Unser Tagebuch
| Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so unwahrscheinlich sie auch klingen mögen ! | ![]() |
Sunday, 13.04.2008
Heute informierte mich Yvonne, dass der kleine Zwergspitzrüde Ronny doch obduziert wurde und die Todesursache war Magendrehung!! Der Doc wollte es selbst nicht glauben und auch wenn man mit ihm am Freitag vorstellig gewesen wäre (es ging ihm aber nicht so schlecht, er erbrach nur etwas), wäre er nicht auf diese Diagnose gekommen. RONNY hätte dann höchstens Infusionen bekommen, die allerdings kaum was gebracht hätten....
Wodurch, wie und warum diese gefürchtete Diagnose bei Ronny zutraf werden wir nie erfahren und den kleinen Hundemann, der so bald seinem geliebten Frauchen folgte, nie vergessen.
Es wird Zeit wieder den Kopf zu heben und positiv zu denken, auch wenn´s nach solchen tragischen Vorfällen nicht wirklich leicht fällt. Schnauzermixrüde NICOS läßt alle seine Freunde ganz lieb grüßen. Die erste Bekanntschaft mit dem ansässigen Katzenvolk verlief auch für sein Frauchen sehr positiv und noch in dieser Woche beginnt die Hundeschule für NICOS. Er ist unerzogen aber urlieb und sein Frauerl hat große Freude mit ihm.
Ebenfalls alles paletti und große Freude mit ihrem Familienzuwachs hat Franziska mit ihrer Lara. Die anhängliche Hündin läßt ihre neue Bezugsperson keine Sekunde aus den Augen und möchte natürlich keinen Moment alleine bleiben. Nur allzu verständlich und ich konnte Franziska einige Tipps zwecks Desensibilisierung geben. Ich bin überzeugt, dass ab sofort in dieser Richtung fleissig gearbeitet wird und sobald Lara absolut wirklich in ihrem neuen Zuhause angekommen ist, wird auch die Trennungsangst langsam verfliegen. Noch dazu, wenn daran kompetent und gezielt gearbeitet wird, wovon ich überzeugt bin.
Unser kleiner Schützling OTTO wird täglich problemloser und seine Wadelbissigkeit haben wir voll im Griff. Ablenkung heißt das Zauberwort und wenn OTTO ein Bällchen fangen, verteidigen und beschsützen darf ist er selig. Ganz putzig ist es, wenn er den Ball mit seiner Schnauze anschubst und mir direkt vor die Füsse rollen läßt. Er braucht kein Kommando, sondern apportiert, als hätte nie im Leben etwas anderes gemacht. Es bereitet mir/uns großen Spaß und es ist besonders niedlich anzusehen, wenn OTTO mit rosa Ball, FIDI mit blauem Ball und BERTI mit irgendeinem Ball in der Schnauze nach Hause trotten. Jeder bewacht seine "Beute" ganz vorsichtig und mit keinem Trick der Welt könnte ich einen davon in meine Jackentasche bekommen. Nur unsere Jessy steht über den Dingen, sie hat sich niemals um Bälle oder andere Spielsachen gekümmert und das hat sich bis jetzt nicht geändert. Wenn ich wie eine dreihändige Tennisballwurfmaschine die drei Jungs beschäftige, steht unsere Jessy immer in Reichweite und beobachtet das Geschehen aus sicherer Entfernung mit verständnisloser Miene. Unsere Seniorin steht offensichtlich über den Dingen. Saturday, 12.04.2008
Es ist leider unvermeidbar, dass MATJO wieder von Yvonne abgeholt wird. Unter Tränen trennte sich seine Familie von ihm und ein kleiner Trost ist uns allen die Beurteilung von Yvonne (die ihn ja bereits jahrlang im Tierheim kennt): Er fühlt sich dort nicht wirklich unbehaglich, wird täglich von Aktivisten Gassi geführt und da er zu keiner dieser Personen eine Bindung als Einzeltier aufbaut, gibt es da auch keine Beissvorfälle. Damit war dieses Verhalten gar nicht voraussehbar. Er lebt in dem privat geführten, ordentlichen Tierheim mit einer verträglichen Hündin zusammen und fühlt sich mittlerweile in dieser gewohnten Umgebung offensichtlich wohler als in einem Hausverband. Für uns Zweibeiner nicht wirklich nachvollziehbar aber MATJO ist kein Einzelfall. Wir werden dennoch ein Auge auf ihn haben und sollte sich ein Einsiedlertierfreund mit Hundeerfahrung, wenig Besuch und wenig Veränderungen bei uns um ein Tier bewerben, könnte es schon sein, dass wir diesem Interessenten den kleinen MATJO vorstellen. Das könnte allerdings etwas auf sich warten lassen, denn solcherart Tierfreunde melden sich nicht wirklich in Scharen ! MATJO stieg heute ganz gelassen in Yvonne´s Auto und wir alle haben offensichtlich mehr gelitten als er - nichts wünsche ich mir sehnlicher !
