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Unser Tagebuch


Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so
unwahrscheinlich sie auch klingen mögen !
Obwohl wir bereits seit 1992 aktive Tierschutzarbeit betreiben, sind diese Aufzeichnungen erst ab Anfang November 2005 geführt, da über die länger zurückliegenden Ereignisse keine wirkliche objektive Berichterstattung mehr möglich wäre. Da wir Sie beim Lesen ja nicht ermüden wollen, haben wir uns bei unseren Einträgen auf die wirklich interessanten Ereignisse beschränkt, die täglichen 20 bis 30 Telefongespräche sind nicht extra angeführt.



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Tuesday, 29.04.2008

Leider keine Besserung bei dem betagten Perserkater Richie zu erkennen. Die heutige Diagnose beim Tierarzt läßt wenig Platz für Hoffnungen, seine Nierenwerte sind extrem schlecht und die weißen Schleimhäute könnten sogar auf eine Vergiftung hinweisen ?!? Richie hat einiges an Aufbaucocktails bekommen, eine Infusion und sollte sich in den nächsten ein bis zwei Tagen erfangen, sonst .....
Ich will gar nicht daran denken und der Verdacht drängt sich auf, dass das arme Tier wegen seines Verfalls "entsorgt" wurde.

Monday, 28.04.2008

Leider keine guten Neuigkeiten von unseren beiden Miezen NALA (seit einigen Tagen bei Christoph) und dem Perserkater RICHIE. NALA laboriert an massivem Durchfall und Fieber und ist seit gestern in tierärztlicher Behandlung bei Dr. Alibegovic. Unser Schützling RICHIE macht mir allerdings mehr Sorge! Er schläft sehr viel, stürzt sich aufs Futter um nach 2-3 Happen wieder genug zu haben?!? und wirkt im Ganzen müde und matt. Obwohl ich ihm noch einige Tage Ruhe gönnen wollte, ist der TA Besuch nicht mehr aufzuschieben und ein gründlicher Check sollte Klarheit bringen. Bitte Daumen halten !
Absolut gesund und munter sind Claudia´s bzw. JULIE´s Zwergerl. Muffin, Burger und Blondie entwickeln sich prächtig, geniessen die Spielstunden im Garten und einen Moment abgelenkt mußte Claudia zwei der Racker schon ausserhalb des Gartens aufsammeln. Wieselschnell die kleinen Dicken und immer unter den Fittichen von Hundemama Julie, die auf sie auspasst wie ein Schiesshund. Julie selbst ist ebenfalls schon wesentlich lebensfroher, hat schon etwas an Gewicht zugelegt und steht schon erfreut angestellt inmitten der anderen Fellis, wenn Claudia zum Gassigehen bläst. Erst beim Rückmarsch richtung Zuhause gibt Julie wieder mächtig Gas und endlich angekommen "zählt" sie emsig, ob alle drei Babies eh´ noch da sind. Aktuelle Fotos der süßen Hundemama und ihren Kleinen sind übrigens endlich online. Gleich mal reinschauen unter: HUNDEFAMILIE JULIE

Sunday, 27.04.2008

Daniela fuhr heute mit ihrem Schützling SCARLET nach Ebreichsdorf zu Familie P. Mit von der Partie war auch die kleine BELINDA, denn wenn sie sich mit den Katzen arrangieren hätte können, wäre sie noch eher in Frage gekommen. Man hätte lieber einem älteren Tier die Chance gegeben als einem Welpen, dem ohnehin alle Türen der Welt offen stünden. Aber leider hat Belinda sich nur solange gesittet gezeigt, bis sich die ansässigen Samtpfoten zu bewegen begannen ... Sofort hin, gebellt und sich über alle Maßen wichtig gemacht. Ausserdem fand er ansässige Beaglemann zu großen Gefallen an Belinda und nach einiger Zeit verabschiedete sich Dani mit Belinda, die von vorne bis hinten nass gesabbert war. Man ließ also die Tiere entscheiden und so kam es, dass Scarlet in Leopoldsdorf in diesem Hundeparadies bleiben darf. Die kleine Hündin kann sich absolut durchsetzen und zeigt auch den überdimensional großen Artgenossen was Sache ist. Ein echt traumhafter Platz wie mir auch Dani versicherte und wir sind jederzeit und gerne eingeladen. Wir wünschen Familie P. und ihren Pfoten alles, alles Gute und viel Harmonie und Spaß weiterhin !

