. Bin schon froh, dass mir das Zusammentreffen mit dieser Person erspart blieb !
Seit etwa 10 Tagen stand fest, dass die silbergraue Katze Domenica heute in ihre neue Familie übersiedeln sollte. Yvonne und Emily trafen mit der hübschen Katzendame ganz pünktlich ein und auch die neuen Dosis waren bereits da. Aber es kam auch da alles anders als erwartet: zu wenig Herzlichkeit und zu viel Leichtfertigkeit im Umgang mit dem Tier. Noch dazu hatte ich das Gefühl, als ob die vorangegangenen Gespräche nicht angekommen wären ?! So zumindest haben ich und Yvonne das Zusammentreffen empfunden und uns dann entschieden, für die süße Schmusekatze ein passenderes Zuhause zu suchen. Die Leute waren auch nicht wirklich enttäuscht (nach dem Motto: ist es nicht diese, dann eine andere ...) und werden sich weiter umsehen. Es war eine schwierige Situation für uns, aber wenn auf die Zwischentöne gehört wird, blieb uns keine andere Möglichkeit und ich hoffe, die Leute haben Verständnis.
Ganz anders verlief das Kennenlernen von Frau Karin H. aus Wien 22; mit dem Katzenpärchen CHELLY und TAMIRA. Völlig anders, einfach liebevoll und erfreut und sehr verständnisvoll. Chelly ist ja eine Schwester von Domenica und ebenfalls sehr anhänglich und schmusig, Tamira hingegen ist, aufgrund massiver Misshandlungen in der Vergangenheit, fremden Menschen gegenüber anfangs sehr misstrauisch und es ist daher sehr positiv, dass sie sich in Zukunft an ihrer Gefährtin Chelly orientieren kann. Frau Karin H. hat bestimmt die nötige Geduld und die beiden jungen, kastrierten Katzenmädchen werden in einer geräumigen Wohnung mit gesichertem Balkon sicher sehr wohl behütet und geliebt weiterleben.
Für Domenica haben während der letzten Tage sehr viele nette Interessenten angerufen, die ich (offenbar vorausschauend ....) auf morgen vertröstete und ich hoffe, dass sich auch für dieses Katzerl bald der optimale Platz findet.

Wednesday, 30.04.2008

Ein schöner Feiertag und bedingt durch die heutige Erstkommunionsfeier meiner angeheirateten Enkeltochter wieder einmal die Gelegenheit die ganze Familie zu treffen. Ganz schön anstrengend aber sehr schön so ein Family-Day und wäre die Sorge um Kater Richie nicht, einfach perfekt!
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