Ein Unglück kommt selten allein ! Vor einigen Tagen wurde der kleine schwarze Spitzrüde RONNY nach dem Tod des Frauchens ins Tierheim gebracht. Er litt sehr und sollte bei nächster Gelegenheit zu uns in eine Pflegefamilie übersiedeln können. Der nächste freie Platz bei mir war für Ronny reserviert. Gestern abend, nur drei Tage später, fand die Tierheimleiterin Ronny tot in seinem Zwinger liegend. Es gab vorher, ausser leichter Übelkeit, keinerlei Anzeichen für ein ernstes gesundheitliches Problem, also muß "Kummertod" angenommen werden. Der kleine Hundemann litt anfangs sichtlich, beruhigte sich aber dann doch etwas, als man ihm eine gleichgroße Hündin in seine Hütte setzte. Mit dieser tragischen Wende hatte allerdings niemand gerechnet und der Schock sitzt bei allen Beteiligten sehr tief. Friday, 11.04.2008
Kaum zu fassen aber endlich hat auch die zuckersüsse Jagdhundmixhündin LARA ihre eigene Familie. Eine junge aber sehr Verantwortungsvolle und Liebevolle noch dazu ! Nicht erst nach unserem gemeinsamen ausgiebigen Abendspaziergang zusammen mit TIMMY, dem zweiten Langzeit-Pflegeschützling von Alexandra, sprangen die Herzerl über und wir sind so etwas von überzeugt, dass sie bei diesen netten und sehr gefühlvollen Tierfreunden bestens aufgehoben ist. Die jagdlichen Ambitionen (wir durfen eine kleine Kostprobe während unseres Spaziergangs erleben...) müssen und werden Franziska und ihr Lebenspartner unter Kontrolle bringen. Lara wird zukünftig in Praternähe leben, viel Joggen und noch viel mehr Hundekontakt haben. Also für Abwechslung ist gesorgt und wir alle atmen auf, dass es nach so langer Betreuungszeit (Lara war doch seit Anfang Februar in Alexandra´s Obhut und wuchs vom 3-Monats-Welpen zu einer superlieben und hübschen Junghündin heran) doch noch ein Deckelchen für die Süße gab. Die Interessenten hielten sich ja erstaunlicherweise sehr zurück und die wenigen, die es gab, waren mehr als ungeeignet. Wir wünschen Euch von Herzen alles Gute und eine schöne Zeit mitsammen und freuen uns auf die ersten Berichte und Fotos.
Leider kein Tag ohne Negatives. So sehr haben wir uns für den kleinen Spitzmix MATJO gefreut, der bereits seit über 2 Jahren im Tierheim verbrachte. Auch die Berichte seiner neuen Familie über die Geschehnisse der ersten Tage gaben Grund zur Freude, jedoch ist es seit gestern so, dass Matjo zwar sein Herrl über alles liebt aber den Rest der Familie abschirmt oder deutlicher formuliert: ablehnt und wegbeisst. Und zwar gewaltig. Die Erinnerungen an die Erlebnisse mit unserem eigenen Fidi werden mehr als wach und nachdem der erste Schock dieser Mitteilung sich gelegt hat, wurde noch emsig herum telefoniert. Bis morgen haben wir noch Zeit und dann muß eine Lösung her. Ein sehr trauriger und unerfreulicher Tagesausklang, der die geglückte Vergabe von Lara sehr überschattet.
Thursday, 10.04.2008
Nachdem es dem kleinen Champion immer noch nicht besser ging, wurde eine gründliche Untersuchung veranlasst, die nichts Gutes zutage brachte. Eine Impfreaktion alleine war es leider nicht, sondern die Folge einer Zeckeninfektion. Kaum zu glauben aber leider war. Champion hängt an der Infusion und wird in seiner Pflegestelle liebevollst betreut. Wir hoffen, dass er bald übersiedeln kann !
Nach sage und schreibe 9wöchiger Betreuungszeit hat unsere schmusige Samtpfote JULCHEN endlich auch ihre Familie gefunden. Ganz geheuer war ihr die Verabschiedung und Verfrachtung in den Transportkorb zwar nicht aber wir sind sicher, dass sie sich in ihrem neuen Zuhause in Mitterndorf/Fischa bald eingelebt haben wird. Julchen hat auch zwei Spielgefährten und die beiden ansässigen Degos und sehr katzenfreundlichen Hunde sollten auch kein Problem darstellen. Wie so oft, nimmt auf Julchen den Platz einer kürzlichen verstorbenen Vorgängerin ein und wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern viel Spaß mitsammen und ein harmonisches Zusammenleben.Wednesday, 09.04.2008
Schnauzer NICOS und Frauchen geht es sehr gut, nur die Katzen haben sich noch etwas ins Untergeschoß verzogen. Es gab ja bei Margit´s Kater Tobias anfänglich auch ziemliche Missverständnisse aber schon nach wenigen Tagen lagen NIKOS und Tobias gemeinsam im Körbchen .... Also wir wünschen den Mietzen von Frau T. dass sie ebenfalls so rasch die Scheu verlieren und sich von NIKOS bemuttern lassen.