Saturday, 26.04.2008

Ein wunderschöner, warmer Sonntag, den wir bereits größtenteils in unserem Garten verbrachten. Ein Ende der Renovierungsarbeiten ist durchaus, speziell mit ein wenig Optimismus, abzusehen und wir hoffen sehr, so etwa Anfang bis Mitte Juni endlich übersiedeln zu können. Jeder Häuselbauer- oder Renovierer wird davon ein Lied singen können: es kommen immer wieder unvorhergesehene "Aufhalter" dazwischen mit denen kein Mensch - oder zumindest wir nicht - gerechnet hat. Aber es ist bereits ein kleines Licht am Ende des Tunnels sichtbar und wir sind guter Dinge ....

Friday, 25.04.2008

Unser Neuzugang RICHIE ist ein sehr anschmiegsamer Kater, völlig problemlos im Umgang mit unseren anderen Miezen und auch die Hunde sind ihm ziemlich gleichgültig. Er sucht unentwegt meine Nähe und daran können ihn auch die Fellnasen nicht hindern. Ein sehr liebes, dankbares Tier und auch sein Appetit ist sehr erfreulich. Das heutige Frühstück hat er laut mauzend eingefordert und nachher hielt er Katzentoilette vom Feinsten. Er dürfte sich also wohl fühlen, Anstalten auf den Balkon oder ins Freie zu wollen, macht er bisher keine - davon dürfte die süße Stupsnase nach seiner unerquicklichen Bekanntschaft mit Mutter Natur die Nase voll haben.
Bei Pflegemama Daniela war heute seit frühmorgens Hochbetrieb. Wir stehen ohnehin in ständigem Telefonkontakt und am frühen Nachmittag konnte die mehr als erfreuliche Bilanz gezogen werden. Die beiden Welpenmädchen SUSI und SISSA sind in ausgesucht guten und verantwortungsvollen Familien aufgenommen und bestens untergebracht. Die letzten Tage wurde wieder mächtig viel telefoniert, selektiert und so gut es eben angenommen wird, aufgeklärt damit unsere jüngsten Schützlinge auch wirklich ordentlich und lebenlang gut untergebracht werden konnten. Es hat sich gelohnt und wieder zwei hilfsbedürftige Hascherl haben es geschafft. Die kleine Sissa wird in Dt.Wagram bei Wien leben und ihre Schwester Susi in Leopoldsdorf im Süden Wiens. Beide Familien haben sehr gut erzogene Kinder und für genug Abwechslung und Zeit für Beschäftigung und Erziehung ist vorhanden. Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern alles, alles Gute !
Ziemliche Aufregung gab es auch bei uns am frühen Abend um einen herrenlos auf der viel befahrenen B8 in Deutsch Wagram herumirrenden kleinen weißen Malteserrüden. Yvonne und ich waren gerade auf dem Weg nach Reyersdorf als wir die Kreuzung passieren wollten und den kleinen Hund da panisch herumlaufen sahen. Gemeinsam mit einem weiteren PKW mit zwei Tierfreunden (allen anderen Autos bremsten zwar gnädig, aber hupten wild um sich und einige verhielten sich uns gegenüber sogar ziemlich unflätig!) gelang es uns nach einiger Zeit den kleinen Kerl in das Areal einer Gärtnerei zu treiben. Mit Hilfe einiger Wurststückchen ging mir der Streuner dann endlich zu und nachdem wir die Telefonnummern ausgetauscht hatten und noch einige Nachbarn erfolglos befragten, fuhren wir mit dem Hund im Arm nach Reyersdorf. Alles problemlos und nach etwa 2 1/2 Stunden meldeten sich dann auch schon die besorgten Besitzer. NIKKI wurde kurze Zeit darauf von seiner Familie glücklich in die Arme geschlossen - er war in einem unbeaufsichtigten Moment aus dem Einfahrtstor gelaufen und hat dann offenbar nicht mehr zurück gefunden. Das Anwesen der Leute befindet sich ganz in der Nähe der Auffundstelle, nur leider kannte keiner der Nachbarn die wir fragten den kleinen Hund !?! Also auch am Land ist es nicht mehr weit her mit der Nachbarschaftshilfe und wir hoffen, dass die Herrschaften zukünftig besser auf den liebenswerten Kleinhund acht geben werden. Für heute hiess es dann Ende gut - Alles gut und sowohl Nikki als auch die Kinder der Familie sind überglücklich.

