Logo: HausTierSuche.at - Private Tierschutzinitiative


Unser Tagebuch


Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutztätigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergnügen hatten, über einen längeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir möchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere täglichen Aktivitäten geben und uns dabei selbstverständlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschränken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch amüsante aber leider sehr oft bestürzende und erschütternde Vorkommnisse beschrieben sehen und möchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Einträge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so
unwahrscheinlich sie auch klingen mögen !
Obwohl wir bereits seit 1992 aktive Tierschutzarbeit betreiben, sind diese Aufzeichnungen erst ab Anfang November 2005 geführt, da über die länger zurückliegenden Ereignisse keine wirkliche objektive Berichterstattung mehr möglich wäre. Da wir Sie beim Lesen ja nicht ermüden wollen, haben wir uns bei unseren Einträgen auf die wirklich interessanten Ereignisse beschränkt, die täglichen 20 bis 30 Telefongespräche sind nicht extra angeführt.



Vorherige Seite
Nächste Seite


Saturday, 29.03.2008

Die heutige Nacht wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Um alles ein wenig mehr im Falle des Falles im Griff zu haben was unsere Wauzis so treiben, verbrachte ich die Nacht im Wohnzimmer. Das alleine ist schon unangenehm genug und meistens erwache ich davon wie gerädert. Das hat sich heute früh irgendwie erledigt, denn ich kam kaum zum Schlafen. Ziemlich kontinuierlich bellte jede 30 Minuten ein anderer unserer Fellis und es hob mich in grauslicher Regelmäßigkeit immer so 5 bis 10 cm von meiner Schlafstatt. So gegen 4.00 Uhr früh stellte ich dann noch die Uhr um 1 Stunde vor und wurde immer unverdrossener. Ich konnte dann beobachten, dass unsere Katzen, als sie dachten die Hunde schliefen, ihren gewohnten Freiraum nutzen wollten. Leider haben sie nicht mit der wachsamen ADA gerechnet. Ihr entging rein gar nichts (offenbar wird man im Tierheim so vorsichtig) und so kam es in regelmäßigen Abständen zu einer mehr oder weniger wilden Verfolgungsjagd durchs Wohnzimmer und Vorzimmer, der sich natürlich die restliche "Meute" mehr als gerne anschloß. Irgendwann so gegen 5.30 Uhr fiel ich dann doch in einen leichten Dämmerschlaf, der zwei Stunden später wegen dem Morgenspaziergang beendet war. Ein wahrer Albtraum für mich schlafbedürftigen Menschen !
Der kleine OTTO hat es in sich. Er beißt gerne in die Zehen (mein Adi hatte heute früh bereits das Vergnügen und mußte wieder einmal verbunden werden....) und ist auch bereits wesentlich mutiger und besitzergreifender als gestern. Leider kracht er mit seiner ruppigen Art da auch zeitweise mit ADA zusammen und auch mit unserem FIDI, der mich total in Beschlag nimmt und vor lauter Eifersucht zeitweise ganz aus dem Häuschen ist. Sehr, sehr unruhig bei uns im Moment und ich denke, dass es Claudia und Daniela nicht wirklich anders ergeht.
Also wir berieten uns wie vereinbart und nach reiflicher Überlegung wurden unsere Schützlinge ab heute nachmittag wie folgt aufgeteilt:
--> die schwarze Hundemama mit ihren Welpen wurde zu Claudia übersiedelt, dafür sollte MIKO zu uns nach Großenzersdorf kommen. Um meine Katzen vor ADA zu schützen während ich morgen im Büro bin, wurde sie dafür zu Daniela gesiedelt. Wir dachten alle, dass dies die beste Lösung für unsere Schützlinge und unsere ansässigen Pfoten sei, allerdings gab es bei mir ein böses Erwachen als wir mit MIKO zuhause ankamen. Der gutmütige Rüde wurde doch tatsächlich von dem Dreikäsehoch OTTO auf massivste attackiert, worauf sich leider auch Fidi und sogar unser Berti einmischten und die Hölle brach los. Ich hatte alle Hände voll zu tun um so gut es ging zu schlichten, aber näher als 30 cm durfte sich gutmütige MIKO keinem der kleineren Streithälse nähern. Eine Lösung mußte heute noch her und ganz so, als ob da oben wieder jemand diese schlimme Situation retten wollte, rief gegen 18.30 Uhr ein junges Fräulein Sophia F. an. Mit ihr hatte ich vor einigen Tagen ein sehr nettes Gespräch bezüglich Pflegehund geführt und ich konnte es gar nicht fassen: sie war frei und freute sich schon darauf einen Schützling betreuuen zu dürfen. Sophia studiert Französisch und Medienwissenschaften, hat momentan gerade Zeit und wir durften ihr den süßen MIKO in Obhut geben. Das war wirklich Rettung in allerletzter Minute und wir sind sicher, dass MIKO bei Sophia und ihrer Familie wunderbar betreut wird. Fotos folgen ! Vielen herzlichen Dank an Daniela, Claudia und auch an unsere "neue" Pflegemama Sophia und ihrer Familie für die unentbehrliche Hilfe !
In zwei Tagen sechs armen Seelen zu helfen ist für eine ohnehin bereits überfüllte Privatinitiative keine Kleinigkeit und fordert uns alle bis an die Grenzen des Machbaren ! Danke liebe Freunde, für Eure Hilfe !
Also dann: eine gute Nacht und ich hoffe sehr, dass ich heute zu mehr Schlaf komme, als die vergangenen beiden Nächte. Momentan sieht es glücklicherweise danach aus, denn ich bemerke mit Entzücken dass seit einigen Stunden alle ruhig in ihren Körbchen schlafen und hoffentlich von leckeren Hundewürsten träumen ....