Heute war bei Daniela ab frühem Nachmittag "der Bär los". Yvonne kam nach Absprache mit insgesamt 4 armen Schützlingen:
--> die ganz besonders entzückende, 1,5 jährige Dackelmixhündin FANNY,
--> das putzige Welpenpärchen ALLY und SCARLET und
--> der graue Tigerkaterbub MAO.
Nach Feierabend stiess ich dann zu dieser Gesellschaft, denn für den Wonneproppen ALLY hatte sich bereits seit dem vergangenen Wochenende eine Familie angemeldet. Eigentlich stimmt das nicht so ganz, denn die Familie aus dem 22.Bezirk war eigentlich bis heute auf den kleinen Wuschel CHAMPION eingestellt, der allerdings nach der Impfung erhöhte Temperatur hat und daher noch nicht übersiedeln kann. Aber es besteht ja leider kein Mangel an herrenlosen Tieren und so nahm die entzückende ALLY seinen Platz in dieser Familie ein. Wir alle hoffen, dass der kleine Champion nicht ernsthaft krank ist und warten schon gespannt auf die nächsten Neuigkeiten von Yvonne.
Der liebe Katerbub MAO fuhr dann mit mir nach Hause und wurde auch schon sehnsüchtig von seiner neuen Familie aus Mödling erwartet. MAO wird gemeinsam mit einer zweijährigen MainCoon-Katze leben, deren Gefährte erst kürzlich verstorben ist. Gegen 23.00 Uhr war alles unter Dach und Fach und ich groggi !
Seit heute ist auch die Adoption der griechischen Hündin MILOU fix und wir freuen uns sehr für diese aussergewöhnlich brave und dankbare Griechin und natürlich auch für´s Frauli ! Tuesday, 08.04.2008
Die schwarze Hundemutter JULIE und ihre drei Welpen BLONDIE, MUFFIN und BURGER (einer niedlicher als der andere) ist eine ausgezeichnete, wachsame und extrem liebevolle Mama. Vor einigen Tagen durfte sich ausschliesslich Pflegemama Claudia dem Welpenstall nähern und die Verrichtung des Geschäftchens verlief sehr hektisch und keineswegs genußvoll - immer in großer Sorge um ihre Kleinen. Sobald sie fertig war, husch sofort zurück zu den Welpen. JULIE selbst ist Neuem gegenüber noch sehr misstrauisch, innerhalb der Familie taut sie aber schon recht auf und kommt regelmäßig zum Streicheln heraus. Sie ist trotz allerbester und kalorienreicher Ernährung noch immer ein armseliges Klappergestell auf vier Beinchen und das Gesäuge zeugt von bereits mehreren Geburten. Am ganzen Körper findet Claudia nach und nach Vernarbungen und auch man braucht kein Pessimist zu sein um zu erahnen, welches Vorleben diese bedauernswerte Hündin bis zu ihrem Einzug bei ihrer Pflegefamilie Claudia & Manfred hatte. Dieser Tage wird die Seite HUNDEFAMILIE JULIE, wir ganz dieser aufopfernden Hundemama und ihren Babies widmen, endlich fertig sein und hier kann dann in gewohnter Form die Entwicklung der kleinen Hundefamilie verfolgt werden.Monday, 07.04.2008
Dem Katzenpärchen Corina & Timur (sie heißen jetzt LILLI und TIMON) geht es prächtig in Waidhofen und Frauchen ist voll begeistert ob der absoluten Stubenreinheit. Die beiden putzen sich liebevoll die Käsereste (dient noch zum Ködern ...) gegenseitig von den Nasen, haben bereits den Kratzbaum in Beschlag genommen und gehen "bei Fuß" wenn´s Futter gibt. Das Hochnehmen ist beiden noch nicht ganz geheuer aber von selbst auf den Schoß springen um Streicheleinheiten abzuholen, funktioniert schon. Die Familie ist sehr glücklich mit den beiden und wir sind dankbar für den lieben Platz.
NICOS ist heute endgültig übersiedelt und Margit trauert. Er ist auch wirklich ein problemloser (wenn auch noch sehr ungeschliffener) Prachthund und mit etwas Erziehungsarbeit, die wir seinem neuen Frauerl durchaus zutrauen, wird er bald ein vorbildlicher Hundemann sein. Jetzt hoffen wir nur alle sehr stark, dass NICOS auch mit den ansäßigen Samtpfoten so gut wie mit Margit´s Tobias zurechtkommt, dann steht einer glücklichen Zukunft wirklich nichts mehr im Wege.