Thursday, 24.04.2008

Ein Notfall ist versorgt und der nächste zieht ein. Ein blauer Perserkater mit beigen Zeichen (lt. Tierarzt etwa 7-9 Jahre alt, kastriert) der unter guten Umständen 5-6 kg wiegen sollte, bringt gerade einmal 2 kg auf die Waage. Das zutrauliche Katzentier wurde seit zwei Wochen herrenlos auf einem Firmengelände gesichtet und jetzt von einer Tierfreundin aufgenommen und zu uns zum aufpäppeln gebracht. Es treibt mir die Tränen in die Augen, wenn ich den bis zum Gerippe abgemagerten aber sehr zutraulichen und anschmiegsamen Kater streichle und hochnehme und wir ihn "RICHIE" rufen. So wie er sich über die Futterschüsseln hermacht wird er sicher bald zu Kräften kommen. Wer weiß, wie lange das arme Tier schon gehungert haben muß um so extrem abzumagern. Frau Rosenberger fand ihn zuletzt bei einer Mülltonne sitzend, wo er offensichtlich erfolglos, nach Futter suchte.
Vielen herzlichen Dank an Josy-Frauchen, Frau Grutschnig! Sie schickte heute jede Menge Decken, Handtücher und Hundezubehör, sowie Spielsachen für unsere Spendensammlung.

Wednesday, 23.04.2008

Das so schwer misshandelte Katzenmädchen NALA hat einen super Traumplatz gefunden: Christoph, der Sohn von Claudia und Manfred, und seine sehr tierliebende Lebenspartnerin Christine haben NALA heute in ihre kleine Familie aufgenommen. Die beiden haben bereits ein Findelkind aus dem 23. Bezirk, die Kartäuserkatze BLUE. Wir hoffen sehr, dass die beiden Katzen sich vertragen, wobei es jetzt mehr die Frage ist, ob Blue das zutrauliche und etwas behinderte Katzenmädchen NALA akzeptiert. In der Folge werden jetzt die Behandlungen für Nala beginnen und wir hoffen alle, dass sich ihre Gleichgewichtsprobleme etwas bessern. Ich finde es prima, dass die beiden jungen Menschen dieses Handicapkätzchen adoptieren, aber wer Claudia und Manfred kennen: der Apfel fällt nicht weit vom Baum ! Danke euch beiden und jede Art der Unterstützung ist garantiert ...
Heute sind drei Hundeschwestern bei Daniela eingezogen. Die hübchen Mädels heissen SISSA, SUSI und MOLLY und obwohl Dani schon einige Schützlinge hat, liess sie es sich wieder nicht nehmen, den dreien zu helfen. Nachfragen gibt es nach den zuckersüssen Welpen zwar genug, aber leider wieder keine passenden. Zu wenig Zeit, zu viele kleine Kinder oder sonst welche Gründe, die gegen die Anschaffung eines Welpen sprechen. Sehr schade, denn wir bzw. Daniela könnte Entlastung mehr als gebrauchen.