Friday, 28.03.2008

Der erste größere Spaziergang mit ADA verlief sehr angenehm. Es zeigte sich, dass ADA sehr menschenbezogen reagiert und sich sehr an mich hängt. Beim dritten Gasserln nach ihrem Eintreffen wurde sie daher abgeleint und sie genoss den Freiraum ungemein. Auch Ballspielen ist für ADA nicht Neues, anfangs lief sie nur hinter Berti her und bellte trotzig, weil sie ihn nicht einholen konnte. Sie bekam daher unseren zweiten Ball und war selig - sogar apportieren kann sie. Einfach problemlos die süße Maus, nur die Katzen werden immer noch verbellt.
Obwohl wir alle mehr als genug Pfleglinge betreuen, hat Daniela sich dennoch bereit erklärt, einer Notfallhündin aus Nitra zu helfen. Die schwarze Hundemama traf heute abend mit ihren drei zweiwöchigen Welpen in Wien ein und der Welpenstall war schon fix und fertig hergerichtet. Die schwarze Hündin (einen passenden Namen wird ihr Daniela noch geben) ist schwer unterernährt und äußerst hilfsbedürftig. Ihre drei niedlichen Babies allerdings sind relativ gut genährt, alle dürften aber ziemlich verschnupft sein. Die kleine Hundefamilie wird jetzt einmal in Sicherheit zur Ruhe kommen dürfen und in den nächsten Tagen dem Tierarzt vorgestellt.
Es war absolut nicht geplant aber wir konnten es nicht abschlagen. Unmittelbar nach dem Begräbnis seines Herrchens wurde der schwarze, mittelgroße, langhaarige MIKO von den Verwandten zum Tierasyl Nitra gebracht und sollte dort abgeladen werden. Um dem herrenlosen Tier das Heim nicht antun zu müssen, sollte er ebenfalls mit nach Wien. Daniela wollte MIKO noch zusätzlich übernehmen, aber ihre eigener Rüde MADDOX hatte etwas dagegen. MIKO wurde nicht akzeptiert und bevor schlimmeres passieren konnte, ist gottlob Claudia eingesprungen und MIKO wurde zwei Häuser weiter eingesiedelt. Wir haben beschlossen, diese Nacht vorbeigehen zu lassen und werden morgen gemeinsam entscheiden welcher Schützling wo am Besten aufgehoben sein wird, um auch unsere restlichen Pflegetiere und natürlich unsere eigenen Haustiere so wenig als möglich einschränken zu müssen. Um das zu beurteilen braucht es länger als 10 Minuten, aber morgen mittags sollte sich das Gröbste bereits herauskristallisiert haben.
Zusätzlich erschwert wird die momentane Situation noch durch einen weiteren Notfall aus Wien. Das Frauchen von Rauhhaardackel OTTO wurde leider von einem anderen Hund verletzt und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sohn der alten Dame, der sich ohnehin sehr viel mit OTTO beschäftigt hätte ihn gerne zu sich nach Hause geholt, das wiederrum toleriert die Gattin nicht. Sie hat Angst um ihre Katzentiere, die OTTO gerne provozieren und dann verbellert werden. So mußte also dringend eine Lösung für den OTTO gefunden werden damit der Haussegen wieder gerade hängt. Herr F. traf ziemlich zerknirscht, offensichtlich sehr aufgewühlt und tief traurig mit OTTO gegen 22.00 Uhr bei uns ein und wir verblieben so, dass der Kleinhund zumindest für die nächsten Tage bei uns bleiben kann, bis über das weitere Schicksal seines Frauchens Gewissheit besteht. So, jetzt sind wir glücklich 5 Hunde und einige Katzen und der morgige Sonntag dürfte mehr als turbulent werden.

Thursday, 27.03.2008

Pünktlichst traf Yvonne mit der hübschen ADA abends ein und die Kleinhündin offensichtlich gesund und agil und auch sehr selbstbewußt. Als unsere Hundemännern sie begrüssend beschnupperten wurden sie gleich in die Schranken verwiesen. Unseren Samtpfoten gegenüber ist ADA auch auf Abwehr, entweder ängstigt sie sich oder sie mag einfach keine Mietzen. Die Nacht gestaltete sich daher eher unruhig und ich hoffe sehr, dass sich die neue Gruppenzusammenstellung bald erledigt hat.