Sehr glücklich ist auch Frau Grün mit ihrer hübschen Griechin MILOU als passender Zweithund. Die Süße lebt jetzt schon seit Samstag ganz in der Nähe von Pflegemama Daniela und es gibt keinerlei Probleme. Weder die Haushündin ELLA noch die Papageien stellen für die zutrauliche und dankbare Milou ein Problem dar (und auch nicht umgekehrt) und Mitte bis Ende dieser Woche wird dann die endgültige Adoption erfolgen. Einen schöneren Platz hätten wir nicht bzw. unser Kurzzeitschützling Milou wahrlich nicht finden können. Freu, Freu !
Nach Büroschluß stattete ich Herrn Gatter aus Wien Favoriten einen Besuch ab, um etwa 300 kg Bademattenausschuß abzuholen. Diese qualitativ sehr hochwertigen Mattenverschnitte eignen sich allerbestens aus Auslegeware für Tierheime oder Zwinger, haben optimale Abmessungen und können bei 60 Grad gewaschen werden (wichtig für die Desinfektion). Jedes einzelne Stück ist natürlich fehlerhaft oder ausgefranst, Ausschuß eben der sonst vernichtet werden würde, aber für unsere Zwecke einfach optimal. Das Auto war randvoll und bald ist es unser Spendenkeller auch wieder. Vielen Dank nochmals an Herrn Gatter für diese Sachspende. Sunday, 06.04.2008
NICOS Tierarztbesuch verlief sehr zufriedenstellend und jetzt ich auch das zweite Ohr bereits frei (Trommelfell ist schön sichtbar) und beschwerdefrei. Er muß zwar noch Ohrentropfen eingegeben bekommen, die werden auch morgen in seinem Reisegepäck sein. Margit hat schon etwas Bauchweh vor der morgigen Trennung einerseits, andererseits ist es für NICOS sehr wichtig jetzt endlich eine konsequente Bezugsperson zu haben, denn die Hundeschule ruft!
Auch unser Gast, der Wirbelwind OTTO braucht auch einiges an Erziehung und ein kleines Erfolgserlebnis gibt es bereits: seit zwei Tagen wurde kein Wadel und kein Schuh gezwickt. Immerhin, der Mensch freut sich. Es ist ja so, dass Otto absolut ein Wiffzack ist, schnell lernt und mit Lob und Liebe belohnt, zu wahren Meisterleistungen in jeder Beziehung angeregt werden kann. Einerseits bedauern wir natürlich, dass er nicht mehr zu seinem Frauerl zurück darf, andererseits wäre es ihm (oder war es ihm wahrscheinlich auch) bereits zu "eng". Überhaupt nach den Highlights mit stundenlangen, leinenlosen Spaziergängen, Ballspielen bis zur Bewußtlosigkeit und Herumtollen mit anderen Hunden auf freiem Gelände (ohne Hundstrümmerlspiessrutenlauf). Die Hundezonen in Wien sind bestimmt eine Notlösung aber mit dieser Art von Lebensqualität mit Sicherheit nicht zu vergleichen. Wir werden selbstverständlich ihm diese Lebensfreude weiter erhalten und sind bereits auf der Suche nach einem geeigneten Dosi mit Dackelerfahrung. Also wer jemanden kennt: bitte melden !
Herzlichen Dank an Frau Hora ! Sie hat sich wieder die Mühe einer Flohmarktveranstaltung gemacht und unser Spendenkonto mit 50,- Euro gefüttert! Ganz lieben Dank dafür und beste Grüße von uns allen !Saturday, 05.04.2008
Eine besonders gute Nachricht für alle NICOS-Fans ! Er hat SEINEN Platz gefunden und wird ab kommenden Dienstag bei einer sehr erfahrenen, liebevollen und kompetenten Tierliebhaberin in Götzendorf leben. Frau T. hatte bisher eine Rotweilerhündin aus St. Margarethen, die leider kürzlich 13-jährig! verstorben ist und momentan nur noch drei Katzen, die zusammen mit der gutmütigen Rotidame ein Körbchen teilten. Margit wird mit NICOS morgen noch den Tierarzttermin zwecks Ohrenkontrolle absolvieren und am Dienstag wird er dann endgültig in sein neues Zuhause übersiedeln. Obwohl das Grundstück 3000m2 umfasst, werden Spaziergänge und auch eine Hundeschule auf dem Programm stehen. Beim gemeinsamen Spaziergang mit NICOS und seinem zukünftigem Frauerl fiel uns die liebevolle aber auch sehr konsequente Haltung von Frau T. auf, d.h. NICOS wird es an nichts fehlen aber etwas Lernen wird ihm nicht erspart bleiben *ggg*. Wir möchten uns im Namen des sanftmütigen Riesen nochmals bei allen Tierfreunden und speziell bei Pflegemama Margit herzlich bedanken, die es möglich machten, dass er ein lebenswertes und schönes Hundedasein geniessen kann.