Monday, 21.04.2008

Dieser Abend gehörte wieder einmal meinen Freunden Claudia und Daniela und ihren Schützlingen. Ein echter Wahnsinn, wie sehr sich die Hundemama JULIE gefangen hat, ihre drei Babies werden immer runder (der schwarze Rüde "Burger" wiegt mit seinen 4 Wochen bereits stolze 3kg !!!). Julie ist ein Geschenk des Himmels - einfach nur dankbar, dankbar und nochmals dankbar und absolut sanftmütig und lieb. In den gewohnten 4 Wänden verhält sie sich absolut sicher und wie jeder Hund, nur ausserhalb ist sie noch sehr nervös, zeigt Angst vor allem und jedem und orientiert sich voll auf Claudia. Ein unbeschwertes und genüssliches Gasserln ist es für Julie noch nicht, aber auch das wird bestimmt werden.
Claudia packte gerade die Küchenrolle weg als ich ankam, denn heute übersiedelte ihr Schützling SHANTI ins ferne Waldviertel nach Ottenschlag. Der Abschied war wie immer kein leichter - ist es ja nie aber Shanti ist für Claudia ja ohnehin etwas ganz besonderes (sie wurde von ihr damals von Hand aufgezogen und war immer das kleinste Nesthäkchen). Shanti´s neue Familie ist hundeerfahren und sie wird in dem Haus mit eigenem Garten auch noch 2 Katzen zum Kuscheln ? haben. Eigentlich riefen die Herrschaften ja für die braune Jagdhundmixhündin Lara an und wollten nur einem bedürftigen Tier ein Zuhause geben. Mittelgroß und kurzhaarig, sonst war alles Nebensache. Es gibt Vorstellungen von einem vierbeinigen Familienmitglied und es gibt andererseits aber auch die Umstände, in denen sich ein Haustier wohlfühlen muß (und damit auch der Mensch happy ist). Wirklich verantwortungsvolle Tierhalter berücksichtigen diese Umstände und werden immer, neben dem Aussehen, dass zweifellos nicht unbedeutend ist, ein Haustier suchen und auswählen, dass in die bereits vorhandene Familien- und Lebensstruktur passt. Ein sportlicher Joggingfan wird keine Freude mit einem Bassethund haben (und umgekehrt) und ein Großstadtmensch mit wenig Hang zur Natur sollte sich keinen Hund mit Liebe zum Ausdauersport suchen. Nur wenn ganz objektiv und ehrlich alle diese Eigenschaften auf dem Tisch liegen, können Herrl und Hund wirklich beide glücklich werden - weil sie einfach zusammenpassen. Unsere Hunde sind sehr anpassungsfähig (welchem Tierfreund erzähl´ ich das?) und können sich gegen Unterbeschäftigung und nicht artgerechte Haltung und Lebensbedingungen nicht wirklich wehren. Auch wenn sie stundenlang in Wohnungen eingesperrt sind und oft der einzige Lichtblick des Tages eine 10-minütige Pieselrude um den Häuserblock ist - es bleibt dem Tier ja nichts anderes übrig als durchzuhalten und zu verzichten. Ich höre leider sehr oft das Argument: "..aber der Hund von dem und dem ist auch den ganzen Tag allein", oder: "mein Hund braucht nicht viel Auslauf, einige Minuten Hundezone sind ihm genug.." und viele solcher Dummheiten mehr. Solche Herrschaften würde ich sehr gerne einmal zu einem gemeinsamen Spaziergang mit einigen Hunden auf freier Wiese und vor allem ohne Zeitdruck einladen. Unser Berti zum Beispiel spielt am liebsten mit dem Ball, während FIDI sich von einem zum anderen Mausloch durchbaggert und unsere Jessy schnuppert sich die Nase wund. Jeder nach seiner Fasson und vor allem: solange sie möchten! Geht auch bei uns nicht immer unbegrenzt, aber zumindest einmal pro Tag muß ihnen das gegönnt werden und das wird auch fix eingeplant.
Aber wieder zurück zu Shanti und ihren neuen Dosis. Hier wurde eben genau überlegt und Frau St. selbst meinte, sie hätten glatt über Shanti hinweggelesen. Erst nach dem ersten Besuch bei Claudia war ihnen klar, dass das Inseratfoto der entzückenden Mixhündin in keinster Weise gerecht wird und so stand einer Übernahme rein gar nichts mehr im Wege. Heute war es dann soweit und wir sind wirklich überzeugt, dass Shanti im rauhen Waldviertel einen wirklich sanften und sehr liebevollen Familienplatz mit sehr viel Spaß und Abwechslung hat.
Genau so überzeugt bzw. sanft umgelenkt wurde auch Familie W. aus Niederrussbach im Bezirk Horn. Sie wieder meldeten sich ursprünglich für die entzückende Spanielmixhündin ANKI, aber leider ist ANKI nicht wirklich katzentauglich und zweitens neigt die anhängliche Hundedame zu Eifersucht, was einen Platz als Zweithund ausschliesst. Genau in dieses Profil passt aber die problemlose, sehr liebe und anhängliche blonde Dackelmixdame FANNY. Nach dem heutigen Kennenlernen bei Daniela gab es keine Frage mehr und Fanny wird ebenfalls in einem Haus mit Garten im ländlichen Gebiet zusammen mit einer Golden Retrieverhündin und 2 Samtpfoten leben. Würde uns schon sehr verwundern, sollte es da mit Fanny Probleme geben und auch Daniela war zu trösten !
Wir wünschen unseren beiden Hundemädels und ihren Familien das Allerbeste und dass sich alle Vorstellungen vom Zusammenleben positivst erfüllen mögen ! Freuen uns schon auf Nachrichten !