Wednesday, 26.03.2008

Heute konnte endlich Entwarnung für die schwarze, zweijährige Spanielhündin ADA gegeben werden. Die vor einigen Tagen erfolgte Kastration ist zufriedenstellend verlaufen und ADA wird voraussichtlich morgen zu uns nach Großenzersdorf übersiedeln können. Bin schon sehr gespannt wie unser Macho FIDI auf das Mädel reagiert (beim letzten weiblichen Pflegling war er ja wochenlang im Liebestaumel mit akustischen Prumpftlauten) Aber jetzt ist FIDI ja auch bereits seit einigen Wochen ein "es" und so hoffen wir auf, wenn schon, dann wenigstens lautlose Liebesbezeugungen. Aber lieber lautstarker Liebestaumel als vielleicht Unverträglichkeit und Zankereien !

Tuesday, 25.03.2008

Heute erhielten wir leider die Absage der Tierfreunde für unseren Langzeitschützling LARA. Das hübsche, mittelgroße Jagdhundmixmädchen wird bereits seit Januar von Alexandra und ihren beiden tierliebenden Kindern betreut und die Interessenten halten sich erstaunlicherweise sehr zurück. Jetzt endlich sah es gut aus, jedoch sind die Herrschaften nach einem gemeinsamen Spaziergang doch etwas verunsichert, da LARA doch ziemlich Fährte aufnimmt und sehr gerne ihren Beutetrieb auslebt. Trotz des, für LARA, negativen Ausgangs des Treffens bin ich doch froh über die Ehrlichkeit dieser Tierfreunde und auch für die Süße wird der passende "Deckel" gefunden werden.
Zwei weitere Langzeitgäste, der niedliche weiße Zwergschäfer TIMMY und die mittelgroße SHANTI, die momentan bei Claudia logiert, werden am kommenden Samstag als Mittelbilder in der Tierecke der Kronenzeitung erscheinen. Diese Inserate sind schon für viele unserer Schützlinge, die sehr lange auf ihr endgültiges Zuhause warten mußten, eine große Chance gewesen und wir sind sehr dankbar über die Möglichkeit dieser Einschaltungen.
Abends wurde es wieder sehr spät, denn ich verquatschte mich gehörig bei Daniela. Hat schon was, so eine gemütliche Damenrunde inmitten von lauter zutraulichen und liebesbedürftigen Wauzis und die Zeit flog nur so dahin. Obwohl wir ohnehin mindestens einmal täglich telefonieren, gibt es doch auch sehr viel zu besprechen und/oder zu koordinieren. Schliesslich sollen und möchten wir ja so vielen armen Tieren wie möglich helfen und das funktioniert nur miteinander. Im Moment liegt uns allen wirklich sehr die für 1. April angesetzte OP unseres Seniors BOBBY auf dem Gemüt. Der herzige Kleine ist zwar jetzt bereits bei Dani voll angekommen, aber diese notwendige OP birgt halt auch ein enormes Risiko. Dessen sind wir uns alle bewußt und jeder von uns wünschte, es wäre schon gut überstanden.


Monday, 24.03.2008

Es gibt sehr viele Anfragen betreffend den schwer misshandelten Katerwelpen MICKEY und wirklich sehr gute Plätze darunter. Selbstverständlich weise ich jeden Tierfreund auf die noch ausstehende Kastration bzw. bedingt durch die noch inliegenden Hoden wird es bei einer "normalen" Kastration nicht bleiben, sondern eben die dritte Bauch-OP für den kleinen MICKEY werden. Doch zuvor muß er zu Kräften kommen und sollte, so die Pflegemama von Mickey, einen liebevollen Schoßplatz beziehen dürfen. Dafür werden wir sorgen und in Kürze könnte es schon an die Übersiedlung gehen.
Pflegemama Margit war heute mit ihrem Schützling NICOS beim Tierarztcheck und da der Durchfall jetzt ein für allemal überwunden ist, konnte jetzt auch bedenkenlos die erste Teilimpfung gegeben werden. Leider leidet NICOS an einer Ohrentzündung und den lästigen Ohrmilben, dies sollte aber nach eingeleiteter Therapie baldigst Vergangenheit sein. Sonst ist er sehr gut beisammen, hat auch schon wieder ein bisserl zugenommen und für nächste Woche ist Margit mit NICOS zur Kontrolle bestellt.
Spät abends hatten wir dann ganz lieben Besuch von unserem Schützling PEBBLES mit Pflegeeltern Melanie und Constantin. Obwohl Pebbles fest aufgepäppelt wird, kann man immer noch die Rippen zählen und sie ist fremden Personen und/oder Situationen ziemlich misstrauisch. Wen wundert´s ??? Pebbles hängt sehr stark an ihren beiden Dosis, ist sehr folgsam und eine ganz entzückende, mittelgroße Hündin. Constantin ist seit kurzem bei einem renomierten Immobilienmakler beschäftigt und wird uns (hoffentlich) gute und würdige Käufer für unsere Eigentumswohnung bringen. Der Zeitpunkt für einen Verkauf wäre jetzt mehr als optimal und auch mental wäre es eine tolle Sache, diesen Teil unseres Lebens als abgeschlossen betrachten zu können.