Sicher erinnern sich einige Tierfreunde oder Besucher unserer Seite auf den herzigen Katerbuben MICKEY, dem herzlose Leute schwer zugesetzt hatten. MICKEY ist ja bereits bestens versorgt und über die folgende Nachricht seiner Dosis haben wir uns mächtig gefreut:
Mickey hat sich schon wunderbar eingelebt und hat inzwischen auch einen riesigen Appetit. Unsere beiden Weibchen sind nicht so begeistert (Zickenterror) aber außer knurren und die beleidigte Leberwurst spielen tut sich nichts. Im Bett schlafen haben wir ihm nicht erlaubt, er tut es aber trotzdem. :-) Mickey war sofort stubenrein und benutzt das Katzenklo wie selbstverständlich. Gesamtbilanz: Den geben wir nicht mehr her.
Wenn sich die Gelegenheit ergibt schicken wir gerne Fotos.
L.G. Helmut St. (Datum: 3.4.2008)
Danke dafür und freuen uns schon jetzt auf die Bilder (hoffentlich in trauter Dreisamkeit mit den Katzenmädels !!).
Friday, 04.04.2008
MILOU hat es geschafft (und natürlich auch die anderen Fellnasen) dass Daniela etwas abgelenkt ist und nicht mehr die ganze Zeit weinen muß. Es gibt einfach keine wirklich wirksamen Trostworte in solch einer Situation und die besten Tröster bleiben immer noch unsere bedürftigen Vierbeiner. Die hübsche Griechin Milou ist nicht nur optisch sehr herzig und ansprechend, sondern auch eine sensible, sanftmütige und schmusige Hündin. Seit dem heutigen Nachmittagsspaziergang gibt es auch bereits eine Interessentin für Milou, deren Hündin im stolzen Alter von 13 Jahren auch erst kürzlich verstorben ist. Dani und Claudia kennen Frau G. bereits länger, ich hatte vor einigen Wochen erst das Vergnügen, als ich ihr unsere beiden vererbten Kanarienvögel bringen durfte. Frau G. ist für die ARGE Papageienschutz selbst tierschützerisch unterwegs und beheimatet u.a. invalide und psychisch gestörte Papageien, sehr viele Wellensittiche, Schildkröten und auch herrenlose Reptilien - alle in vorbildlicher Haltung und äußerst kompetent und liebevoll. Es gibt in diesem "Tausendfüßlerhaushalt" jetzt noch die 2-jährige Huskyhündin Stella und Milou hat sie beim gemeinsamen Spaziergang sofort als Respekts-Vierbeiner akzeptiert und ihr die Lefzen geputzt. Sollten die nächsten Tage problemlos (Stella muß einverstanden sein) verlaufen, hätte MILOU keinen liebevolleren und besseren Platz finden können.
Wieder einmal ein echter Vermittlungserfolg, der unsere Herzen höher schlagen läßt ! Der fast dreijährige Spitzmixrüde MATJO (Nomen=Omen) wurde im jungen Alter von 7 Monaten ins Tierheim gebracht und verbrachte dort die letzten beiden Jahre hinter Gittern. Zusammen mit meiner Kollegin und Freundin Yvonne (ich darf sie hoffentlich so nennen) versuchen wir immer wieder für solche Dauersitzer oder sogenannte Problemhunde ein neues Zuhause zu finden und heute war es für den mittelgroßen, herzigen Matjo so weit. Er kam mit Yvonne direkt aus dem Tierheim Trnava in der Slowakei und seine Familie aus Muckendorf in NÖ war positivst überrascht. Beim anschliessenden Spaziergang zeigte sich MATJO ganz cool und absolut problemlos, nur als sich Yvonne dann entfernte war ihm das sichtlich nicht einerlei. Wir danken Familie Br. ganz herzlich für die Aufnahme eines unserer Sorgenkinder und hoffen, dass der kleine "Macho" Ihnen immer nur Freude bereiten wird.
Zusammen mit MATJO kamen auch die beiden Samtpfoten CORINA und TIMUR für die wir endlich das erhoffte gemeinsame Zuhause finden konnten. Das Schildpattkätzchen Corina und der Schmusekater Timur haben sich in der Pflegestelle sehr angefreundet und es ist toll, dass sie auch weiterhin zusammen leben dürfen. Ihre Familie kam extra aus Waidhofen/Ybbs um die beiden schnellstmöglich in Empfang zu nehmen und wir wünschen viel Spaß miteinander und ganz viele Schmusestunden.Thursday, 03.04.2008
BOBBY mußte heute um 10.20 Uhr durch unseren Tierarzt Alibegovic erlöst werden. Seine Beschwerden waren einfach zu schwer, der Kreislauf im Keller, Herzgeräusche kaum mehr hörbar und gestern abends hatte er noch mehrmals erbrochen und Wasser unter sich gelassen. Massives Organversagen, gegen das alle Medizin der Welt machtlos ist. Daniela und Claudia waren in seinen letzten Minuten natürlich bei ihm und so bald ich Mittagspause hatte, fuhr ich zu Dani um sie wenigestens ein winziges Bisschen von dem großen Schmerz abzulenken und vor allem zu trösten. Daniela leidet sehr schwer unter diesem Verlust, wir alle haben so sehr Bobby´s Genesung gewünscht, aber er war einfach zu alt und zu schwach. Wir werden den dankbaren süßen kleinen Kerl niemals vergessen und können uns nur damit trösten, dass wir ihn jetzt wieder vereint mit seinem kürzlich verstorbenen, geliebten Frauchen wissen.