Sunday, 20.04.2008

Das junge Findelkätzchen entpuppt sich als reinste Schmusekatze. Kaum auf den Arm genommen beginnt sie zu Schnurren wie ein Traktor und sitzt sie neben mir, dreht sie sich am Rücken liegend um die eigene Achse. Sie ist ein ganz besonders liebes Katzenmädchen und zum Glück, trotz der Misshandlungen und daraus resultierenden Gleichgewichtsprobleme, nicht inkontinent und absolut stubenrein. Mit unseren Seniorkatzen gibt es absolut keine Probleme, allerdings sieht man, dass NALA sehr gerne spielen würde und sehr unternehmungslustig ist. Zwischen unseren Hunden marschiert sie durch, als gäbe es diese gar nicht, was unseren Fidi mehr als verwundert. Berti und Jessy haben sowieso enormen Respekt vor Samtpfoten. Also kurz gesagt: Harmonie pur !
Grooooßes Lob und nur Gutes war heute von Otto´s neuem Frauchen zu hören. Frau T. sagte mir, dass sie noch nie einen so wohl erzogenen Hund hatte (immerhin hatte Rauhhaardackelmann Otto ja bereits drei Dackelvorgänger..). Als wir telefonierten wurde gerade wieder mit dem Ball gespielt und da ist der süße Otto ja voll in seinem Element. Beim Nachhausefahren schlief er in Frauchen´s Schoß bis ganz zur Wohnungstüre und hat zum Glück nicht halb so viel getrauert wie wir. Gut so !

Saturday, 19.04.2008

Gestern hatte Daniela für die süße SCARLET Besuch aber leider hat der Hausherr starke Bedenken. Es sind sehr liebe und verantwortungsvolle Leute, die selbst einen betagten Beagle haben und die niedliche SCARLET beim Gassigehen kennen gelernt hatten. Leider ist sich die Familie nicht einig und so bleibt die Süße noch in Dani´s Obhut.
Shanti hatte da heute mehr Glück und dank Claudia´s Training und liebevoller Therapier mit Shanti, ist die herzige mittelgroße Hündin jetzt schon wesentlich zugänglicher und hat einiges aufgeholt. Die Familie hat sich zu einem gemeinsamen Spaziergang getroffen und gibt in den nächsten Tagen Bescheid, wann die Übersiedlung stattfinden soll. Morgen sollten wir schon mehr wissen.

Friday, 18.04.2008

Heute hiess es Abschied nehmen von OTTO, unserem liebenswerten Ballspieler. Er wurde von einer absoluten Dackelliebhaberin ins Herz geschlossen, die auch mit den kleinen Plessierchen von OTTO bestimmt sehr gut zurecht kommen wird. Das Wadel- und Zehenbeissen hat er ja bereits abgelegt und sonst ist der lustige Hundemann ja ein ganz besonders entzückender Kerl. Frau K. hat auch keine anderen Haustiere, denn mit Katzen und Kleintieren gestaltet sich das Zusammenleben mit Otto sehr unharmonisch. Den Hauptwohnsitz hat OTTO jetzt zwar im 4. Bezirk aber er wird viel Zeit im Garten im 19. Bezirk und den ganzen Sommer über in einem Haus mit Garten im Burgenland verbringen. Für den autotauglichen Otto ja absolut kein Problem und wir sind überzeugt, dass wir für ihn einen richtig lieben und passenden Fixplatz finden konnten. Beim Abendspaziergang fehlte er uns sehr stark, ich hatte Otto schon sehr ins Herz geschlossen. Wir wünschen ihm und seinem Frauchen alles erdenklich Gute und eine wirklich schöne Zeit zusammen.

Thursday, 17.04.2008

Sogar aus dem fernen Baden Württemberg meldete sich eine Interessentin für unsere beiden Welpenmädchen SISSI und SISSA. Aufgrund der erheblichen Entfernung treten wir aber von derartigen Vergaben schweren Herzens aber doch zurück, denn es ist zu hoffen, dass sich auch in näherer Umgebung ein geeignetes Plätzchen für diese niedlichen kleinwüchsigen Hundemädels finden läßt. Wir sind natürlich auf für Anfragen von entfernt ansässigen Interessenten sehr dankbar, allerdings wäre hier der Zeitaufwand dermassen enorm, dass genau abgewogen werden muß. Abgesehen davon kann ich mir absolut nicht vorstellen, dass nicht auch in Deutschland, wo das Tierleid ebenso vorhanden ist wie bei uns, nicht auch ein Schützling zu finden ist.