Friday, 21.03.2008

bis Montag, 24. März 2008
Die Osterfeiertage sind vorüber und wir haben nach langer Zeit wieder sehr viel Privates, und vor allem alle zusammen, erledigen können. Diese kurze Aus-Zeit war überaus wichtig, auch wenn u.a. einige Spitalbesuche anstanden und auch Verwandtenbesuche nicht immer stressfrei über die Bühne gehen ...*ggg* - aber wem erzähle ich das ?
Das geplante Ostereiersuchen in unserem neuen Domizil fiel ja leider wegen Schlechtwetter, ach was sage ich: Wintereinbruch mit Schneefall, Windstärke um die 80km/Stunde und knappen Plusgraden !?! buchstäblich ins Wasser und im Wohnzimmer ist es halt für die lieben kleinsten in unserer Familie nur halb so lustig. Apropos neues Domizil: es geht hurtig dahin, die Baustelle ist belebt durch Maler, Elektriker und helfender Verwandtschaft und schon in Kürze werden als Finalakt, die Fußböden verlegt. Es geht hervorragend voran und wir rechnen mit Übersiedlungsbeginn Mitte bis Ende Mai.

Thursday, 20.03.2008

Sehr gute Nachrichten von unserem RUDI ! Er schlief diese Nacht bereits mit seinem neuen Gefährten in einem Körbchen und war auch schon fleissig spazieren. Erwartungsgemäß läßt er sein neues Frauchen nicht aus den Augen und die ganze Familie ist mehr als begeistert von dem niedlichen Kerl. Nicht das wir uns Sorgen gemacht hätten, aber es ist dennoch mehr als beruhigend solche Nachrichten zu bekommen. Rudi hat es sich verdient, endlich ein liebevolles und lustiges Hundeleben führen zu können.
Pflegemama Daniela durfte sich heute von zwei ihrer jüngsten Schützlinge verabschieden und ihre Pfleglinge LEXI und MAGGY in die Hände einer sehr lieben Familie aus NÖ geben. Die beiden putzigen Hundekinder werden in einer hundeerfahrenen Großfamilie leben und sind ebenfalls mit Sicherheit sehr gut aufgehoben.
Die letzten Tage waren mehr als turbolent aber es konnten wieder einige herrenlose Tiere bestens versorgt werden und das rechtfertigt all die Mühen und Strapazen, die eine verantwortungsvolle und seriöse Weitergabe mit sich bringen. Wenn man bedenkt, dass in etwa nur jeder zwanzigste Anrufer ein passender Interessent für unsere Schützlinge ist, so kann ermessen werden, wieviele Telefonate in den letzten Tagen geführt werden mußten, um diese Traumplätze für unsere vierbeinigen Gäste herauszufiltern. Es ist uns ein großes Anliegen, dass unsere Pfleglinge in ein wirklich für sie passendes Zuhause einziehen - auch wenn das von manchen Interessenten falsch oder auch sehr oft gar nicht verstanden bzw. goutiert wird. Nach einer wirklich gelungenen Vermittlung müssen absolut beide Parts glücklich und zufrieden sein und das kann nur funktionieren, wenn der neue vierbeinige Gefährte in das vorhandene Familiengefüge wirklich passt. Sehr oft entscheiden die zukünftigen Tierhalter rein nach der Optik (diese ist natürlich ebenfalls ausschlaggebend aber im Alltag sollten doch vor allen Dingen die Charaktereigenschaften harmonieren...) und wir sehen es als eine Verpflichtung unseren Schützlingen, aber auch den zukünftigen Haltern gegenüber, hier bei der Selektion genauestens acht zu geben. Es gibt leider immer noch die irrwitzigsten Vorstellungen mancher Tierhalter und obwohl wir nicht müde werden sachliche Aufklärung bieten zu wollen, ernten wir dennoch sehr oft Trotz, Unverständnis oder die frustrierende Antwort: "...na dann schau´ ich mich woanders um..". Schade, aber wir geben die Hoffnung nicht auf und wenn von 100 Anrufern nur ein einziger etwas zum Umdenken bewegt werden kann und sich für den passenden Vierbeiner entscheidet, ist das ein Riesenerfolg für Mensch und Tier.

Wednesday, 19.03.2008

Auch heute war mein erster Weg nach Büroschluß zu Traude & Trixi und ich wurde bereits von sehr lieben Katzenfreunden aus dem Burgenland erwartet. Die Herrschaften adoptierten das Katzenpärchen ELLI und ELVIRA und die beiden süßen Katzenmädchen werden mit Sicherheit ein äußerst behütetes und umsorgtes Leben in dieser tollen Familie führen. Aus Sorge um ihre Gesundheit werden sie den vorhandenen Garten nicht, oder nur unter Aufsicht, benützen dürfen, dafür haben sie aber ein riesengroßes Haus zur Verfügung. Das Warten hat sich also gelohnt und ich möchte mich nochmals sehr herzlich bei Traude & Trixi für die liebevolle Betreuung ihrer Schützlinge bedanken und hoffe, sie stehen uns für weitere Samtpfoten in Not wieder zur Verfügung.
Zuhause wurde ich dann noch von Yvonne und einer weiteren Familie für Kater Paulchen empfangen und auch der süße halbjährige Katerbub hat ein ganz tolles Zuhause gefunden. Er wird im 11. Bezirk mit einem zweijährigen Kater zusammenleben und hoffentlich viel Spaß haben.