Erst vor einigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass Daniela´s vorübergehender Pflegehund, Schäferrüde REX, ebenfalls eingeschläfert werden mußte. REX war über 13 Jahre alt und konnte glücklicherweise seine letzten Tage doch noch bei seinem kranken Frauchen verleben. Auch sie ist jetzt wieder im Spital und wir wünschen auf diesem Wege baldige Besserung.
Die Interessentin für die niedliche ADA hat nachmittags abgesagt, da sie über den Verlust ihres verstorbenen Hundes noch nicht hinweg ist. Schade, sehr schade, denn das wäre ein wirklich schönes Zuhause gewesen.
Die nächste ziemlich ernüchternde Nachricht kam am späten Nachmittag von Otto´s Herrchen. Die alte Dame ist noch im Spital, möchte aber Otto nicht mehr zu sich nehmen. Zu groß ist die Angst vor ....? Die große Problematik, aber bei Gott keine Seltenheit bei dieser traurigen Geschichte: Ein viel zu betagter Mensch bildet sich einen Welpen ein, der aber in keiner Weise artgerecht gehalten bzw. schon gar nicht entsprechend erzogen werden kann. Irgendwann eskaliert die Sache, der Hund entwickelt meist negative Eigenheiten (an Otto´s Beispiel unschwer zu erkennen) und die Leute werden nicht mehr fertig. Das bedeutet dann meistens das Ende des Zusammenlebens und auf der Strecke bleibt .... das Tier mit enormen Verhaltensstörungen! Es wird einiges an intensiver und geübter Trainingsarbeit notwendig sein, um OTTO seine Wadelzwickereien und sonstigen kleinen Unarten wieder "heraus zu üben", aber das ist ja jetzt unsere oder die Angelegenheit anderer Tierfreunde, die ehemaligen Besitzer werfen verzweifelt die Ärmchen in die Höhe, tun sich selbst am meisten dabei leid und oftmals wird auch noch dem Hund die ganze Schuld an der eigenen Unfähigkeit zugeschoben. Zum Kotzen, einfach zum Kotzen!
Es wäre ein Tag um einfach alles hinzuschmeissen, das Handy auszuschalten und die weiße Fahne zu schwenken. Wären da nicht die tief bewegenden Eindrücke beim Anblick einer mehr als geschundenen Hundemama, deren einziger Lebensinhalt es ist, ihre drei entzückenden Welpen zu beschützen, zu hegen und zu pflegen. Diese Hündin lebt seit einer Woche in Claudia´s Obhut, heißt JULIE, ist momentan noch ein Gerippe auf vier Beinen und sehr, sehr ängstlich, dass man ihr ihre Kleinen wegnimmt. Sie wagt sich kaum in den Garten, verrichtet ihr Geschäft in Windeseile um nur ganz schnell wieder im Welpenstall sein zu können. Die Männer in Claudia´s Familie werden absolut nicht in ihrer Nähe geduldet, zu Claudia selbst besteht aber bereits eine innige Zuneigung und sanftes Vertrauen. JULIE´s Gesäuge zeugt von bereits mehreren Geburten und wer weiß, was man damals ihren Welpen und damit auch ihr Schlimmes angetan hatte. Die Fotos von JULIE und ihren süßen Zwergen werde ich baldigst bearbeiten und sind in Kürze hier auf unserer Seite zu sehen.
Daniela willigte abends ein, noch eine junge Hündin aus Griechenland namens MILOU aufzunehmen. Milou wurde von einer Tierfreundin von der Straße gerettet und mit nach Wien gebracht. Dem hübschen Hundemädchen ist mit einer liebevollen Pflegemama wie Daniela das Beste überhaupt passiert und Dani ist ebenfalls ein wenig abgelenkt. Und so schlimm dieser Tag auch streckenweise war, es heißt einfach durchbeissen und weitermachen. Alles andere ist für uns alle einfach nicht denkbar, obwohl zugegeben werden muß, dass es manchmal schon so tief geht, dass man denkt aufhören zu müssen. Da hilft dann nur ein kurzer Blick in den Welpenstall ..... Wednesday, 02.04.2008
Bobby macht Sorgen und Daniela hat große Angst, dass ihr kleiner Patient einen massiven Rückfall erleiden könnte. Nach der gestrigen so positiven Entwicklung ist Bobby heute schlechter beisammen als jemals zuvor. Der Tierarzt meint, es liegt an den Nachwirkungen der Narkose und der heutige Tag muß überstanden werden. Unserem Liebling ist offensichtlich speiübel, schläft die ganze Zeit und hat Gleichgewichtsprobleme. Kein Vergleich zu gestern !! Dani verabreichte ihm etwas gegen die Übelkeit, mehr und natürlich abwarten und ganz fest bei ihm sein, können wir leider alle nicht machen. Hoffentlich geht es morgen wieder aufwärts.