Wednesday, 16.04.2008

Es gibt Neues über unsere Findelkind. Die Besitzer haben einen Aushang gemacht und so konnte ich heute Kontakt aufnehmen. Ihr Name ist NALA und sie lebt auch erst seit 14 Tagen bei den jungen Tierfreunden. Diese haben sie selbst aus sehr schlechter Haltung mit schweren Misshandlungen gerettet (daher auch die Gleichgewichtsstörungen!) und wollten der süßen Mietze eigentlich ein schönes Zuhause bieten. Nicht gerechnet haben sie allerdings mit dem Bewegungsdrang der Kleinen und dachten nicht weiter über Gefahren nach, wenn NALA das Haus bzw. auch den Garten verläßt. So geschehen und so kam sie ja dann über Umwege zu uns. Nach eingehendem und sehr positivem Gespräch sind die Leute ebenso zu der Überzeugung gekommen, dass der Platz bei ihnen vielleicht für ein behindertes Katzentier nicht das Optimum ist und so wird NALA in unserer Obhut bleiben. Für ein Katzerl mit derartigem physischem Handicap ist jede Freilaufmöglichkeit natürlich x-mal gefährlicher als für ein gesundes und mobiles Tier. Sie kann nicht auf Hindernisse springen (sie könnte sich daher nicht schnell genug vor Gefahren retten) und ist insgesamt recht wackelig auf den Beinchen. Aufgrund ihres jungen Alters von nur 6 Monaten kann aber vielleicht die bereits eingeleitete Vitamin-B-Therapie eine Nervenheilung beschleunigen. Auf jeden Fall werden wir für sie einen passenden und liebevollen Platz suchen und bestimmt auch finden. Ein glückliches Detail am Rande: sie ist mit Sicherheit nicht trächtig. Fotos sind in Kürze online.

Tuesday, 15.04.2008

Vor einiger Zeit wurde der Bericht über die Waste-Watcher im ORF ausgestrahlt und ich konnte mich nur wundern ! Die Meinung über die Hundekotkontroleure bzw. deren Notwendigkeit geht sicher auch unter Tierfreunden stark auseinander aber diese Vorgehensweise unserer Stadtväter ist mir persönlich absolut rätselhaft. Täglich kommt mir die Galle hoch, wenn ich in unserer schönen Lobau die verschiedensten Abfälle von Bierdosen, Damenunterwäsche, Plastikflaschen, Nylonsackerl voll mit Restmüll und vielem Unappetitlichem mehr, links und rechts und auch direkt auf den Gehwegen sehe. Der Mensch verursacht ganz absichtlich und verantwortungslos Dreck und beschmutzt unsere Umwelt, aber hier habe ich noch nie jemanden "watchen" gesehen.
Von einem Verfasser ohne Namen erhielt ich die nachstehende Nachricht per e-mail, die ich sehr lesenswert finde und daher hier veröffentlichen möchte. Zum Lesen und vielleicht auch zum Nachdenken ! Der Verfasser stammt aus Deutschland (dort hat man offenbar die gleichen Probleme), aber mir würden als Österreicherin auch einige treffende Vergleiche einfallen ohne lange überlegen zu müssen.

Hundekacke, Tretminen, Hundekot!
Jetzt aber mal Tacheles zu diesem Thema! Und anderen Themen...
Es ist DAS Dauerbrenner-Thema Nummer 1 in Deutschland: Hundescheiße! (Ich entschuldige mich an dieser Stelle schon mal für die Ausdrucksweise, aber es lässt sich offenbar nicht vermeiden, jetzt mal deutlich zu werden.) Tonnenweise Hundekot - immer und überall. Wann immer den Medien (oder Bloggern) so gar nichts mehr einfällt, oder mal schnell die Auflage & Klicks gesteigert werden müssen, wann immer man gerne die Stimmung anheizen will, Scheiße zieht immer! Man könnte fast meinen, es gäbe keine anderen Probleme auf dieser Welt. Ja, wir leben im Paradies, alles ist rosarot und wunderschön, es gibt nur EINE EINZIGE GEFAHR, die die gesamte Menschheit bedroht: HUNDEKACKE! Ist es das, was ihr uns sagen wollt?
Ludwigsfelde führt zum 01.Oktober 2008 eine Windelpflicht für Hunde ein. Zunächst hielt ich das für einen schlechten Aprilscherz, doch die Sache scheint tatsächlich ernst gemeint zu sein. Schön - dass man sich in unserem schönen Lande sehr schwer tut, etwas gegen Tierquälerei unternehmen, ist ja nun hinlänglich bekannt. Dass man künftig aber per Vorschrift zur Tierquälerei - was die Windelpflicht in meinen Augen eindeutig wäre - gezwungen werden soll, ist bislang neu.