Tuesday, 18.03.2008

Nach Büroschluß fuhr ich nach langem wieder zu unseren Katzenmamas Traude und Beatrix und traf mich vorort mit Familie G. aus dem 22. Bezirk. Die Herrschaften interessierten sich für ein Katzenpärchen und die Wahl fiel auf den semmelbraunen MORITZ und seinen dünkleren Bruder oder Gefährten MAX. Die beiden halbwüchsigen, kastrierten Katerbuben leben bereits seit mehreren Wochen in dieser Pflegestelle und wir freuen uns sehr, dass sie jetzt weiterhin zusammenbleiben dürfen. Nach entsprechender Eingewöhnungszeit können die zwei auch einen großen Garten geniessen und sind in dieser katzenerfahrenen und sehr lieben Familie allerbestens aufgehoben.
Ebenfalls allerbestens aufgehoben ist seit heute abend unser geliebtes Sorgenkind RUDI. Tja, manchmal geht es so schnell (Rudi war eben einmal 10 Stunden online) und die nette Familie aus Markt Piesting hat sich gleich in Rudi´s Blick verliebt. In dieser Familie lebt noch Rüde MAXI, der Rudi sehr ähnlich sieht (oder umgekehrt). Familie W. liess es sich nicht nehmen noch heute abend den weiten Weg zu uns anzutreten, mußte leider auf mich warten (Adi hat das Entertainment hervorragend erledigt) und als ich gegen 20.30 Uhr endlich eintraf, sass der männerscheue RUDI bereits vor dem erwachsenen Sohn der Familie, wurde gestreichelt und himmelte den jungen Mann richtig an. Gar nicht so selbstverständlich wie es sich anhört, hat RUDI doch immense Angst vor Männern. Zuhause im Piestingtal erwarten unseren Schützling neben Rüde MAXI noch etliche Kleintiere und wir halten ganz fest die Daumen, dass RUDI sich ordentlich zu benehmen weiß und die Hasenmeute in Ruhe läßt. Naturbelassen wie der unerschrockene Kleinhund nun einmal ist, bin ich schon sehr froh, dass es sich um etwas größere Hasen handelt. Das Wohnhaus mit Garten selbst liegt an einem Hang und unmittelbar dahinter befinden sich Wiesen und Wälder. Mir stockte ja gestern leicht der Atem, als RUDI ganz plötzlich die Verfolgung eines Kleinbusses in unserer Straße aufnahm. Solange er neben dem Wagen bleibt ja schlimm genug aber wir hatten leider schon einige Vorfälle, wo die Tiere zwischen die Räder kamen und chancenlos verloren waren. In Rudi´s neuem Zuhause besteht diese Gefahr gottlob auch weniger und der Junior der Familie hat ohnehin den Besuch einer Hundeschule im Auge. Bei der Trennung mußte RUDI getragen werden, da er pardut nicht aus der Wohnung wollte. Eine schlimme Sache für uns alle und trotz der kurzen Zeit eine schmerzhafte Sache, den kleinen Zwerg gehen zu lassen. Aber wir sind sicher, dass es ihm bei Familie W. an nichts fehlen wird und ich werde gleich morgen früh telefonieren ...

Monday, 17.03.2008

Daniela und Claudia hatten heute wieder Großkampftag bei Tierarzt Samir Alibegovic. Belinda und ihre Babies waren zur Impfung bestellt und Daniela´s Seniorschützling BOBBY mußte gründlich untersucht werden und die Diagnose sieht leider nicht sehr gut aus. Bobby´s Prostata ist massiv vergrößert, das Herz zeigt auffällige Geräusche und die Wirbelsäule ist im 2. Drittel ziemlich verkalkt. Das Bobby nicht mehr berauschend hört und sieht war uns bereits bekannt. Das Röntgenbild zeigte weiter leichte Schatten auf der Lunge, wieweit diese gefährlich sind oder nicht kann leider nur schwer gesagt werden. Wir werden uns noch mit Dr. Alibegovic eingehend beraten welche Therapie bzw. Operation verordnet wird. In Bobby´s Alter stellt jede Narkose eine große Gefahr dar, andererseits möchten wir seine Lebensqualität so gut es geht verbessern. Das letzte Wort soll und muß der Fachmann haben und wir vertrauen seinem Urteil und werden bis nach Ostern gemeinsam eine Entscheidung fällen müssen. Es ist ja nicht so, dass Bobby leiden würde, aber die stark vergrößerte Prostate kann von jetzt auf gleich zu einem bedrohlichen und vor allem sehr schmerzhaften Problem werden - das würden wir gerne vermeiden.