Die Aufregung um BOBBY war aber heute nicht die einzige bei Daniela. Gleich drei Interessenten mußten empfangen werden (sehr anstrengend aber vielleicht auch etwas Ablenkung von den Sorgen um Bobby!). Eine Familie für die niedliche Spanielmixhündin ADA und gleich zwei Familien für das niedliche Hundemädchen KISHA. Zwei der Familien waren noch unschlüssig aber aller guten Dinge sind drei und seit heute abend hat die zuckersüße KISHA endlich auch ihre ganz eigene Familie. Ganz in Dani´s Nähe in Wien wird KISHA in einer sehr tierlieben Familie mit zwei Schulkindern zuhause sein. Die ganze Familie war zugegen und es beruhigt immer zu sehen, dass die ganze Familie bei dieser wichtigen Entscheidung mit eingebunden wird. Bei den Herrschaften für ADA schien es ebenso Liebe auf den ersten Blick gewesen zu sein und die Chancen stehen sehr gut, dass auch die süße Hündin sehr bald auf ihren Lebensplatz übersiedeln darf.
Ein ganz großes DANKESCHÖN an Frau P., die uns heute bereits den zweiten Fressnapfgutschein per Post übersandte. Frau P. ist selbst liebevolle und verantwortungsvolle Halterin von einigen Hunden, kann derzeit leider keine Pfleglinge aufnehmen und möchte deshalb in Form von großzügigen Futterspenden etwas Not lindern helfen. Wir werden die Spende sehr sorgsam verwalten und für einen der kommenden Spendentransporte wieder einige wertvolle Futtersäcke mitgeben können. Vielen herzlichen Dank dafür im Namen vieler armen Vierbeiner!
Ein riesiges DANKE auch an den lieben Tierfreund Bertram G. aus Wien. Herr G. hat sich angeboten unseren Spendentransport mit vielen, sehr hochwertigen und nur leicht fehlerhaften Badematten zu bereichern. In den verschiedenen Tierheimen oder besser gesagt Tierasylen oder Hundelagern, wo die Ärmsten der Armen auf nackten und kalten Böden oder bestenfalls auf Holzpaletten lagern müssen (egal wie kalt es ist) ist eine Unterlage wie diese ein kleines Stück Himmel auf Erden. Am kommenden Dienstag darf ich das erste Mal meinen Kombi anfüllen und bin wirklich sehr dankbar für dieses großzügige Angebot - im Namen der Tiere !Tuesday, 01.04.2008
BOBBY geht es heute den Umständen entsprechend sehr, sehr gut. Er hat Appetit (Danie füttert ihn ja seitdem er bei ihr lebt von Hand), geht gassi und hat auch sein Leckerli verteidigt. Es deutet alles darauf hin, dass er die Narkose gut überstandne hat, was uns alle mehr als freut.
Pflegemama Sophia hat über ihren Schützling MIKO nur das Allerbeste zu berichten. Leider macht ihr große Sorgen, dass MIKO keinen Bock auf Hundefutter zeigt. Vom Tisch weg würde er alles fressen. Die Mehrzahl unserer Schützlinge zeigt dieses Verhalten, denn sehr viele Hunde werden mit Essensabfällen ernährt und kennen oftmals gar kein spezielles Hundefutter. Mit etwas List gelingt es aber sehr bald, sie auch auf Hundefutter einzustellen und es wird auch bei MIKO gelingen. Sophia ist natürlich etwas unerfahren und daher sehr in Sorge, die wir ihr natürlich in täglichen Gesprächen zu nehmen versuchen.