Apropos Tierquälerei: Als ich am 02.04. in meinem Hundeblog http:// alexdogblog.blogspot.com über die vorbildlichen Tierschutzgesetze in Schweden berichtete, wurde ich von einer Leserin kritisiert. Schweden sei alles andere als tierfreundlich, denn dort wäre die Sodomie (Unzucht mit Tieren) noch immer nicht gesetzlich verboten, schrieb die Leserin sinngemäß als Kommentar. Ich konnte das kaum glauben, also recherchierte ich. Das Ergebnis meiner Recherchen war mehr als schockierend. Die Internetseite www.verschwiegenes-tierleid-online.de befasst sich ausschließlich mit diesem Thema, von dem ich bis Dato nicht geahnt hätte, dass es überhaupt ein Thema sein könnte - schon gar nicht in solchen Ausmaßen! (Kein Wunder, es gibt so gut wie keine Medienberichte dazu, weil die Medien es für wichtiger halten, immer und immer wieder über Hundescheiße zu schreiben.)
Meine Recherchen ergaben, dass die Leserin leider tatsächlich Recht hatte - die Gesetzgebung in Schweden ist in diesem Punkt in der Tat sehr schwammig formuliert. Was mich aber viel mehr entsetzt und schockiert hat, ist die Rechtslage in Deutschland: Bis 1969 war die Strafbarkeit sexueller Handlungen (widernatürliche Unzucht) mit Tieren durch § 175b StGB (Strafgesetzbuch) geregelt. Im Zuge der 1. Strafrechtsreform vom 25. Juni 1969 sind heute sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren nicht mehr strafbar.
1969 ! Wir reden hier nicht vom Mittelalter, das ist nicht einmal 40 Jahre her! Wo bitte, leben wir hier eigentlich? Wir reden hier nicht von irgend einer Bananenrepublik, irgendwo im tiefsten, finstersten Urwald, wir reden von DEUTSCHLAND! (dem Land, das offenbar glaubt, keine anderen Probleme zu haben als Hundekacke!) Wir haben unzählige Gesetze, die dringend einer Überarbeitung bedürften. Warum bitte, haben wir nichts besseres zu tun, als diesen Paragraphen sogar explizit zu streichen?

DAS ist ein Problem - und zwar eins, das bis zum Himmel stinkt! Und leider ist es nur eines von vielen ernsthaften Problemen, über die wir uns vielleicht mal Gedanken machen sollten! Mein Tipp an alle Medien: Vielleicht greift ihr DAS Thema mal auf, dann gäbe es zur Abwechslung mal etwas wirklich Neues zu lesen! Zur Abwechslung mal was wirklich skandalöses, wovon euere Leser bisher noch nichts wissen. Oder traut ihr euch an solche Themen nicht heran?

Zurück zu den Hundehaufen ....
Wie ernst ist das Hundehaufen-Problem wirklich? Ich bin satte 40 Jahre alt und gehe täglich mindestens 2 Stunden mit meinem Hund spazieren. Genau in den "Gefahrenzonen" - genau dort, wo all die "bösen Hunde" Gassi gehen, die angeblich nur als lebende Kotmaschinen auf der Welt sind, um uns mit tonnenweise Tretminen zu ärgern. Und ich bin dabei in meinem ganzen Leben noch nicht ein einziges Mal in einen Hundehaufen getreten! Woran liegt das? Bin ich ein Supergenie, ein Multitalent? Hochbegabt? Wohl eher nicht - eigentlich bin ich eher dafür bekannt, gelegentlich etwas schusselig zu sein.
Es liegt wohl eher daran, dass dieses "Riesenproblem" gar nicht so riesig ist, wie uns gerne suggeriert wird. Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, dass Hundehaufen nicht auf den Gehweg, geschweige denn in die Fußgängerzone gehören. Das ist selbstverständlich, und dem stimme ich zu 100% zu. Leider gibt es einzelne (!) Hundehalter, die ihren Dreck dort liegen lassen - ebenso wie es (ca. genau so viele) Besoffene gibt, die mitten auf den Gehweg und in die Fußgängerzone kotzen. (Die Vorstellung da rein zu treten finde ich übrigens nicht minder ekelhaft!)

Was mich sonst noch sehr wundert:
Wir haben hier im Park einen kleinen See, an dem sehr viele Wildgänse, Enten & Schwäne leben. (Nichts gegen das Federvieh, wir finden es toll!) Natürlich produzieren die aber auch - da sie ja ständig dort leben - gigantische Mengen an Kot. Und mit gigantisch meine ich nicht nur die Anzahl der Haufen. Gäbe es einen Kackwettbewerb, bei dem es um die Größe der Haufen ginge, würde mein (großer!) Hund gegen jeden Schwan verlieren - aber so was von! Haufen in dieser Größe bringt kaum ein Hund zustande. Da sind Schwäne wirklich unschlagbar. (Ich wage sogar zu behaupten, dass der Ausdruck "meine lieber Schwan!" irgendetwas damit zu tun haben muss. ;o) Im Sommer sind so viele Wildgänse & Schwäne hier, dass nicht nur das ganze Seeufer, sondern auch alle Wege rund um den See wirklich völlig zugekotet sind.
Und jetzt wird es interessant: Bei schönem Wetter tummeln sich hier SCHAREN von Menschen, die als Ausflügler extra hier her kommen, um die vielen Wildgänse, Enten und Schwäne (verbotenerweise) zu füttern. Es wundert mich immer wieder, mit welcher Selbstverständlichkeit und Gelassenheit, sie dabei völlig unbeeindruckt durch Unmengen von Geflügelkacke latschen. Noch besser: Im Sommer auch gerne mit nackten Füßen, weil der See gerne auch zum Baden genutzt wird. (Was eigentlich auch verboten ist, aber das stört die Leute genau so wenig, wie der Umstand, sich im Bikini genüsslich in Unmengen dieser Gänse- und Schwanenhaufen hinein zu legen!?)