Sunday, 16.03.2008

Es geschehen noch Zeichen und Wunder ! Seit 8 Wochen betreut unsere Pflegemama Alexandra zwei Schützlinge: den weißen Zwergschäferrüden TIMMY und die dunkelbraune Jagdhundmixhündin LARA. An LARA ist die Zeit auch nicht spurlos vorübergegangen und so wuchs das damalige Welpenmädchen zu einer hübschen und sehr braven und von Alexandra gut erzogenen Hundeteenie heran. Ohne aber, das dies jemand zu schätzen wüsste (ausser und und Alex natürlich). Bis heute. Eine sehr verantwortungsvolle und tierliebe Familie aus Himberg war total entzückt von Lara´s Blick im Inseratfoto und abends beim persönlichen Kennenlernen erlagen die beiden Herrschaften dann endgültig dem niedlichen Charme Lara´s. Es wurde vereinbart, dass Lara aber erst in der Pfingstwoche übernommen wird, da die Leutchen noch einen Pflegehund aus der Verwandtschaft betreuen und sich voll und ganz dann "ihrer" Hündin widmen möchten, wenn sie einzieht. Ein paar Wochen auf oder ab spielt selbstverständlich keine Rolle, speziell wenn wir wissen, dass dann ein tolles Zuhause auf einen unserer Schützlinge wartet. Bis es soweit ist, wird Lara aber regelmäßig besucht und kann ihre neue Familie schon ausgiebig beschnuppern und auf Nervenstärke testen.
Apropos Nervenstärke: die brauchen wir im Moment alle ein bisschen mehr als sonst auch. RUDI ist nicht ohne, d.h. irrsinnig lieb, herzig und anhänglich aber auch sehr naturbelassen, unerzogen und ein richtiger Macho, der seine Futterschüssel und Leckerlis mit einem Knurren verteidigt, dass unseren restlichen Fellis regelmäßig die Ruten zwischen die Beine rutschen. Auch die Katzen wurden nur am Sonntag (unter völligem Sedalineinfluss) geduldet, das ist übrigens auch die einzige Gemeinsamkeit mit unserem Fidi. Denn auch Fidi ist den Samtpfoten nicht sehr zugetan, dass einzige was ihm an Katzen gefällt ist ihre Futterschüssel. Da sind sich die beiden Hundebuben leider absolut einig. Das war auch mit ein Grund warum ich heute noch um 21.30 Uhr (nach meinem Besuch bei Alexandra in Raasdorf) eine sehr nette Katzenfreundin empfing. Es bestand immerhin die Chance für LOTTE und FERRY, die beiden Tigerkatzenteenies, zusammen ein sehr gutes Zuhause zu finden. Mit buchstäblich letzten Kräften haben wir bis fast 23.00 Uhr den verschreckten FERRY zu motivieren versucht und schliesslich dann mit List und Tücke ist es uns gelungen, das Katzenpärchen sicher in die Transportbox zu verfrachten. Da Ferry an sich nicht schreckhaft war ist anzunehmen, dass Rudi das Seine dazu beigetragen hat. Verstärkt wird diese Annahme dadurch, dass Rudi problemlos die selbst gebastelte Hürde zwischen Wohnzimmer und Esszimmer nimmt und dadurch den Zufluchtsort bzw. Ruhepol der Katzen empfindlich stören kann und das auch bestimmt tagsüber tut. Also es war dann endlich geschafft und die beiden Samtis gut verpackt und ich konnte daran gehen, unseren Haushalt wieder in den ursprünglichen Zustand zu bringen.