Unverständlicherweise hat die lang ersehnte Bildeinschaltung unserer beiden Langzeitschützlinge TIMMY und SHANTI in der Tierecke der Kronenzeitung am letzten Samstag nicht einen einzigen brauchbaren bzw. passenden Platz ergeben. Die Interessenten hielten sich ohnehin sehr in Grenzen und der Passende war für keinen der beiden auch nur im Entferntesten dabei. Ein Gespräch möchte ich kurz erwähnen, da es für die Vorstellungen mancher Tierhalter leider sehr typisch ist. Tiere müssen funktionieren, sollten keine Eigenarten zeigen und selbstverständlich keinerlei "Probleme" haben oder verursachen. Allerdings war die Nachfrage nach sozusagen "fliegenden Hunden" bisher doch sehr gering, so allerdings stellte sich das eine Familie aus NÖ offensichtlich vor. Ich wurde gefragt ob SHANTI viel läuft und wie sie sich im Haus benimmt, denn es gibt da sehr impfindliche Holzböden(Zitat Ende). Das sind dann solche Momente, wo sogar mir die Sprache wegbleibt ! Wir werden also weitersuchen, um für diese beiden reizenden und problemlosen Pfleglinge doch hoffentlich bald ihre eigenen Familien zu finden.Monday, 31.03.2008
Unser Gedanken war heute bei unserem Senior BOBBY. Er durchlebte die heutige Prostataoperation und gleichzeitige Kastration mit allen unseren positivsten Gedanken und ich war mehr als erleichtert, als Dani endlich die SMS, dass alles gut verlaufen ist und er bereits wieder versucht aufzustehen, sendete. Die Hoden waren bereits mit Turmoren befallen und die Entfernung daher umso wichtiger. Wir hoffen, dass BOBBY sich bald von dem Eingriff (samt notwendiger Zahnsanierung) erholt und eine bessere Lebensqualität erlangt. Für seinen Lebensabend ist schon gesorgt, denn Pflegemama Daniela liebt den kleinen Senior bereits sehr und würde ihm gerne eine weitere Umsiedlung ersparen. Es könnte also durchaus sein, dass BOBBY bereits seinen liebevollen Fixplatz gefunden hat. Wir werden sehen !
Viele unserer Besucher lasen das traurige Schicksal des jungen Katerchens MICKEY, der als kleiner Welpe massiv misshandelt wurde. Nach zwei schweren Bauchoperationen und einer angemessenen Genesungszeit bei Katzenmama Emily, durfte MICKEY heute in ein sehr liebevolles Zuhause nach Gerasdorf bei Wien zu zwei Katzendamen übersiedeln. Das Interesse an dem entzückenden jungen Kater war sehr groß, doch spätestens als ich die Herrschaften über die noch bevorstehende dritte OP unterrichtete, trennte sich sozusagen der Spreu vom Weizen. Lediglich Familie St. wollte die Verantwortung auf sich nehmen (und auch die nicht zu unterschätzenden Kosten und Sorgen) und nahmen den kleinen Süßen mit offenen Armen auf. Schön, dass es solche Tierfreunde gibt und wir wünschen ganz viel Spaß und noch viele Schmusestunden mit dem herzigen Schoßsitzer ! Freuen uns schon auf nette Fotos und die ersten Berichte über die (hoffentlich) gelungene Eingewöhnung.
In diesem März 2008 hatte unsere Website, das erste Mal seit ihrem Bestehen im Oktober 2005, die Besuchermarke von 30.000 überschritten. Die durchschnittliche tägliche Besucherzahl liegt bei etwa 1400-1550 Gästen (im Vergleich dazu: im Vorjahr waren es noch etwa 750 Besucher täglich). Dieser Erfolg freut uns alle sehr und vor allem, dass bereits sehr, sehr viele arme Tiere, die wir allesamt nur vom Foto kennen und bei uns inseriert wurden, durch unsere Homepage den Start in ein glücklicheres Leben finden konnten. Sunday, 30.03.2008
Allen unseren Schützlingen geht es sehr gut und auch die Hundemama JULIE und ihren drei Kleinen kommen schön langsam zur Ruhe. Unsere neue Pflegemama Sophia ist sehr glücklich mit ihrem Schützling MIKO und auch ihre Familie hat den ersten Pflegling liebevoll aufgenommen.
Unser Gast, der Rauhhaardackelrüde OTTO ist ein eher schwieriger Fall, speziell was fremde Zehe, Füße und Waden angeht. Wir müssen uns beim Nachhausekommen etwas schützendes vor die Beine halten, denn Otto attackiert in seinem Begrüßungswahn die Füße (das schmerzvolle Durchbeissen von leichterem Schuhwerk stellt dabei leider kein Problem dar - Autsch !!!). Seit Samstag gab es bereits einige "Opfer" und heute beim Spaziergang rannte er zwei entgegenkommenden Damen wild kläffend entgegen, umzingelte die (zu diesem Zeitpunkt noch belustigten) Opfer und versuchte dann hinterhältigerweise von hinten die Wadeln zwischen die Zähne zu bekommen. Ich befand mich etwas abseits, denn Otto legte einen gewaltigen Zahn beim Laufen zu und war nicht zu fassen zu kriegen, und war ziemlich geschockt als die Damen zu quietschen begannen und von einem Fuß auf den anderen hüpften. Hört sich lustig an, ist es aber keineswegs. Denn dieses Mißverhalten muß Otto schnellstmöglichst ablegen um weiterhin das lustige und freie Hundeleben geniessen zu können. Mir ist es ein Rätsel wie seine 84jährige Besitzerin damit fertig wird und ihm dennoch die notwendige Bewegungsfreiheit gibt. Es ist übrigens noch keinesfalls sicher ob Otto auch wieder nach Hause darf. In den nächsten Tagen wird sich zeigen wie sich seine Noch-Besitzerin entscheidet.