Sind das die gleichen Leute, die sich über das angeblich "ach so große" Hundekot-Problem aufregen? Ich rede nicht von Einzelfällen - es sind wirklich Scharen von Menschen, und ich habe noch nie gehört, dass sich auch nur einer über die Haufen des Federviehs aufregt. (Obwohl der Kot des Federviehs wirklich überall mitten auf den Wegen liegt.) Umgehen kann man ihn kaum, und es macht sich auch niemand die Mühe es zu versuchen. Augen zu und durch - wie gesagt, völlig unbeeindruckt. Seltsamerweise hat absolut niemand ein Problem damit. Im Gegenteil, die Leute kommen von nah und fern extra hier angereist, um durch die Kacke zu waten. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Wir haben wirklich nichts gegen das Federvieh und sind der Meinung, dass es den Park bereichert - ganz im Gegensatz zu den meisten Ausflüglern, die hier tonnenweise Müll in die Natur werfen, obwohl es hier wirklich alle paar Meter Abfalleimer gibt!

Mensch Leute, denkt doch einfach mal darüber nach, bevor ihr darauf reinfallt, wenn die Medien mal wieder zur Jagd blasen und Stimmungsmache gegen Hunde betreiben! Ihr seid doch nicht blöd, oder? Kommt mal wieder auf den Teppich, wir haben wirklich andere Probleme, für die es sich lohnt mal den Mund aufzumachen und Kommentare und Leserbriefe zu schreiben - und davon jede Menge!
Puh! Sorry, aber das musste jetzt einfach mal raus! Die viel Sch..Worte in diesem Artikel sind sonst gewiss nicht meine Art. Aber bei wenn ich sehe, wie das Thema Hundekacke immer wieder aufgeblasen wird, mit welcher Inbrunst Tausende von Leserbriefen und Kommentaren dazu geschrieben werden, geht mir inzwischen echt der Hut hoch! Ich hielt es daher für angebracht, die Dinge beim Namen zu nennen! Leider ist es ja so, dass man die Worte Scheiße, Kot und Kacke in aller Deutlichkeit erwähnen muss, damit es die Leute auch lesen. Oder wären Sie jetzt sonst hier? ;o)


Monday, 14.04.2008

Am Vormittag nahm ein Freund von Dani´s Tochter Sabrina eine herrenlose Katze, die ihm weinend nachlief, zu sich nach Hause mit. Nachdem sein eigener Haustiger aber bedrohlich protestierte, mußte eine andere Lösung gefunden werden. Sabrina beobachtete, dass das schwarz-weiße Katzenmädchen stark hustet und massive Gleichgewichtsstörungen zeigte und so wurde der Findling gleich tierärztlich untersucht. Das Katzerl ist ausgewachsen aber noch recht jung, eventuell trächtig, hat massive Zahnfleischentzündung und ist stark verkühlt. Aufgrund der Gleichgewichtsstörungen ist nicht auszuschliessen, dass sie eventuell angefahren wurde. Gegen Abend übernahm ich die zutrauliche Katze und zuhause angekommen zog sie sich in ein Platzerl zurück und war ruhig. Kein Mucks den anderen Katzen gegenüber und auch als sie unsere Hunde sah, zeigte sie keinerlei Unruhe oder Reaktion. Ich möchte "LIESI" (so wird sie von mir gerufen werden) eine kleine Weile beobachten und zur Ruhe kommen lassen und es wird sich zeigen, ob und wann der nächste Tierarztbesuch anliegt. Momentan ist sie antibiotisch abgedenkt, Husten ist keiner zu hören und ich hoffe sehr, dass sie sich bald erholt und sich vielleicht doch ein Besitzer meldet.
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