Saturday, 15.03.2008

Bereits gestern überraschte uns RUDI durch sein ungebrochenes Temperament, denn eigentlich hätten wir gedacht, dass er nach der Sedalineinnahme Ruhe suchen würde. Aber erst gegen Mitternacht schlief RUDI dann unter unserem Couchtisch so fest ein, dass ich von ihm unbemerkt den Raum verlassen konnte. Heute Sonntag sieht die Sache freilich anders aus. Rudi ist ein wahres Temperamentsbündel, instinktiv und dreimal so mutig wie groß ! Schnauzerrüde NICOS und Goldi ALADIN, die wir beim Gasserln trafen, werden permanent angepöbelt und selbst der gutmütige Nicos reagierte bereits eher ungemütlich. Am Nachmittag robbte ich dann in unsere ganz eigene "Hundezone" (das eingezäunte Gebiet in dem wir Rudi dingfest machen konnten) und liess den kleinen Lauser von der Leine, während Yvonne den Durchschlupf bewachte (zur Vorsicht, man kann ja nicht wissen). Rudi spielte und tollte und kam ganz brav wieder zum Anleinen, also die Tage des Leinenregimes könnten gezählt sein. Vor Männern fürchtet er sich echt arg und Adi wird noch zu tun haben, um Vertrauen und Nähe aufzubauen. Sobald mein Mann den Raum betritt verkriecht Rudi sich hinter mir oder sucht das Weite. Anfassen ist zur Zeit noch nicht möglich für Adi.
Allerdings staunten wir nicht schlecht als wir heute nachmittag sahen, wie RUDI sich liebevoll auf Kinder stürzt. Unser Enkelsohn Kevin verbrachte den Abend und die Nacht auf morgen bei uns und Rudi wich ihm nicht mehr von der Seite. Er sprang hoch an dem Siebenjährigen, forderte zum Spiel auf und war ganz und gar aus dem Häuschen. Kevin brauchte nur kurz seinen Namen zu rufen und Rudi steht voller Erwartung und Schwanzwedelnd hoch drei vor ihm .... Nicht abzustreiten, dass Rudi bei und mit Kindern lebte und auch nicht, wer von der Familie im schwer zugesetzt haben muß.
Sowohl bei Daniela als auch bei Claudia traf nachmittags Besuch ein und beide Male ein echter Volltreffer für ihre Schützlinge. Nach wochenlanger Betreuungszeit konnte endlich eine tierfreundliche Familie das liebe, herzige und gute Wesen von Pinschermix JANOSCH schätzen (so kam´s uns wenigstens vor). Janos wird zukünftig in Spillern bei Stockerau in einem Haus mit Garten und bei sehr rüstigen Pensionisten mit sehr viel Zeit für Beschäftigung und Abwechslung leben. Janos kam am 13. Januar d.J. im zarten Alter von 3,5 Monaten in Claudia´s Familie und seither sahen in einige Tierfreunde aber niemals sprang der Funke über oder es gab von uns aus Einwände. Aber diesmal haut´s echt hin und Claudia samt Familie haben ein sehr gutes Gefühl und wir alle freuen uns wirklich sehr über Janos´s HappyEnd.
Auch der entzückende kleine Dackelmixbub BENNY durfte heute übersiedeln. Wir kennen Frau S. bereits seit vielen Jahren als wirklich liebevolle und verantwortungsvolle Tierfreundin und Benny wird in dieser Familie bestimmt ein traumhaftes Leben verbringen. Das Paar ist freischaffend und Benny wird immer und überall mit von der Party sein, genauso wie sein Vorgänger, der vor 2 Jahren bereits 16-jährig verstorben ist.
Bei uns in Großenzersdorf dufte ich abends noch die Samptpfote LOUISE (ein grau getigertes, kastriertes Katzenmädchen) in die Obhut von zwei sehr netten Eheleuten aus Hennerdorf geben. Es gibt zwar einen Garten aber den Leuten steckt noch immer das Verschwinden ihrer letzten Katze in den Knochen und man hat sich vorgenommen, LOUISE nur im Haus zu halten. Sie war ja bisher auch nichts anderes gewöhnt und man wird sehen, ob nicht vielleicht doch die einige oder andere Gartenbenützung genehmigt werden wird. Sicherer ist es allemal im Haus, nur was würden unsere Samtpfoten uns antworten wenn wir sie fragen könnten ??? Ich glaube die Antwort zu kennen !

Friday, 14.03.2008

RUDI IST WIEDER ZUHAUSE !! Ich könnte springen vor Freude und möchte allen Freunden ganz herzlich danken, die bei der Suche direkt oder auch nur mittels lieb gemeinter Ratschläge und tröstlichen Aufmunterungen an Rudi dachten und uns immer wieder auch Mut machten.
Ganz besonders danken möchten Rudi und wir aber Sabine. Die Strategien besprachen wir gemeinsam aber ohne Sabine´s unglaublichen Einsatz wäre Rudi bestimmt noch nicht in Sicherheit und würde jetzt zufrieden bei meinen Füssen liegen und träumen. Immerhin war der kleine Ausreisser 17 Tage unterwegs und mußte bestimmt sehr viel Angst und auch Hunger gehabt haben.
Während der letzten Tage richteten wir die Futterstelle innerhalb eines eingezäunten Brunnenschutzareals ein und verschlossen systematisch alle offenen Löcher, um Rudi den Rückzug aus diesem Areal zu versperren. Erst heute morgen, nachdem wir sicher waren, dass Rudi auch regelmäßig nach seinem Futter sehen würde, verabreichte ihm Sabine mit der Morgenmahlzeit zwei Tabletten Sedalin und legte bzw. setzte sich ab 7.00 Uhr früh mit Kaffee, einer warmen Decke und einem Buch in sicherer Entfernung "auf die Lauer". Gegen 10.15 Uhr rief sie mich an, denn Rudi war aufgetaucht, hatte gefressen und trottete müde in dem eingezäunten Bereich herum. Wir wußten, dass die Wirkung der Sedalin-Tabletten erst nach 45 bis 60 Minuten eintritt und verhielten uns bis dahin ruhig und still aber natürlich in unmittelbarer Nähe. Dennoch dürfte Rudi den Braten bzw. uns gerochen haben und plötzlich, als wir uns gerade aufteilen wollten, stand er aus seinem Schlafeck auf und trottete aus dem Areal. Wir zwar hinterher aber wie schon die Tage zuvor, absolut chancenlos, denn er lief wieder ins Industrieareal und blieb wieder verschwunden. Wir waren sicher, er würde sich jetzt schlafen legen und brachen ab. Es war heute sehr warm und sonnig, also wenigstens das Wetter machte uns keine Sorgen. Die Tierärztin stimmte dann einer neuerlichen Dosis, aber diesmal mit der schneller wirkenden Paste bei der Abendmahlzeit zu und wieder war es Sabine, die auf der Lauer saß, da wir einige Termine hatten. Gerade rechtzeitig, schon bei der Heimfahrt um 18.00 Uhr erreichte mich die Nachricht von Sabine, dass Rudi wieder aufgetaucht war, ziemlich gierig gefressen hatte und auch Margit und einige andere Tierfreunde sämtliche Abtauchlöcher bereits breitbeinig verstellt hatten. Rudi war sozusagen umzingelt und als ich wenig später durch das enge Loch im Zaun kroch und auf ihn langsam zuging, versuchte er zwar noch einige Male verzweifelt auszuweichen, war aber schon sichtlich müde. Als ich mich etwa 3 Meter vor ihm niederhockte und die Hand ausstreckte, kam er tatsächlich ganz langsam näher und verkroch sich zitternd zwischen meinen Beinen. Seine Rute war eingeklemmt - er hatte sich buchstäblich ergeben. Ich verbrachte einige Zeit bei ihm hockend und streichelnd und die Tränen rannen mir über die Wangen. Dann legte ich vorsichtig die Leine an und Rudi ging widerstandslos mit. In die mitgebrachte Transportbox konnte ich ihn nicht bringen und auch vor den umstehenden Menschen zeigte er enorme Angst. Wir hielten also entsprechenden Abstand und nach wenigen Minuten kamen wir glücklich in unserer Wohnung an.
Jetzt, einige Stunden später, liegt RUDI zu meinen Füssen, schläft und legt im Traum sicher einige Sprints hin. Er hat seinen Ausflug offensichtlich ohne größeren körperlichen Schaden überstanden hat jedoch leichten Husten und ein reinigendes Bad dringend nötig. Aber das hat Zeit bis er ein wenig mehr Vertrauen hat, mir weicht er nicht eine Sekunde von den Beinen (sehr zum Leidwesen von Fidi dem kleinen Othello ...), unsere Yvonne wurde gleich freudigst begrüßt, wobei er vor Adi großen Respekt, ja fast schon Angst zeigt. Wir wissen über Rudi´s Vorleben sehr wenig, aber dass er schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht haben muß, liegt auf der Hand. Wir werden alles versuchen, ihm das Vertrauensgefühl wieder zu vermitteln. Allerdings das An-der-Leine-Gehen wird ihm die nächste Zeit nicht erspart bleiben. Rudi ist ein so lieber, anhänglicher und dankbarer kleiner Kerl, der bestimmt schon sehr viel Schlimmes erlebt haben muß und auf den jetzt nur mehr Glück und Geborgenheit warten soll.
Vielen herzlichen Dank nochmals an alle, die dabei mitgeholfen haben, ihm das zu ermöglichen!

Thursday, 13.03.2008

LEO´s Untersuchung war sehr zufriedenstellend, er könnte zwar später einmal Probleme mit seinem Vorderlauf bekommen aber im Moment hat sich sein Zustand sehr gebessert und unter diesem erfreulichem und optimistischem Aspekt steht einer Adoption durch Tatjana nichts mehr im Wege. Leo wird zukünftig MEILO gerufen werden und hat heute bereits die erste Nacht bei Tatjana und seiner neuen Gefährtin, der kastrierten Dobihündin NALA verbracht. Hundeschule ist für Meilo ebenso sicher, wie ein wohlbehütetes und abwechslungsreiches Leben bei seinem sportlichen und sehr verantwortungsvollen Frauchen in Markgrafneusiedl.
Vor etwa 14 Tagen übernahmen wir die abgemagerte und eher katzenscheue braune Tigerkatze SLEEPY, die in einem Stiegenhaus im 21. Bezirk herrenlos aufgefunden wurde. Sleepy entpuppte sich bei uns als sehr kratzbürstig anderen Artgenossen gegenüber und redisierte entweder im Badezimmer oder auf einem unserer Vorzimmerkästchen. Selbstverständlich kam für die liebe schmusige Einzelgängerin entsprechend ihrem Verhalten ausschliesslich ein Einzelplatz mit Bettschlafgarantie in Frage und heute war´s dann für Sleepy endlich soweit. Mutter und vor allem der tierliebe Sohn im Schulalter haben sich sofort in die süße Sleppy verguckt und so durfte sie natürlich gerne und sofort in ihr neues Zuhause Wien 20; übersiedeln und ich bin sicher, dass Sleepy voll verwöhnt wird und endlich die wohlverdiente Liebe und Einzelbetreuung erfährt, die ihr bisher versagt geblieben ist.
Vorherige Seite
Nächste Seite